Zum Inhalt springen

Header

Video
Für Corona-Experten des Bundes ist erstes Etappenziel erreicht
Aus Tagesschau vom 24.11.2020.
abspielen
Inhalt

Das Neuste zum Coronavirus Ärzte warnen vor Kollaps an Spitälern

  • In den Kantonen Waadt, Neuenburg, Freiburg, Genf und Jura dürfen die Restaurants ab 10. Dezember wieder öffnen.
  • Das Bundesamt für Gesundheit meldet 4876 neue Fälle, die in den letzten Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Der 7-Tage-Schnitt liegt damit bei 4116. Das sind 23 Prozent weniger als in der Vorwoche. Der Trend ist derzeit rückläufig.
  • Die Positivrate im 7-Tage-Schnitt liegt aktuell bei 20.7 Prozent. Von 100 Tests waren demnach im Schnitt rund 21 Tests positiv, was nach wie vor auf eine hohe Dunkelziffer hinweist. Experten raten, mehr Tests durchzuführen.
  • Die SwissCovid-App kann helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Am Dienstag, 24. November, waren rund 1'840'000 SwissCovid-Apps aktiv.
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz, zur Belegung der Intensivstationen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Pandemie informieren. (Teilweise werden hier die gegenüber den BAG-Zahlen höheren Werte des Statistischen Amtes des Kantons Zürich abgebildet.)

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 4:49

    Deutschland: Ärzte warnen vor Kollaps der Spitäler

    Ärztevertreter in Deutschland warnen vor einem Kollaps der Spitäler durch riskante Feiern zu Silvester. «Was an Weihnachten möglich ist, muss nicht auch für Silvester gelten», sagt die Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Susanne Johna, den Zeitungen der «Funke Mediengruppe».

    Grössere Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen seien vor allem dann Treiber von Infektionen, wenn Alkohol im Spiel ist. Es sei besser, den Jahreswechsel im kleineren Kreis zu feiern. Die Belastung der Spitäler durch die Pandemie sei bereits jetzt hoch und werde es auch in vier Wochen sein, warnt Johna. Um den «Kollaps» zu verhindern, müssten besonders an Feiertagen alle mitwirken, Risiken zu minimieren.

    Infos der Landesregierung Rheinland-Pfalz

  • 3:31

    Dritte Ansteckungswelle in Südkorea

    Die Zahl der erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Südkorea ist erstmals seit mehr als acht Monaten um mehr als 500 pro Tag gestiegen. Die Gesundheitsbehörden teilten am Donnerstag mit, dass tags zuvor 583 Fälle festgestellt worden seien. Die meisten davon entfielen demnach auf den Grossraum Seoul. Die Gesamtzahl kletterte auf mehr als 32'000 Infektionen. Bisher wurden in dem 52-Millionen-Einwohner-Land 515 Todesopfer in Verbindung mit dem Virus gemeldet.

    Südkorea erlebt nach Angaben der Behörden derzeit die dritte Ansteckungswelle mit Sars-Cov-2. «Da die dritte Infektionswelle an Umfang und Tempo zunimmt, müssen wir die Regeln für die soziale Distanzierung streng befolgen», wurde Gesundheitsminister Park Neung Hoo von der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap zitiert. Die Regierung hatte zuletzt die Beschränkungen für soziale Kontakte wieder verschärft, nachdem die Zahl der Neuinfektionen seit Anfang November wieder dreistellig gestiegen war.

  • 3:26

    Sudan: Ex-Premier stirbt an Corona-Infektion

    Der ehemalige sudanesische Premierminister Sadek el Mahdi ist drei Wochen nach seiner Einlieferung in ein Spital in den Vereinigten Arabischen Emiraten an einer Coronavirus-Infektion gestorben. Dies gibt die Familie und die Partei des Verstorbenen bekannt.

    Der 84-jährige Mahdi war Sudans letzter demokratisch gewählter Premierminister und wurde 1989 durch einen Militärputsch gestürzt.

