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Schweiz Die Patrouille Suisse fliegt weiter

Die Patrouille Suisse soll weiter fliegen – und zwar mit Kampfjets des Typs F/A-18. Die F-5 Tiger, mit denen die Kunstflugstaffel heute fliegt, sollen im Jahr 2016 ausser Betrieb gehen. Anfang 2013 noch hatte Bundesrat Maurer angekündigt, die Patrouille Suisse ganz abzuschaffen.

Bis jetzt fliegen die Piloten der Patrouille Suisse mit Tiger-Kampfjets. Doch diese Flugzeuge werden 2016 ausgemustert, weil sie veraltet sind – daran hält der Bundesrat fest.

Trotzdem soll die Kunstflugstaffel weiterbetrieben werden, und zwar mit F/A-18-Flugzeugen, wie der Bundesrat in seiner Antwort auf eine Parlamentsanfrage schreibt. Schon Anfang Jahr hatte Verteidigungsminister Maurer diese Absicht geäussert.

Kleinere Formation mit weniger Auftritten

Doch nachdem das Stimmvolk die Beschaffung von neuen Gripen-Kampfjets abgelehnt hat, gab es Zweifel, ob das noch möglich sei. Die verbleibenden 32 F/A-18 würden jetzt vor allem für den Luftpolizei-Dienst gebraucht, wurde argumentiert

Doch offenbar sieht der Bundesrat doch noch eine Möglichkeit, die F/A-18 künftig auch für die Patrouille Suisse einzusetzen. Laut der «Basler Zeitung» ist es nämlich geplant, die Patrouille Suisse zu verkleinern und die Zahl der Auftritte zu verringern.

Die Details werden aber erst klar sein, wenn der Bundesrat die Pläne zur Weiterentwicklung der Armee verabschiedet hat.

35 Kommentare

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  • Kommentar von P.Bürger, Schaffhausen
    Es gibt wohl nichts sinnloseres,als diese Patrouille Suisse.Welchen Mehrwert haben wir von solchen unnützen Figürchen am Himmel?Da jammert unser Ueli Maurer,er hätte kein Geld für den Betrieb einer dauerhaften Luftraumüberwachung,aber solche Spücke sind dann mehr als o.k.? Überdies muss bald jeder Rasenmäher einen Abgastest haben, Energiesparlampen sind Pflicht, & mein Kühlschrank muss AAA+ sein,doch hier scheinen alle Sicherung durchgebrannt zu sein!Spiele für das dumme Volk…wie in Rom damals..
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    1. Antwort von Hans Knecht, Torny
      P.Bürger, die Piloten zeigen einfach ihr können. Warum sollten sie dies nicht tun dürfen? Oder sind die grundsätzlich gegen eine Armee und gegen eine Luftwaffe? Gegen den Gripen waren sie ja. Und eine permanente Luftraumüberwachung kostet m.E. geschätzt ca. das 10-fache der Patrouille Suisse. Warum unsere Politik bei einer permanenten Luftraumüberwachung klemmt ist aber vermutlich ein anderes Thema.
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  • Kommentar von peter muster, mond
    wozu? gibt es voriges Geld? bitte in Infrastuktur und Schulen investieren und nicht in Spielzeug für alte Mannen...
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    1. Antwort von Kapitän Kirk, Milkiway
      Ich frage mich weshalb ich ein Auto der Energieklasse A kaufen soll, wenn mit staatlicher Unterstützung eine solche Umweltverschmutzung organisiert wird.
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    2. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Bitte informieren Sie sich, bevor sie irgendwelche Behauptungen der Grünen nachplappern! Dieses Jubiläum wurde PRIVAT finanziert & nicht vom Bund! Es sind da also keine Steuergelder "verschwendet" worden! Und sollten Sie demnächst im Garten eine private Grillparty feiern wollen, bitte zuerst das Einverständnis der Grünen einholen. Grillieren belastet die Umwelt nachgewiesen auch sehr. Auch alle diese Öfchen, welche man sich gerne in der Übergangszeit & weil es so gemütlich ist zuhause anzündet.
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    3. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Diese "Feier" wurde privat finanziert & NICHT von Steuergeldern! Und was diese Sponsoren mit ihrem Geld machen ist wohl ihre Angelegenheit. Freuen wir uns, dass uns durch sie eine prächtige Show geboten wird. Man freut sich ja auch bei jedem Sommernacht-Fest, am 1. August & Silvester an riesigen Feuerwerken & Raketen welche 1. auch die Umwelt verschmutzen & 2. viel Geld verpulvert, in Luft aufgelöst wird. Krach machen sie auch. Da stört sich aber kein Mensch daran.
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    4. Antwort von B. Küng, Biel
      Waeden, Kampfflugzeuge sind Kriegsgerät. Ich kann absolut nicht nachvollziehen, wie man sich an Kriegsgerät dermassen "aufgeilen" kann. Vom kolossalem Lärm, Dreck und Ressourcenverschleuderung wollen wir schon gar nicht reden, und das gleich an zwei Wochenenden!
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    5. Antwort von Hans Knecht, Torny
      B. Küng, Flugzeuge sind ein Beweise dafür, dass man die Physik und somit ein Teil der Natur beherrscht. Oder wollen wir alle in Zukunft zufuss zur Arbeit gehen? Das Unterstellen eines "aufgeilen" ist meines Erachtens für einen konstruktiven Dialog schädlich. Oder geht es hier garnicht um einen Dialog sondern darum anderen eins Auswischen oder gar um Rechthaberei? Betreffend Ressourcenverschleuderung müsste man m.E. alle Interkontinentalflugzeuge verbieten und nur noch Schiff fahren. Tun sie das?
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  • Kommentar von Sabine Waller, Emmen
    Wieso bracht die Schweiz eine Kunstfliegerstaffel? Absoluter Oekologischer Blödsinn. Dazu kommt noch dass der Fa18 deutlich lauter ist. Viel Spass liebe Menschen die gerne die Ruhe in der Natur suchen!
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    1. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Also mich stört die Dauer-Beschallung von Lärm, nicht von der Kunstfliegerstaffel verursacht viel mehr, als diese paar Minuten ein paar Mal im Jahr. Aber inzwischen gibt es auch Menschen in der Schweiz die stören Kirchen,- & Kuhglocken in der Nacht, Hähne die in den frühen Morgenstunden krähen, der Vögel Gesang im Frühling Und die Liste über ökologischen Blödsinn ist so lang, da reichen 500 Zeilen nicht aus.
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    2. Antwort von M.Müller, Zürich
      @Waeden, Mit unseren Kirchen- und Kuhglocken wird die Umwelt nicht unnötig mit Abgasen belastet wie bei dieser fragwürdigeren Veranstaltung. Haben Sie auch sachlich bessere Argumente?
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    3. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      @M. Müller: Mein Beitrag bezog sich auf den Lärm, welche die FA-18 verursachen, weil man lieber die Ruhe in der Natur geniessen will. Und die Antwort auf die Belastung der Umwelt durch Abgase ist durch diese einmalige Veranstaltung viel geringer, als sie Industrien & Autos das ganze Jahr über produzieren.
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