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Chinas Vize-Ministerpräsident in Bern
Aus Tagesschau vom 18.02.2013.
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Schweiz Drei Bundesräte empfangen hohen Besuch aus China

Gleich mit drei Bundesräten hat Chinas Vize-Regierungschef Hui Liangyu in Bern gesprochen. Hauptthema war das geplante Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China.

Der chinesische Vize-Regierungschef Hui Liangyu hat in Bern mit drei Bundesratsmitgliedern Gespräche geführt. Zwei Arbeitsgespräche standen mit den Bundesräten Didier Burkhalter und Johann Schneider-Ammann auf dem Programm. Zudem empfing Bundespräsident Ueli Maurer den Gast aus China zu einem Höflichkeitsbesuch, wie das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mitteilte.

Hui Liangyu und Johann Schneider-Ammann schütteln sich die Hände.
Legende: Vize-Ministerpräsident Hui Liangyu und Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann am Pressetermin in Bern. Keystone

Bei den Arbeitsgesprächen mit Wirtschaftsminister Schneider-Ammann hätten beide Seiten die Fortschritte bei den Verhandlungen über ein bilaterales Freihandelsabkommen gewürdigt. Dieses Instrument solle die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen stärken, hiess es weiter.

Auch Menschenrechte angesprochen

Ein Freihandelsabkommen mit China ist seit Anfang 2010 ein Thema. Bundesrat Schneider-Ammann hatte im vergangenen Sommer China besucht und war am diesjährigen Weltwirtschaftsforum in Davos mit einer hochrangigen chinesischen Delegation zusammengetroffen. Kommt der Vertrag zustande, wäre dies das erste Freihandelsabkommen überhaupt mit dem asiatischen Staat.

Ein Arbeitsessen schloss den offiziellen Teil des Besuchs von Vize-Regierungschef Hui ab. Dabei hätten Bundesrat Burkhalter und Vize-Premier Hui unter anderem über Menschenrechtsfragen, den Klimawandel und die Finanzstabilität gesprochen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Knecht , Kontinentaleuropa
    Freihandelsabkommen mit China klingt gut, zumal die Bevölkerung von China nicht viel dafür kann, dass früher einmal die Regierung blind den Kommunismus verfallen war.

    Es wäre interessant zu erfahren was der gegenwärte Stand der Verhandlungen ist. In einem früheren Vorschlag China hätten alle chinesischen Mediziner das Recht erhalten sollen einzuwandern auf Lebzeiten und ihre Behandlungen von der CH Krankenkassen bezahlen lassen sollen, was defakto zu Migrationen und Kostenschub geführt ...
  • Kommentar von w.mathys , etziken
    So ist es richtig. Mehr Unabhänigkeit von der EU. Das stärkt unsere Position erheblich gegenüber Kavallerietreiber.