    Ein Mann vor Mikrofonen
    Legende: Starb in einem Spital in den Vereinigten Arabischen Emiraten: Ex-Premier Sadek el Mahdi. Keystone
  • 2:37

    Johns-Hopkins-Universität: Mehr als 60 Millionen Infektionen

    Die Zahl der weltweit nachgewiesenen Corona-Infektionen liegt inzwischen bei mehr als 60 Millionen. Das ging am Mittwoch aus Daten der Johns-Hopkins-Universität, Link öffnet in einem neuen Fenster in Baltimore in den USA hervor.

    In weniger als drei Wochen stieg die Zahl der nachgewiesenen Infektionen damit um 10 Millionen an - am 8. November war die Marke von 50 Millionen überschritten worden. Die Zahl der bekannten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus liegt seit Beginn der Pandemie bei über 1,4 Millionen. Experten gehen von hohen Dunkelziffern aus.

    Die Zahlen der Universität Johns Hopkins werden regelmässiger aktualisiert und liegen daher oft etwas höher als amtliche Daten. Die Weltgesundheitsorganisation gab die Zahl der bekannten Infektionen am Mittwoch mit 59,2 Millionen und die der Todesfälle mit knapp 1,4 Millionen an.

    Die meisten bestätigten Infektionen gibt es mit 12,6 Millionen in den USA, wo auch die meisten Toten verzeichnet wurden. In Indien sind mittlerweile 9,2 Millionen Infektionen nachgewiesen worden, in Brasilien sind es 6,1 Millionen.

    Übersicht der Johns-Hopkins-Universität

  • 1:26

    Grossbritannien: Höchste Zahl täglicher Todesfälle seit Mai

    Mit knapp 700 Todesfällen innerhalb eines Tages hat die Zahl der Corona-Toten in Grossbritannien ihren höchsten Stand seit Anfang Mai erreicht. Die Statistikbehörde meldete am Mittwoch 696 Todesfälle, die in den vier Wochen zuvor positiv auf Corona getestet wurden. Die Zahl der Neuinfektionen lag landesweit bei 18'213.

    Der britische Premier Boris Johnson setzt nach einem einmonatigen Teil-Lockdown in England ab Dezember wieder auf regionale Corona-Beschränkungen. Er setzt grosse Hoffnungen auf den Einsatz von Massentests und baldigen Impfungen. Pro 100'000 Einwohnern gab es in den vergangenen sieben Tagen in Grossbritannien rund 209 Corona-Fälle. Das Land gilt mit mehr als 65'000 Toten mit Covid-19 auf dem Totenschein zu den am schwersten getroffenen Staaten in Europa.

    Audio
    Aus dem Archiv: «No future» für Covid-19-Generation
    06:14 min, aus Echo der Zeit vom 18.09.2020.
    abspielen. Laufzeit 06:14 Minuten.
  • 1:03

    Deutsche Bahn plant zusätzliche Massnahmen

    Bei der Deutschen Bahn sind in der Corona-Krise offenbar zusätzliche Massnahmen geplant. So soll die «Sitzplatzkapazität» deutlich erhöht werden, um noch mehr Abstand zwischen den Reisenden zu ermöglichen. Das geht aus dem Beschlusspapier nach den Beratungen von Bund und Ländern am Mittwoch hervor.

    Als denkbar gilt auch, mehr Züge einzusetzen. Die Reservierbarkeit der Sitzplätze soll parallel dazu beschränkt werden. Die «Maskenkontrollen» sollen weiter verstärkt werden, so dass täglich weit mehr Fernzüge kontrolliert werden können, hiess es. Im Bahnverkehr solle Reisenden, die trotz Einschränkungen reisen müssten, ein zuverlässiges Angebot angeboten werden - mit der Möglichkeit, viel Abstand zu halten.

