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US-Präsident Trump ist zurück: «Fürchtet das Virus nicht»
Aus SRF 4 News aktuell vom 06.10.2020.
abspielen. Laufzeit 03:31 Minuten.
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Das Neueste zur Coronakrise Kein Übertragungsrisiko durch Trump

  • In Frankreich steigen die Fallzahlen weiter. Besonders die Zunahme an schweren Krankheitsverläufen ist im westlichen Nachbarland bedenklich.
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat am Freitag 1487 neue Fälle gemeldet, die in den vergangenen Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden.
  • Damit liegt der 7-Tage-Schnitt bei 677. Das sind 114 Prozent mehr als in der Vorwoche. Der Trend ist damit auf hohem Niveau sehr stark steigend. Die Positivrate im 7-Tage-Schnitt liegt aktuell bei 6.6 Prozent.
  • Die SwissCovid-App kann helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Am Donnerstag, 8. Oktober, waren 1'620'000 SwissCovid-Apps aktiv.
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Infektionen und Todesfälle informieren. (Teilweise werden hier die gegenüber den BAG-Zahlen höheren Werte des Statistischen Amtes des Kantons Zürichs abgebildet.)

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 5:35

    Rekord in Brasilien: Über 150'000 Todesopfer

    Die Zahl der Corona-Toten in Brasilien ist auf über 150'000 gestiegen. 150'198 Patienten seien im Zusammenhang mit der Krankheit Covid-19 gestorben, erklärte das Gesundheitsministerium am Samstag. Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus kletterte unterdessen auf über fünf Millionen. Weltweit liegt das grösste Land Lateinamerikas bei den Todesopfern damit an zweiter Stelle nach den USA und bei den Infektionen an dritter Stelle hinter den USA und Indien.

    Die tatsächlichen Zahlen in Brasilien dürften noch weit höher liegen, auch weil das Land sehr wenig testet. Wissenschaftliche Studien legen nahe, dass sich mindestens siebenmal so viele Menschen infiziert haben wie bislang bekannt, und doppelt so viele wie erfasst gestorben sind.

    Brasilien: Aktuelle Statistik

  • 3:46

    Trump nach Erkrankung nicht mehr ansteckend

    Nach seiner Covid-19-Erkrankung ist US-Präsident Donald Trump seinem Leibarzt zufolge nicht mehr ansteckend. Das habe der jüngste Coronavirus-Test vom Samstagmorgen ergeben, teilte Sean Conley am Abend in einem vom Weissen Haus verbreiteten Schreiben mit.

    Der Präsident könne nun, rund zehn Tage nach dem Auftreten erster Symptome, gemäss den Kriterien der Gesundheitsbehörde CDC seine freiwillige Quarantäne beenden. Die Tests im Verlauf seiner Erkrankung hätten zudem eine abnehmende Viruskonzentration gezeigt, hiess es weiter. Er werde Trump, der wieder voll zu seinen Geschäften zurückkehre, weiter beobachten, erklärte Conley. Trump habe seit «weit mehr als 24 Stunden» kein Fieber mehr und alle Symptome hätten sich «verbessert», so der Arzt. Conley machte aber keine Angaben dazu, welche Symptome bei Trump noch in welchem Mass feststellbar waren.

    Der 74-jährige Trump hatte sich mit dem Coronavirus infiziert und erkrankte daraufhin an Covid-19. Er wurde deswegen drei Tage im Krankenhaus behandelt und war am Montag ins Weisse Haus zurückgekehrt.

    Die Erklärung des Leibarztes

  • 3:04

    UNO-Chef: Pandemie zum Wendepunkt der Klimapolitik machen

    UNO-Generalsekretär António Guterres hat zu deutlich stärkeren Anstrengungen im Kampf gegen die Klimakrise aufgerufen. «Wir müssen sicherstellen, dass jedes Land, jede Stadt, Unternehmen, Bank und jede internationale Organisation einen Plan hat, Klimaneutralität zu erreichen", sagte Guterres am Samstag in einer Video-Botschaft der Initiative «Countdown», die eine Halbierung der Klima-Emissionen bis 2030 erreichen will.

