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Schweiz Deutscher Fleischverarbeiter am Pranger

Von wem stammt das undeklarierte Pferdefleisch, das in Fertiggerichten von Schweizer Verkaufsregalen gelandet ist? Eine Spur führt zu einem Fleischverarbeiter in Deutschland.

Fleischprobe auf Löffel
Legende: Fleisch-Analysen liegen derzeit hoch im Kurs. Jetzt überprüft Vossko die Ware seiner Rindfleisch-Lieferanten. Reuters

Der Lebensmittelhersteller Hilcona hat mehrere Detailhändler in der Schweiz mit Fertiggerichten beliefert, die undeklariertes Pferdefleisch enthalten. Hilcona verweist auf ein deutsches Unternehmen namens Vossko aus dem Münsterland.

Weitere Spur Dienstagabend erwartet

Ein Sprecher der Firma Vossko in Nordrhein-Westfalen bestätigte, dass Hilcona die Zusammenarbeit aufgekündigt habe.

«Wir lassen gerade durch zwei Labore Proben unserer vier Lieferanten von Rindfleisch aus dem vergangenen neun Monaten untersuchen. Frühestens Dienstagabend werden wir erste Ergebnisse haben», sagte ein Vossko-Sprecher.

Bei den Lieferanten handele es sich um drei deutsche Partner und einen aus dem europäischen Ausland. Aus welchem Land genau wollte der Sprecher nicht sagen.

Video
Pferdefleisch in Hilcona-Lebensmittel
Aus Tagesschau vom 18.02.2013.
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Pferdefleisch bei Hilcona

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Schweizer Supermärkte haben am Montag sieben Produkte aus den Regalen genommen, die undeklariertes Pferdefleisch enthalten. Sie stammen von der liechtensteinischen Firma Hilcona. mehr

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Starnberger , Therwil
    Wenn die Kundschaft bereit wäre, anständiges Geld zu bezahlen für anständige Lebensmittel, müsste man das Fleisch auch nicht aus dem ehemaligen Ostblock herankarren. Unsere Wohlstandsgesellschaft will möglichst viel konsumieren für möglichst wenig Geld, und zwar hinunter bis zu den niedrigsten Einkommen, und dort ganz besonders. Diese Sucht kann nur noch durch industrielle Massenherstellung befriedigt werden.
  • Kommentar von Lucas Kunz , Sallneck
    Eigentlich sind die Kunden selber blöd! Bei aller industrieller Nahrung, dazu gehört auch ein enorm grosser Teil in der Gastronomie, muss grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass nur das aller billigste Zeug verarbeitet wird. Egal ob CH Produkt oder nicht, es ist alles nur Augenwischerei. Hackfleisch würde ich NIE fertig kaufen! Ich möchte mit eigenen Augen sehen, was durch den Fleischwolf gedreht wird - und selber kochen kostet kaum mehr Zeit als den Fertigfrass warm zu machen.
    1. Antwort von T. Graber , Luzern
      Bei den in den letzten Jahren unzähligen deutschen Gammelfleisch-Skandalen, nehmen die CH-Kunden scheinbar das Risiko des potentiellen deutschen Gammelfleisch in Kauf..?
    2. Antwort von Lucas Kunz , Sallneck
      Herr Graber,
      ich wollte eigentlich darauf aufmerksam machen, dass es eben nicht nur Gammelfleischskandale ennet der Grenze hat, sondern auch in der CH, und wenn's mit CH-Fähnchen versehen ist. Seit ich hinter die Wurstbuden an der Herbstmesse oder über die Dönerspiesse in der NZZ gelesen hatte - na ja, verzichte gerne und es ist nicht weit her, sich auszumalen, was die CH-Grosfleischverarbeiter so an die Groslansagnenhersteller & Co alles liefern...
  • Kommentar von Klaus Bruggisser , Winterthur
    Wann erfolgt endlich eine Strafanzeige gegen die Lieferanten UND Verkäufer dieser falsch deklarierten Ware? Denkbar wären auch Klagen von möglichst vielen betrogenen Kunden gegen Coop etc. Erst wenns richtig teuer wird, wird schlussendlich auch gehandelt. Aber der Durchschnittskonsument ist eben unendlich träge. Ansonsten würde er mindestens zukünftig Produkte von Herstellern, die falsch deklarieren nicht mehr kaufen.