    Ein ICE-Zug
    Legende: ICE Die Deutsche Bahn denkt offenbar auch daran, mehr Züge als bisher einzusetzen. Keystone
  • 0:54

    Türkei: Nach Monaten erstmals vollständige Fallzahlen

    Nach monatelanger Kritik hat die türkische Regierung entgegen der bisherigen Praxis die täglichen Fallzahlen der positiv auf das Coronavirus getesteten Menschen mit und ohne Symptomen bekanntgegeben.

    «Heute beträgt die Zahl der Fälle 28'351», sagte Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Mittwochabend. Die Zahl liegt weit über den bisher bekanntgegebenen Werten. Zum Vergleich: Die Zahl der Infizierten mit Symptomen lag am Mittwoch demnach bei 6814. Ausserdem seien 168 Menschen am Mittwoch an oder mit Covid-19 gestorben, das sei der höchste Wert bisher, so Koca. Der Gesundheitsminister hatte am 30. September eingeräumt, dass bereits seit Ende Juli nur die Infizierten mit Symptomen als Corona-Fälle gemeldet würden - nicht aber die Zahl der täglich neuen Fälle. Das wurde unter anderem von der Türkischen Ärztevereinigung immer wieder scharf kritisiert.

    Mehr als 12'000 Menschen sind nach offiziellen Angaben bislang an oder mit Covid-19 gestorben. Koca kündigte an, dass von nun an die Zahl der Patienten mit und ohne Symptome veröffentlicht würden.

    Heybet Aslanoglu, Vorsitzender der Vereinigung der Radiologietechniker in der Türkei, erklärte, dass das Gesundheitssystem aufgrund der steigenden Zahlen von Covid-19-Patienten bereits ausgelastet sei. «In vielen Provinzen finden wir keine Intensivbetten mehr», die Intensivstationen von fast jedem Spital seien «randvoll».

    Audio
    Aus dem Archiv: Warum lieferte die Türkei zu tiefe Corona-Zahlen?
    06:23 min, aus SRF 4 News aktuell vom 02.10.2020.
    abspielen. Laufzeit 06:23 Minuten.
  • 0:44

    Greenpeace: Bundesrat soll zertifizierte Masken fördern

    In einer Petition verlangt die Umweltorganisation Greenpeace vom Bundesrat die Förderung zertifizierter Stoffmasken. Im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie habe die Regierung den Umweltschutz vernachlässigt.

    Begründung von Greenpeace: Das Littering durch Einwegmasken nehme überhand. Habe die Produktion sicherer Stoffmasken keine Priorität, sei der Umweltschaden erheblich, erklärt die Umweltorganisation. Als Beweis für das Littering führt die Organisation 1650 Bilder draussen weggeworfener Einwegmasken an, die innert dreieinhalb Wochen im ganzen Land aufgenommen wurden.

    Die Petition «Umweltschutz in der Pandemie» wurde von 19'500 Personen unterschrieben und soll noch heute Donnerstag eingereicht werden. Die Petition fordert vom Bund, in die Produktion von zertifizierten Stoffmasken zu investieren und diese zu fördern. Andere Länder wie etwa Kanada oder die Niederlande seien auf diesem Gebiet viel engagierter, hiess es weiter. Ohne Massnahmen des Bundesrats hinterlasse die Pandemie eine gravierende Plastikverschmutzung.

    Einwegmaske am Strassenrand
    Legende: Über 1600 Fotos weggeworfener Masken dokumentiert Greenpeace in Rahmen seiner Petition. Keystone
  • 21:50

    Teil-Shutdown in Deutschland wird verlängert

    Im Dezember sollen in Deutschland die Corona-Auflagen verlängert und nochmals verschärft werden, um dann – quasi als eine Art Lichtblick für die Menschen – wenigstens Weihnachten im kleinen Kreis feiern zu können. «Es ist ein besonderer Monat, der vor uns liegt. Und wir haben das in unseren Beschlüssen berücksichtigt», so Kanzlerin Angela Merkel. Trotzdem brauche es weiterhin Geduld, Solidarität und Disziplin.