    «Wir sind weit von dem entfernt, wo wir stehen müssten», sagte Guterres. «Wenn wir jetzt nicht handeln, dann könnte dieses Jahrhundert eines der letzten der Menschheit sein.»

    Die Corona-Pandemie erlaube es, die Richtung in der Klimapolitik zu ändern, fügte Guterres hinzu. Regierungen sollten sicherstellen, dass jetzt bereitgestellte Gelder nach der Pandemie für grüne Arbeitsplätze verwendet werden. «Retten sie keine umweltverschmutzenden Branchen, besonders Kohle, und beenden sie Subventionen für fossile Brennstoffe», forderte er deshalb.

    Appell von António Guterres

  • 0:56

    Rom: Rangeleien bei Demo gegen Corona-Regeln

    Trotz steigender Corona-Infektionszahlen protestierten in Rom am Samstag mehrere Tausend Menschen gegen die Gesundheitspolitik der Regierung. Aufgerufen zu dem «Marsch der Befreiung» hatten Gruppen, die sich unter anderem gegen eine angebliche «Gesundheitsdiktatur» in der Pandemie wenden. Beteiligt waren auch EU- und Impfgegner.

    Die Zeitung «La Repubblica» schrieb, es hätten sich weniger als 2000 Teilnehmer auf der Piazza San Giovanni versammelt. Die Veranstalter sprachen nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa von rund 7000 Menschen. Es kam zu Rangeleien zwischen Polizei und Demonstranten, wie auf Videos zu sehen war. Ein Teil der Protestierenden trug trotz allgemeiner Maskenpflicht im Freien keinen Mund-Nasen-Schutz.

    Audio
    Italien verschärft Kampf gegen Corona
    04:47 min, aus SRF 4 News aktuell vom 08.10.2020.
    abspielen. Laufzeit 04:47 Minuten.
  • 0:52

    Söder: 250 Euro Bussgeld für Masken-Muffel

    Eine einheitliche deutsche Regelung bei Verstössen gegen die Maskenpflicht fordert Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Er will Masken-Muffel im gesamten Bundesgebiet mit einem Bussgeld von 250 Euro bestrafen.

    Söders Begründung in der «Bild am Sonntag»: Es sei Zeit für konsequentes Handeln. Und er warnt: «Wenn wir zu lange zögern, besteht die Gefahr eines zweiten Lockdown.»

    Video
    Aus dem Archiv: Söder strotzt vor Selbstvertrauen
    Aus Tagesschau vom 22.05.2020.
    abspielen
  • 22:38

    Taskforce des Bundes will strengere Massnahmen für Anlässe

    Die Corona-Taskforce des Bundes rechnet in ihrer aktuellen Lagebeurteilung damit, dass bald über 2000 Fälle pro Tag verzeichnet werden. Doch trotz hoher Fallzahlen ist die Zahl der Hospitalisationen im Vergleich zum Frühjahr derzeit tief. «Es wäre trügerisch, die tiefe Hospitalisierung als Anlass zur Entwarnung zu nehmen. Wenn die Entwicklung so weitergeht, würden unweigerlich wieder mehr Leute ins Spital gehen müssen», erklärt ETH-Professor Martin Ackermann.

    Er plädiert mit der Taskforce des Bundes für schärfere Massnahmen, insbesondere für kleinere Veranstaltungen. «Wir wissen, dass Versammlungen von vielen Menschen in Innenräumen ein grosses Risiko darstellen. Wenn wir die Grösse und die Anzahl dieser Versammlungen reduzieren, ist das eine wirkungsvolle Massnahme. Wir wissen auch, dass Maskentragen in Innenräumen wirkt», erklärt Ackermann.

    Taskforce-Experten des Bundes für kleinere Veranstaltungen
    Aus Tagesschau am Vorabend vom 10.10.2020.
  • 21:13

    Fallzahlen in Frankreich steigen weiter

    In Frankreich meldet das Gesundheitsministerium am Samstag 26'896 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Weiter teilt das Ministerium mit, insgesamt seien 32'684 Menschen an einer Ansteckung mit dem Virus gestorben. Die Zunahme an schweren Krankheitsverläufen ist in Frankreich besorgniserregend.

