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Alertswiss
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Schweiz Das Smartphone wird zur Alarmsirene

Mit dem diesjährigen Sirenentest wird das System «Alertswiss» eingeführt. Bei Katastrophen und Notlagen soll die Bevölkerung künftig via Social Media gezielter und schneller informiert werden. Fernziel sind konkrete Notfallpläne, die auf jede Person individuell zugeschnitten sind.

Morgen Mittwoch ist wieder Sirenentest. In der ganzen Schweiz werden dazu 7800 Sirenen zu Testzwecken heulen.

Das Prozedere ist seit Generationen bekannt. Neu ist aber das System «Alertswiss», das die Bevölkerung individueller beachrichtigen soll. Inskünftig soll die Bevölkerung nämlich zusätzlich über neue Kanäle gezielter und konkreter informiert werden.

Alarmgezwitscher

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Alarm auf allen Plattformen
Aus Tagesschau vom 03.02.2015.
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Bereits online ist die neue Website www.alertswiss.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster des Bundesamts für Bevölkerungsschutz (Babs). Darauf werden laufend Beiträge zu aktuellen Themen publiziert. Verbreitet werden diese Informationen aber auch über verschiedene Social Media Kanäle.

Die Alertswiss-App für Smartphones kann bereits kostenlos herunter geladen werden. Zudem werden Informationen auch via Twitter (@alertswiss, Link öffnet in einem neuen Fenster) verbreitet.

Individueller Alarmplan

Für das Babs bedeutet «Alertswiss» erst ein erster Schritt im Rahmen eines umfassenden Programms. Im Falle eines konkreten Ereignisses soll es zukünftig möglich sein «rascher, zielgenauer und umfassender zu informieren».

Neben Warnungen und Detailinformationen über das Ereignis sollen auf den neuen Kanälen auch konkrete Handlungsanweisungen für Personen und Personengruppen möglich sein.

Sirenentest

Am Mittwoch heulen in der ganzen Schweiz die Sirenen zu Übungszwecken. Um 13.30 Uhr wird das Zeichen «Allgemeiner Alarm» ausgelöst. Ab 14.15 Uhr wird in Gebieten unterhalb von Stauanlagen das Zeichen «Wasseralarm» getestet.

Sirenentest – ein alter Zopf?

Zwei Gründe führt Babs-Direktor Benno Bühlmann an, weshalb der Sirenentest auch im 21. Jahrhundert vonnöten ist: Einerseits zum Überprüfen der technischen Anlagen und andererseits als Erinnerung an die Bevölkerung, dass es überhaupt Sirenen gibt.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Silvia Wyss-Rufer , 3252 Worben
    Notvorrat im Jahr 2015 Warum nicht das Konzept "Not-Vorrat" neu definieren. Meine Idee , die Groß Verteiler könnten ja Notvorrat-Pakete verkaufen. Oder bei schwierigen Situationen die "le Shop" und "Avec" ect .mit Not-Paketen beliefern. Unsere Arbeitswelt hat sich total verändert. Wir sind viel mehr per ÖV unterwegs, Arbeitsplätze! Zivilschutz-Unterkünfte sind mit Asylbewerbern gefüllt, oder Verkauft. Dann, Chili con Carne ist WC-Förderung! Also im Not- Paket noch WC-Papier beigeben.
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  • Kommentar von Tom Duran , Basel
    Ein Transistorradio KW/UKW kann auch noch nach einem Atomschlag betreiben werden. Das Handynetz, inklusive allem virtuellen Mist wie Facebook, Twitter, usw. läuft dann SICHER nicht mehr!
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  • Kommentar von A. Huber - ICT , Basel
    Genau solche Übungen/Trends führen dazu, dass über kurz oder lang jeder gezwungen sein wird, Social Media, Handy & Co. zu nutzen - der Staat und die Wirtschaft wollen mit aller Macht den gläsernen, versklavten und kontrollierbaren, totalüberwachten Menschen - und die überwiegende Mehrheit macht munter mit und findet' s toll und modern...
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