    Heisst konkret: Freizeit- und Kultureinrichtungen und die Gastronomie bleiben dicht, zunächst bis 20. Dezember. Und die Kontaktbeschränkungen werden weiter verschärft: «Private Zusammenkünfte» werden von 1. Dezember an auf den eigenen und einen weiteren Haushalt begrenzt, jedoch in jedem Fall auf maximal fünf Personen.

    Über Weihnachten werden die strengen Kontaktbeschränkungen dann gelockert. Vom 23. Dezember bis längstens 1. Januar dürfen sich maximal zehn Personen treffen.

    Kanzlerin Angela Merkel sowie weitere Politiker.
    Legende: Angela Merkel und die Länderchefinnen und -chefs einigten sich in Berlin auf eine Verschärfung der Massnahmen. Reuters
  • 21:34

    Moderna will Impfstoff in die EU schon im Dezember liefern

    Der US-Hersteller Moderna will die Lieferung seines Corona-Impfstoffs an die Europäische Union womöglich schon im Dezember starten – vorausgesetzt, das Mittel erhält eine Zulassung. Das Unternehmen bestätigte den Abschluss eines Rahmenvertrags mit der EU-Kommission.

    Das Moderna-Vakzin gehört zu den drei Impfstoffen mit den besten Chancen, schon in den nächsten Wochen in Europa zugelassen zu werden.

    Ein Labor
    Legende: Vor der Zulassung wird der Impfstoff auf Wirksamkeit und Sicherheit von der Arzneimittelbehörde EMA geprüft. Reuters
  • 19:48

    Teil-Lockdown in Luxemburg

    Die Regierung hatte sie bereits angekündigt, nun hat auch das luxemburgische Parlament grünes Licht für verschärfte Massnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie gegeben. Mit knapper Mehrheit stimmten die Abgeordneten für ein Gesetz der Regierung, das einen Teil-Lockdown vorsieht.

    So müssen ab diesen Donnerstag Restaurants, Kneipen sowie zahlreiche Kultur- und Freizeiteinrichtungen bis zum 15. Dezember schliessen. Zudem werden die Kontaktbeschränkungen weiter verschärft. So dürften nur noch maximal zwei Personen, die aus demselben zweiten Haushalt kommen müssen, eingeladen werden.

    Das Parlament veröffentlicht die neuen Massnahmen (Luxemburgisch)

  • 18:49

    Italien: Corona-Test nach Weihnachtsferien im Ausland?

    Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hat Corona-Tests für Menschen in Aussicht gestellt, die Weihnachten im Ausland verbringen und danach wieder einreisen. «Im Fall, dass man die Ferien im Ausland verbringen wird, kann man nicht ohne Kontrolle zurückkommen», sagte Conte an einer Pressekonferenz auf der spanischen Insel Mallorca. Kontrolle heisse in diesem Fall etwa ein Corona-Test. Die Grenzen zu überschreiten solle dadurch jedoch nicht eingeschränkt werden.

    Unterdessen stehen im Vorfeld der Weihnachtszeit die täglichen Corona-Zahlen weiter im Fokus. Heute Mittwoch meldeten die italienischen Gesundheitsbehörden etwas weniger als 26'000 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages. Seit der Pandemie wurden damit rund 1.481 Millionen Fälle registriert.

  • 18:15

    Freiburg: Besuche im Pflegeheim bald wieder möglich

    Im Kanton Freiburg werden die strengen Corona-Massnahmen bis zum 10. Dezember verlängert. Die Lage habe sich in den letzten Tagen etwas entspannt. Die Massnahmen, welche weiter gehen als jene des Bundesrats zeigten Früchte, meldet die Kantonsregierung. Trotzdem sei die Zahl der täglichen Ansteckungen weiterhin hoch, weshalb die Massnahmen frühestens ab dem 10. Dezember gelockert werden. Einzige Ausnahme: Besuche in Pflegeeinrichtungen werden, unter strengen Auflagen, ab dem 1. Dezember wieder genehmigt.