    Bereits sind in den Spitälern in Paris rund 40 Prozent der Betten auf den Intensivstationen mit Covid19-Patienten besetzt. «Wenn die Zahl der Ansteckungen nicht zurückgeht, dann fürchte ich, dass Anfang November 100 Prozent unserer Betten ausgelastet sind», warnt ein Arzt in einem Pariser Spital. Mehr dazu finden Sie hier:

  • 20:50

    US-Demokraten lehnen Konjunkturpaket ab

    Die Demokraten im Repräsentantenhaus haben erneut einen Kompromissvorschlag der Regierung abgelehnt. Das Angebot biete keinen schlüssigen Plan, die Corona-Pandemie unter Kontrolle zu bringen. Es ziele offenbar darauf ab, Präsident Donald Trump vor der Wahl möglichst viel Geld zu verschaffen, über das er nach Gutdünken verfügen könne, kritisierte die Vorsitzende der Parlamentskammer, Nancy Pelosi.

    Der Vorschlag der Regierung soll laut US-Medienberichten ein Volumen von 1.8 Billionen US-Dollar umfassen, die Demokraten fordern über 2 Billionen. Trumps Republikaner wollen Arbeitgebern zudem weitgehend Immunität für mögliche Corona-Klagen einräumen, was die Demokraten vehement ablehnen.

    Sitzungszimmer im US-Parlament.
    Legende: Der US-Kongress hat seit März bereits Konjunkturpakete mit einem Volumen von rund 3 Billionen Dollar auf den Weg gebracht. Keystone
  • 19:26

    Viele Menschen verlassen Madrid

    Viele Menschen haben eine kurze Unterbrechung der Abriegelung des Corona-Hotspots Madrid genutzt, um die spanische Hauptstadt zu verlassen. Am Donnerstagnachmittag hatte ein Gericht die von der Zentralregierung wenige Tage zuvor angeordnete weitgehende Abriegelung für rechtswidrig erklärt. Für rund 24 Stunden war die Stadt offen.

    Fast 80'000 Fahrzeuge hätten die Hauptstadt vor einem verlängerten Wochenende verlassen, berichtete die Zeitung «La Vanguardia» am Samstag unter Berufung auf die Behörden. Seit Freitagnachmittag sind mehr als 7000 Polizisten an den Ausfallstrassen sowie am Flughafen und an Bahnhöfen im Einsatz, um die Abriegelung durchzusetzen.

    Ein Mann mit Reisegepäck.
    Legende: Viele Menschen verlassen den Corona-Hotspot Madrid. Keystone
  • 18:43

    An Berner Hochschulen gilt bald Maskenpflicht

    An der Universität Bern, an der Berner Fachhochschule BFH sowie an der Pädagogischen Hochschule gilt ab Montag eine Maskenpflicht in allen Innenräumen. Die Schulen folgen damit der Stossrichtung des Berner Regierungsrates.

    Man habe sich für eine proaktive Schutzstrategie entschieden, weil verlangt werde, dass sich die Hochschulen der epidemiologischen Lage rasch anpassen, teilen die Berner Fachhochschule und die PH mit. Ähnlich argumentiert die Universität Bern: Die Zahlen der Coronavirus-Infektionen steige und der Schutz der Gesundheit habe an der Universität oberste Priorität. Die drei Institutionen setzen die Maskenpflicht jedoch unterschiedlich um.

  • 17:42

    Erstmals mehr als 5000 Corona-Neuinfektionen in Polen

    Das polnische Gesundheitsministerium meldet am Samstag 5300 neue Fälle. Innerhalb von 24 Stunden starben 53 Menschen in Zusammenhang mit dem Virus. Seit Beginn der Pandemie gab es in Polen 2972 Todesfälle in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung.

