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Eigene Töchter verstümmelt Somalierin wegen Genitalbeschneidung verurteilt

  • Das Bundesgericht hat die Verurteilung einer Somalierin bestätigt, die vor der Einreise in die Schweiz ihre beiden Töchter beschneiden liess.
  • Den Einwand der Frau, wonach sie nicht gewusst habe, dass ihr Tun strafbar ist, lassen die Lausanner Richter nicht gelten.

Das Bundesgericht bestätigt mit dem am Freitag publizierten Urteil den Entscheid des Kantonsgerichts Neuenburg. Dieses hatte die Frau wegen Verstümmelung weiblicher Genitalien zu einer bedingten Freiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt.

Die Frau war mit ihren vier Kindern im November 2015 im Rahmen eines Familiennachzugs in die Schweiz eingereist. Rund zwei Jahre vorher liess sie ihre damals sechs und sieben Jahre alten Töchter in Mogadischu/Somalia beschneiden.

Wie das Bundesgericht in seinem Leitentscheid ausführt, spielt es keine Rolle, dass die Tat im Ausland begangen wurde, und die Frau damals noch keinen Bezug zur Schweiz hatte. Gemäss Artikel 124 des Strafgesetzbuches ist die Verstümmelung weiblicher Genitalien auch strafbar, wenn die Tat im Ausland begangen wird, sich die Täterschaft in der Schweiz befindet und nicht ausgeliefert wird.

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
    Das Problemder Maedchenbeschneidung sollte per UNO angegangen werden.. ein Boikott dieser Laender wuerde langsam, aber verbunden mit grossem Elend fuer die Bevoelkerung, ein Umdenken erreichen.. weil es sind ja auch die Maenner, die die Frauen beschnitten haben wollen.. Nur wenn es im Portemonnaie weh tut kann uU etwas erreicht werden.
    Fuer somalische Maenner sind die Frauen Gebaermaschinen und Sklaven die bedingungslos gehorchen muessen und die Frauen helfen weils so ueblich ist noch dabei..
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  • Kommentar von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
    Andere Laender, andere Sitten... nicht schoen, aber wer den Zwaengen der Tradition ausgesetzt ist tut eben was die Allgemeinheit verlangt. Ungeachtet des eigenen Leidens das die Muetter erfahren mussten wollen die nicht, dass ihre Kinder anders sind als sie denn das wurde ihnen ja auf den Weg gegeben... Und diese Muetter tun ja nur was sie selbst als das Beste fuer ihr Kind sehen..es ist wie Religion... der Glaube.. den man ihnen eingehaemmert hat!
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    1. Antwort von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
      An die Ablehner, ich selber verabscheue Beschneidung, man solle mich nicht missverstehen, aber die Kultur ist staerker.. ich bin sehr eingebunden in die SA Traditionen.. durch meine Ehe mit einer Schwarzen, ... (wir haben die Knabenbeschneidung)... und diese Traditionen sind so stark wie zB der Enfluuss der Kath Kirche auf einen Tiefglaeubigen..
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    2. Antwort von Henriette Rub  (ehb)
      Herr Nanni - durch meine Ehe mit einer Schwarzen - tönt für mich ziemlich überheblich. Eigentlich haben wir doch die Zeit hinter uns, wo man so von Menschen anderer Hautfarbe spricht. Wenn sie ihre Frau lieben, ist sie doch einfach Afrikanerin, oder?
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  • Kommentar von Beni Fuchs  (Beni Fuchs)
    Töchter aufnehmen, Mutter zurückschicken, basta!
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    1. Antwort von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
      Ob Sie es glauben oder nicht, die Toechter lieben ihre Mutter und umgekehrt... und bei uns lieben die beschnittenen Buben ihre Eltern.. und sind sogar dankbar, dass sie nicht anders sein muessen als Andere.. wie gesagt, die Blickwinkel sind verschieden.
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