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Gesetzesänderungen: Einige Gründe, sich auf 2019 zu freuen.
Aus HeuteMorgen vom 29.12.2018.
abspielen. Laufzeit 01:33 Minuten.
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Das ändert sich ab Januar 2019 «Happy New Year» – dank einiger Gesetzesänderungen

«Neues Jahr, neues Glück!», sagt der Volksmund. Tatsächlich treten im neuen Jahr zahlreiche Gesetzesänderungen in Kraft, die manche Bürgerinnen und Bürger freuen dürften. Ein Überblick.

Freude für Rentnerinnen und Rentnern: Ab dem 1. Januar steigen die AHV-Renten. Die Minimalrente nimmt immerhin um 10 Franken zu – auf neu 1185 Franken im Monat. Die Maximalrente steigt um 20 Franken und beträgt ab 2019 monatlich 2370 Franken. Zuletzt waren die Renten vor vier Jahren angepasst worden.

Erleichterung für Arbeitslose: Sie müssen künftig weniger an die berufliche Vorsorge beisteuern. Der Beitragssatz sinkt von 1,5 auf 0,25 Prozent des koordinierten Tageslohnes.

Aufwertung für Apotheken: Künftig können Schweizer Apothekerinnen und Apotheker gewisse rezeptpflichtige Medikamente selber abgeben, so zum Beispiel bei Medikamenten gegen Heuschnupfen.

Apotheker greift in die Schublade
Legende: Apotheker können ab 1. Januar einige rezeptpflichte Medikamente abgeben. Keystone

Hoffnung für Glücksspieler: Lottospieler müssen in den meisten Fällen ihre allfälligen Gewinne nicht mehr versteuern. Nur wer mehr als eine Million Franken gewinnt, muss weiterhin Steuern zahlen.

Kostensenkung für Haushalte: Die Radio- und Fernsehgebühr sinkt im kommenden Jahr von 450 Franken auf 365 Franken im Jahr. Neu wird die Gebühr von der Firma Serafe eingezogen – und nicht mehr von der wenig beliebten Billag.

Die Infografik vergleicht die Kosten für die neue Radio- und TV-Abgabe mit den aktuellen Empfangsgebühren.

Erleichterung für Flüchtlinge: Anerkannte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene können einfacher in der Schweiz arbeiten. In Zukunft reicht eine Meldung an die Arbeitsmarktbehörden. Die Arbeitgeber müssen kein aufwändiges Bewilligungsverfahren mehr durchlaufen.

Aufatmen für Senioren: Neu müssen Autolenkerinnen und Lenker sich erst ab dem Alter von 75 Jahren alle zwei Jahre medizinisch untersuchen lassen. Bisher war das ab 70 Jahren der Fall.

Seniorin am Steuer
Legende: Seniorinnen müssen sich künftig erst ab 75 auf ihre Fahrtüchtigkeit testen lassen. Keystone
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61 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Bauert  (A. Bauert)
    Fernsehgebühren werden von allen abkassiert, auch von denen, die keinen TV haben. Dies geschieht mit der Begründung, dass über die PC und Smartphones (fast) alle Zugriff haben auf Angebote von srf, etc. Warum also eine Haushaltsprämie und nicht eine Kopf-Prämie (für Erwachsene)? Ich werde als Single ohne WG-Gelüste für meinen Lebensstil bestraft und subventioniere zwangsweise Paare und WGs. Asozialer und diskriminierender nicht vorstellbar. So viel zum «Fortschritt im 2019».
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  • Kommentar von Tom Duran  (Tom Duran)
    Einiges Gut, doch die Rentenerhöhung ist ein Witz. Was bitte soll mit 10.- mehr gedeckt werden? Die KK Prämien die jedes Jahr um 50.- steigen? Unsere Politiker sind doch nicht dumm, die geben 10.- um das Volk ruhig zu stellen (bei mir klappt das nicht), genau wissend, dass sie das Geld eh zig-fach zurück erhalten.
    Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger sollten gar nichts mehr abgeben müssen. Und die Serafe ist mir genau so unbeliebt wie die Billag (wann bekommen wir die MwSt. eigentlich zurück?)
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  • Kommentar von max baumann  (phönix)
    AHV Hurra ! 20.-- mehr nach 4 Jahren nichts ! Um wie viel sind alleine die Krankenkassen-Prämien in diesen 4 Jahren gestiegen ? Ein absoluter Hohn !!!!!!!!!
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