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Bernard Kobler
Legende: Hiermit wird ein Schlussstrich in der Affäre um den Direktor der Luzerner Kantonalbank gezogen. Keystone
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Schweiz Einigung in der Affäre um Luzerner Kantonalbank-Direktor

Klagen zurückgezogen: Bernard Kobler und seine Ex-Geliebte, die ihn der versuchten sexuellen Nötigung bezichtigte, haben sich geeinigt. Dies teilten die Anwälte der beiden Parteien mit. Das letzte Wort hat aber die Staatsanwaltschaft.

«Wir haben uns heute mit Hilfe unserer Rechtsanwälte umfassend geeinigt. Wir legen Wert auf die Feststellung, dass wir eine Liebesbeziehung unterhielten und nicht ein Prostitutionsverhältnis.» Dies teilen Kobler und seine ehemalige Geliebte in einem Schreiben mit, das ihre Anwälte verbreiteten.

Im Interesse des gemeinsamen Kindes, aber auch der übrigen Angehörigen hätten sie sich zusammengesetzt und sich «in allen strittigen Punkte definitiv geeinigt».

Der Streit in der Frage um eine Klausel in der Unterhaltsregelung sei mit einem Kompromiss beigelegt worden. «Wir ziehen die beiden gegenseitigen Strafklagen zurück, und wir ziehen unsere, die Gegenpartei belastenden Sachverhaltsdarstellungen zurück.» Die Parteien tragen die Verfahrenskosten je zur Hälfte.

Staatsanwalt hat letztes Wort

Die Staatsanwaltschaft muss nun entscheiden, ob das Verfahren eingestellt wird. Denn bei den Hauptvorwürfen – Erpressung und sexuelle Nötigung – handelt es sich um Offizialdelikte und diese müssen von Amtes wegen verfolgt werden.

Die Anwälte beider Parteien sind aber zuversichtlich, dass das Verfahren eingestellt wird. Die Staatsanwaltschaft stützt sich laut den Anwälten bei den Belastungen auf die Aussagen der beiden Parteien. Doch diese werden nach der Desinteressenerklärung keine Beweise mehr liefern, erklärte Rechtsanwalt Thomas Rothenbühler.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Christine Schneider , Subingen
    Die Brasilianerin hat Profit mit dem Kind aus dieser Geschichte ziehen wollen. Ich kann sie verstehen. Sie hat nichts und hat auch nichts zu verlieren. Er hat vor ihr bestimmt schon im Milieu verkehrt. Nur Sex alleine genügt nicht; bei der Brasilianerin hat es ihm den Ärmel reingezogen. Mir tun seine 4 Kinder leid. Und das neugeborene Kind tut mir auch sehr leid.
  • Kommentar von kari huber , surin
    Der Unterschied ist: Beim Liebesverhältnis muss der Mann viel tiefer und länger in die Tasche greifen.
    1. Antwort von A.Käser , Zürich
      Immerhin hat aus dieser Beziehung "wertvolles" Leben resultiert. Wertvolles Leben,leider allzu oft DAS Fangeisen der MACHT. Machtausübung beidseitig.
  • Kommentar von Werner Fischer , Emmetten
    Aha, eine Liebesbeziehung, kein Prostitutionsverhältnis.