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Schweiz Die Grippe ist zur Epidemie geworden

Mann in Grossaufnahme mit blauem Schal schneuzt sich in ein Papiertaschentuch
Legende: Die Grippewelle hat die Schweiz früher erfasst als in den beiden Vorjahren. Keystone
  • Die Grippewelle ist früher in der Schweiz angekommen als in den beiden Jahren zuvor.
  • In der laufenden Woche zählten die Ärzte 71 Grippefälle auf 100'000 Einwohner. Der Epidemiewert liegt bei 64 Fällen.

Ärzte, die dem Meldesysteme für übertragbare Krankheiten angeschlossen sind, müssen die Grippe-Verdachtsfälle melden. In der aktuellen Woche haben Ärztinnen und Ärzte in 8,5 Fällen von 1000 Konsultationen die Grippe vermutet, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilt.

In der Schweiz sind besonders viele krank

Gegenüber den Wintermonaten der beiden Vorjahre erreichten die Grippefälle dieses Jahr den Epidemiewert viel früher. Damals wurde der Schwellenwert erst im neuen Jahr um die Woche sechs herum erreicht.

In der Schweiz müssen derzeit mehr Menschen wegen der Grippe das Bett hüten als anderswo: Sowohl in Europa als auch in Nordamerika und Asien war die Grippeaktivität in der Vorwoche noch niedrig, wenngleich die Tendenz steigend war. Einzig in Frankreich und Österreich wurde eine mittlere Aktivität festgestellt.

15 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Krummenacher (Andreas Krummenacher)
    Wegen Impfung: Ich arbeite auf einer Wohngruppe mit kognitiv beeinträchtigten Menschen. Diese Woche waren inkl. den Betreuern alle am Niesen oder am Husten, wirkten matt, hatten Halsschmerzen oder hatten rote Nasen. Ausser einem Bewohner, dieser war nicht geimpft gegen die Grippe. Kann aber auch Zufall sein, denn die Betreuer waren alle am schniefen und schnuddere, ob geimpft oder nicht geimpft. In diesem Sinne: Gesunde und friedliche Weihnachten.
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Nur ein kleines Stüpferli in den Oberarm - und die Grippeepidemie könnte verhindert werden. Warum fürchtet sich die Gesellschaft so vor einer Impfung? Die Folgen einer Nicht-Impfung sind tausendmal höher als jene einer nicht vertragenen Impfung und belasten die KK erst noch weniger.
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    1. Antwort von D. Thrum (Thrum)
      Ich gehe nicht, weil ich es mit dem finanziellen nicht so locker habe. Und letztes Jahr war die Impfung ja dann aufgrund des falschen Virus auch nicht so nützlich. Prinzipiell finde ich aber auch, dass es schade ist, dass so wenige sich impfen.
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    2. Antwort von Charles Halbeisen (ch)
      "ein kleines Stüpferli in den Oberarm" ist offenbar das Geheim-Rezept von Frau Zelger, was sie gerne und oft der interessierten Leserschaft mitteilt. Auch ohne dieses "Hausmittelchen" habe ich 60 Jahre gut überlebt und werde es auch weiterhin tun.
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  • Kommentar von Christa Wüstner (Saleve2)
    Angst hat immer zwei Gesichter. Wenn man von einer Epidemie spricht , so haben sehr sensible Menschen Angst. Aber manchmal ist Angst auch gut, man ist vorsichtiger. Man sollte das verstehen, den Angst löst bei jedem andere Probleme aus, die man selbst nicht beeinflussen kann.
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