    Seit Samstag gilt im gesamten Land wieder eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit – sogar im Freien. Zudem dürfen an Feiern maximal 75 Menschen teilnehmen. In sogenannten roten Zonen sind die Auflagen strenger, unter anderem müssen Bars und Restaurants um 22 Uhr schliessen.

  • 16:27

    Rom will neuen Corona-Lockdown vermeiden

    Italiens Regierung bereitet laut Medienberichten eine erneute Verschärfung der Anti-Corona-Massnahmen vor, um den steilen Anstieg der Ansteckungszahlen zu bremsen. Rom plane ein striktes Verbot von Gruppen im Freien vor Bars und Restaurants, hiess es am Samstag in verschiedenen italienischen Zeitungen. Ausserdem solle die Teilnehmerzahl für private Feiern stark begrenzt werden. Damit wolle Rom einen zweiten grossen Lockdown vermeiden.

    Die Zahl der Corona-Neuinfektionen hatte in Italien am Freitag die Schwelle von 5000 Fällen überschritten und damit wieder die Höhe vom März erreicht. Besonders besorgt waren die Behörden in der lombardischen Hauptstadt Mailand, wo die Zahlen sprunghaft stiegen. Die Behörden zählten insgesamt 5372 neue Ansteckungen. Ausserdem wurden 28 neue Covid-Tote registriert.

    Grenzübergang nach Italien in Chiasso.
    Legende: Rom will einen neuen Corona-Lockdown mit verschärften Verboten vermeiden. Keystone
  • 15:38

    Vorgezogene Rückreise aus Risikogebiet

    Die deutsche Fussball-Nationalmannschaft hat ihre Rückreise aus dem Corona-Risikogebiet Kiew nach dem Nations-League-Spiel am Samstagabend gegen Gastgeber Ukraine vorverlegt. Die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw spart sich eine weitere Übernachtung und wird noch in der Nacht nach Deutschland zurückfliegen. Die Ankunft in Köln ist gegen 4.00 Uhr geplant. Das teilte der Deutsche Fussball-Bund mit. Am Dienstagabend trifft Deutschland in der Nations League auf die Schweiz.

    Training der deutschen Fussball-Nationalmannschaft.
    Legende: Das DFB-Team reist früher aus Kiew zurück. Keystone
  • 14:46

    Donald Trump ist gegen Maskenpflicht im ÖV

    Die US-Regierung hat laut einem Bericht der «New York Times» eine Anordnung zur Maskenpflicht in allen öffentlichen und kommerziellen Verkehrsmitteln verhindert. Die von der Gesundheitsbehörde CDC vorbereitete Regelung sollte in Bussen, Zügen, U-Bahnen und Flugzeugen sowohl für Passagiere als auch Bedienstete gelten, wie die Zeitung erläuterte.

    US-Präsident Donald Trumps Regierung habe den Vorschlag der Behörde aber abgelehnt, wie die «New York Times» am Freitagabend unter Berufung auf zwei Beamte berichtete. Die Anordnung einer Maskenpflicht sei Sache der Bundesstaaten und Kommunen, die die Corona-Lage vor Ort am besten einschätzen könnten, wurde ein Vertreter des Weissen Hauses zur Begründung zitiert. Die Vorschrift sollte demnach auch für alle Bahnhöfe und Flughäfen gelten.

    Der Widerstand des Weissen Hauses dürfte sich aber in Grenzen halten, denn in den meisten Verkehrsmitteln und öffentlichen Gebäuden gibt es eine Maskenpflicht – auch wenn es dazu keine einheitliche Regelung für alle 50 Bundesstaaten gibt.

    Menschen auf einem Bahnsteig.
    Legende: Die US-Regierung hat offenbar eine Einheitsregel zur Maskenpflicht in Verkehrsmitteln verhindert. Keystone
  • 14:03

    Appell der Taskforce: Jeder kann etwas tun

    Der rasante Anstieg der Corona-Infektionszahlen in der Schweiz macht den Mitgliedern der Coronavirus-Taskforce des Bundes Sorgen. Durch das Einhalten der Schutzmassnahmen könnten alle zur Senkung der Ansteckungszahlen beitragen, sagt Präsident Martin Ackermann in der Sendung «Samstagsrundschau» von Radio SRF.