    Ab dem 10. Dezember dürfen die Restaurants und Cafés auch in Freiburg wieder öffnen, haben die Westschweizer Kantone beschlossen. Die ausserordentliche Lage wird im Kanton Freiburg jedoch bis zum 19. Januar 2021 verlängert.

  • 17:36

    Europa vor der Wintersportsaison

    In Österreich ist man gegen einheitliche Regeln für die Wintersaison. Bundeskanzler Sebastian Kurz lehnt eine länderübergreifend spätere Öffnung der Wintersportgebiete in der Coronakrise ab. «Das hängt immer mit den Infektionszahlen zusammen, und zwar den Infektionszahlen bei uns in Österreich», sagte Kurz auf eine Frage bei einer Pressekonferenz in Wien. Eine internationale Abstimmung hält er für «übertrieben».

    Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte will Skigebiete angesichts der Corona-Pandemie mindestens bis zum 10. Januar geschlossen halten. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder unterstützte den Vorstoss. Auch der französische Präsident Emmanuel Macron sprach sich für ein Öffnen im Januar «unter guten Bedingungen» und eine Abstimmung mit den Nachbarländern aus.

  • 17:16

    Tessin verlängert Massnahmen fast bis Weihnachten

    Die Tessiner Regierung verlängert die geltenden Massnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus bis zum 18. Dezember. Versammlungen von mehr als fünf Personen bleiben verboten – Kinder mit eingerechnet. Damit gibt sich der Südkanton weiterhin die strengeren Regeln als diejenigen auf nationaler Ebene.

    Von dieser Regelung ausgenommen sind Kinos, Theater, Konzerte und Sportveranstaltungen, Personal und Veranstalter ausgenommen. «Rimaniamo vigili!» – «Bleiben wir wachsam!», lautete der Appell von Regierungspräsident Norman Gobbi an der Medienkonferenz in Bellinzona.

  • 16:25

    Lockerungen in der Westschweiz

    In den Westschweizer Kantonen Waadt, Neuenburg, Freiburg, Genf und Jura dürfen die Restaurants ab 10. Dezember wieder öffnen. Darauf einigten sich die Wirtschaftsminister der Kantone, wie die Waadtländer Regierungspräsidentin Nuria Gorrite bekannt gab.

    Mit der Ankündigung soll es der Branche ermöglicht werden, sich auf eine Wiedereröffnung vorzubereiten, heisst es in der Mitteilung. Diese werde innerhalb eines strengen Schutzkonzepts erfolgen: Konsumiert werden darf nur sitzend und die Kontaktdaten müssen erfasst werden. Pro Tisch sind maximal vier Personen erlaubt und die Lokale müssen von 23 bis 6 Uhr geschlossen bleiben.

    Der Kanton Wallis werde trotz der sinkenden Fallzahlen an den bestehenden Massnahmen bis zum 13. Dezember festhalten, bekräftigt Staatsratspräsident Christophe Darbellay gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

  • 16:04

    Norwegen verlängert Massnahmen um drei Wochen

    Trotz eines Rückgangs der Neuinfektionszahlen in Norwegen hält die Regierung des skandinavischen Landes an ihren Corona-Beschränkungen fest. Die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus werden um mindestens drei Wochen verlängert, wie Ministerpräsidentin Erna Solberg an einer Pressekonferenz in Oslo sagte. Es sei zu früh, um im Kampf gegen die Pandemie nachzulassen. Die Zahl der Infektionen sei weiter zu hoch.

