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Schüler-Austausch für alle
Aus 10 vor 10 vom 25.03.2014.
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Schweiz Deutschschweizer Schüler sollen für Austausch in die Romandie

Alle Deutschschweizer Schüler sollten die Möglichkeit haben, während ihrer Schulzeit ein paar Wochen oder Monate in der Westschweiz zu verbringen und umgekehrt. Das fordert der Präsident der Schweizer Schulleiter in einem Interview mit «10vor10».

In den Primarschulen wird immer weniger Französisch unterrichtet. Und was man in der Oberstufe lernt, geht oft schnell vergessen – weil die Kinder die Sprache kaum gebrauchen.

Nun fordert Bernard Gertsch, Präsident der Schweizer Schulleiter: «Alle Deutschschweizer Schüler sollten die Möglichkeit haben, während ihrer Schulzeit ein paar Wochen oder Monate im Welschland zu verbringen und umgekehrt». Ein Austausch bringe viel mehr als einzelne Lektionen.

Die Schweizer Schulleiter sind im Moment daran, verschiedene Vorschläge auszuarbeiten, wie ein solches Projekt umgesetzt werden könnte. Bei den welschen Kollegen rennen sie offene Türen ein. Diese sind nämlich schon länger verärgert, weil in Deutschschweizer Schulen oft Englisch dem Französisch vorgezogen wird.

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20 Kommentare

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  • Kommentar von P Zunger , Basel
    Aber bitte nicht noch dafür ein neues Amt in Bern mit einem Stab an Lehrer-Beamten gründen. Das soll möglichst unkompliziert mit geförderter Eigeninitiative gehen. Die Vielsprachigkeit in der CH auf "kleinem" Raum ermöglicht dies in natürlicher Weise, nicht wie in der EU, wo die Distanzen nicht nur geographisch, sondern über Brüssel unendlich viel "länger" sind und für alles ein Stab an Verwaltern, Administratoren und Evaluatoren für viel Geld und wenig Nutzen beschäftigt wird.
  • Kommentar von Marlies Artho , Schmerikon
    Der Schulaustausch ist sicher eine gute Erfahrung auch für die Schüler, vielleicht könnte man sogar, unter den Familien, die gleichalterige Kinder haben vermitteln Austausch innerhalb der verschiedenen Familien. Meine frage: sollte man nicht auch das Tessin in Erwägung ziehen? Damit man niemand diskriminiert, so sollten auch die Kinder selber entscheiden können welche Sprache sie bevorzugen. Italienisch und Französisch, Deutsch und Französisch oder Deutsch und Italienisch.
  • Kommentar von p.keller , kirchberg
    Nicht WÄHREND der Schulzeit, sondern während den Ferien - wie wir es auch gemacht haben. So wird auch der reguläre Unterricht nicht gefährdet.