    Die Strategie der Schweiz stützt sich gemäss Ackermann darauf, die Kontakte von infizierten Personen nachzuvollziehen und Infektionsketten zu unterbrechen. Bei diesen hohen Fallzahlen sei das jedoch sehr schwierig und aufwändig für die Kantone.

    Damit das Nachverfolgen der Kontakte möglich bleibe, müsse die Zahl von Neuansteckungen stabilisiert und gesenkt werden. «Es ist im Interesse von uns allen, dass die Fallzahlen heruntergehen», sagte Ackermann.

  • 12:52

    Bern schickt weniger Leute in Quarantäne

    Die Berner Behörden haben die am Freitagabend vermeldete Zahl der Quarantänefälle nach Barbesuchen nach unten korrigiert. Rund 400 Personen können demnach aufatmen. Am Freitagabend hatte der Kanton vermeldet, dass 1394 Personen nach dem Besuch dreier Clubs und Bars in Bern wegen eines Coronafalles in Quarantäne müssen. Am meisten Fälle verzeichnete die Cuba Bar mit 1009 Betroffenen. Nun kam für 374 Gäste der «Cuba Bar Bern» Entwarnung, sie müssen doch nicht in Quarantäne. Wie kam das?

    Es habe Unklarheiten bei den Daten gegeben, die der Kanton von der Bar bekommen habe, sagt Gundekar Giebel, Sprecher der bernischen Gesundheitsdirektion: «Was vor allem fehlte, waren Angaben dazu, wann die Gäste den Club verlassen haben. Darum betraf die Quarantäne zuerst alle, die am Wochenende in der Bar waren.» Nun habe sich der Informatiker der App die ganze Nacht mit den Daten beschäftigt und 374 Personen eruieren können, die nicht im kritischen Zeitraum in der Bar waren.

    Die Bar bleibt geschlossen, bis für den Kanton die offenen Fragen zur Erfassung der Kontaktdaten geklärt sind. Bei den anderen beiden betroffenen Clubs seien die Gästedaten einwandfrei gewesen. Von der Cuba Bar müssen nun 635 Gäste in Quarantäne. Rechnet man die Betroffenen in den anderen beiden Bars dazu, müssen wegen einer positiv getesteten Person insgesamt 1020 statt 1394 Nachtschwärmer in Quarantäne.

  • 12:14

    Österreich meldet neuen Tagesrekord

    In der Alpenrepublik sind die täglichen neuen Coronainfektionen auf den Rekordwert von 1235 gestiegen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums bleibt dabei Wien mit 511 Neuinfektionen landesweit der Spitzenreiter. In den Krankenhäusern veränderte sich die Lage den Angaben zufolge nicht. Insgesamt stieg die Zahl der sogenannten aktiven Fälle auf 10'800. Unter Berücksichtigung der Einwohnerzahl liegen die Zahlen der Neuinfektionen und der aktiven Fälle in Österreich deutlich über den aktuellen deutschen Werten.

    Theatergebäude in Wien.
    Legende: Keystone
  • 10:53

    Mallorca kündigt Corona-Lockerungen an

    Die auf der spanischen Urlaubsinsel Mallorca vor knapp drei Monaten wegen illegaler Partys geschlossenen Lokale am «Ballermann», der Vergnügungsmeile an der Playa de Palma, dürfen bald wieder Gäste empfangen. Das am 15. Juli verhängte Öffnungsverbot werde am kommenden Donnerstag aufgehoben, teilt die Regierung der Balearen in der Inselhauptstadt Palma mit. Diskotheken und grössere Partytempel müssten aber weiterhin geschlossen bleiben, heisst es.

    Zur Zwangsschliessung kam es, weil im Juli Fotos und Videos kursierten, auf denen zu sehen war, wie Hunderte Touristen ohne Abstand und Maske dicht gedrängt getrunken, getanzt und gefeiert hatten. Das Verhalten einiger weniger Urlauber und Lokalbesitzer dürfe nicht die riesigen Anstrengungen der Menschen auf den Balearen im Kampf gegen die Pandemie aufs Spiel setzen, hiess es damals.