    Solberg hatte ihre Landsleute Anfang November aufgerufen, sich so weit wie möglich zu Hause aufzuhalten und soziale Kontakte zu meiden. Die Norweger sollen unter anderem nicht mehr als fünf Gäste in ihren eigenen vier Wänden – sei es im eigenen Zuhause oder in einer Hütte – begrüssen. Private Zusammenkünfte an öffentlichen Orten wurden landesweit auf 20 Teilnehmer beschränkt.

    Im europäischen Vergleich hat Norwegen derzeit auf die Bevölkerung heruntergerechnet eine der niedrigsten Neuinfektionszahlen des Kontinents

  • 15:17

    Österreich: Fahrplan für Öffnungsschritte nächste Woche

    Die österreichische Regierung will am kommenden Mittwoch den Fahrplan für die Öffnungsschritte nach dem harten Lockdown im Land vorlegen. Klar sei, dass Schulen und der Handel zuerst wieder geöffnet werden, sagt Kanzler Sebastian Kurz nach der Kabinettssitzung. Die Öffnung werde «behutsam, vorsichtig und nur schrittweise erfolgen».

    Der Dezember werde eine herausfordernde Phase, auch für Weihnachten und Silvester soll es Regelungen geben, kündigt Kurz an. Der vollständige Lockdown ist bis zum 6. Dezember geplant. Darüber hinaus soll am ersten Dezember-Wochenende mit Massentests in Tirol und Vorarlberg begonnen werden. Bundesweit werden bestimmte Berufsgruppen wie Lehrer und Pädagogen zuerst getestet.

  • 15:06

    Bundesrat passt nach Vernehmlassung Härtefallprogramm an

    Der Bundesrat nimmt nach der Vernehmlassung Änderungen bei der Verordnung zur Corona-Härtefallhilfe an. Trotz der kurzen Vernehmlassungsfrist sind über hundert Stellungnahmen eingegangen. Am 1. Dezember tritt die Verordnung in Kraft. Alle Parteien und eine Mehrheit der Kantone und Dachverbände unterstütze die Härtefallregelung, teilte der Bundesrat mit. Jedoch hätten praktisch alle Teilnehmenden Änderungen beantragt.

    Der Bundesrat hat nun mehrere Anpassungen vorgenommen. So können die Kantone ein Unternehmen neu sowohl mit Darlehen als auch mit À-fonds-perdu-Beiträgen unterstützten. Ursprünglich war keine Kumulation vorgesehen. Neu muss ein Unternehmen vor der Coronakrise mindestens 100'000 Franken Umsatz erwirtschaftet haben statt 50'000 Franken. Das fünfjährige Dividenden- und Tantiemenverbot gilt neu nicht mehr, wenn der bezogene Unterstützungsbeitrag zurückbezahlt wird.

    Vor eine Woche beschloss der Bundesrat, dass besonders vom Coronavirus betroffene Unternehmen mit der Härtefallregelung unterstützt werden sollen. Für diese Härtefälle ist eine Gesamtsumme von einer Milliarde Franken vorgesehen.

  • 14:56

    Sinfonieorchester und Theater Basel spielen auch vor 15 Zuschauern

    Das Sinfonieorchester und das Theater Basel spielen weiter, trotz der von der Kantonsregierung verfügten Beschränkung der Zuschauerzahl auf 15. Und sie fordern zusammen mit weiteren Kulturinstitutionen eine Obergrenze von wieder 50 Personen.

    Die verschärften Einschränkungen würden bei den betroffenen Institutionen und beim Publikum auf grosses Unverständnis stossen, teilten die beiden Institutionen. Trotzdem wollen sie auch während des vorerst bis am 13. Dezember befristeten Mini-Lockdowns aktiv bleiben.

Quellen: SRF und Agenturen

Tagesschau, 23.11.2020, 19:30 Uhr

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

374 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Wir haben Ihren Kommentar erhalten und werden ihn nach Prüfung freischalten.

Einen Kommentar schreiben

verfügbar sind noch 500 Zeichen

Mit dem Absenden dieses Kommentars stimme ich der Netiquette von srf.ch zu.

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.