  • 10:40

    Mehr als 8500 neue Corona-Fälle in Tschechien

    In Tschechien steigen die Corona-Infektionszahlen weiter an. Am Freitag wurden den Behörden 8618 neue Fälle gemeldet, wie am Samstag bekannt wurde. Das waren knapp 3300 mehr als am Vortag. Es ist der vierte Tagesrekord in Folge. Seit Beginn der Pandemie gab es 905 Todesfälle in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung. In Tschechien, das knapp 10.7 Millionen Einwohner hat, müssen von Montag an Theater, Kinos, Museen, Galerien und Sportstätten für zunächst zwei Wochen schliessen.

    Ministerpräsident Andrej Babis hatte am Freitag einen Lockdown, also ein Herunterfahren der wirtschaftlichen Aktivität und des gesellschaftlichen Lebens, nicht mehr ausgeschlossen. Dem widersprach Präsident Milos Zeman. «Einen zweiten Absturz der Wirtschaft kann sich dieses Land nicht leisten», sagte der 76-Jährige der Zeitung «MF Dnes». Zugleich forderte er «drakonische, geradezu militärische Massnahmen» im Bereich der Freizeitaktivitäten.

    Scharfe Kritik an der Krisenkommunikation der Regierung kam von Ex-Präsident Vaclav Klaus. Den Bürgern Angst einzujagen und ihnen mit weiteren Verschärfungen zu drohen, sei unseriös, teilte die neoliberale Denkfabrik des 79-Jährigen in Prag mit.

  • 8:13

    Trotz instabiler Lage: Spitäler sind bereit

    Die aktuelle Corona-Lage in der Schweiz ist laut dem Präsidenten der kantonalen Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK), Lukas Engelberger, instabil und kritisch. Die Spitäler seien aber nicht in einer Notsituation. Man sei bereit und es gebe wenige Patienten mit schweren Erkrankungen. Das zeige, dass man mit der Corona-Pandemie umgehen könne. Einziges Problem: Der Personalmangel bei der Pflege. Doch dies sei ein strukturelles Problem, das man nicht so schnell lösen könne, so GDK-Präsident Engelberger.

Quellen: SRF und Agenturen

Tagesschau, 10.10.2020, 19.30 Uhr

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283 Kommentare

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  • Kommentar von Roland Kull  (kurol)
    Diese andauernden Diskussionen gehen einem auf den Senkel. Wer es noch nicht glaubt, dass Corona gefährlich ist. soll sich freiwillig anstecken lassen und schauen was passiert. Und für mich jedoch sehr verwunderlich, dass es nicht genügend Tests gibt. Corona ist derzeit tatsächlich nichts Neues mehr, man hatte seit März Zeit Tests zu organisieren entwickeln, kaufen etc. - nun wieder Knappheit. Wie fähig sind die Luschen in Bern eigentlich?
  • Kommentar von Martin Daniel Brülhart  (Kiwi1963)
    Was braucht es noch? Schauen Sie doch mal die Entwicklung der Hospitalisierungen im Kanton Bern an, sicher nur Zufall, Simulanten oder Alte??? Vielleicht auch falsche Tests oder was fällt sonst noch dazu ein? Back to Normal, Claudio oder Medizinstudent? Ich freue mich auf eine echte Impfung
  • Kommentar von Daniela Sene  (DanSe)
    Zitat von der Website BAG: "Woche 40/2020
    Während der Woche 40 wurden von 128 Ärztinnen und Ärzten des Sentinella-Meldesystems 8 grippeähnliche Erkrankungen pro 1000 Konsultationen gemeldet. Dies entspricht hochgerechnet einer Inzidenz von 53 Konsultationen wegen grippeähnlicher Erkrankungen pro 100 000 Einwohner, Trend konstant ."
    Sieht mir jetzt nicht nach einer drohenden Apokalypse aus. Eher nach Massnahmen ohne Evidenz.