Zum Inhalt springen

Header

Video
Elektronische Fussfessel
Aus Tagesschau vom 11.02.2018.
abspielen
Inhalt

Electronic Monitoring Bei vielen Fussfesseln hakt es noch an der Technik

Seit 2018 müssen alle Kantone elektronische Fussfesseln als Alternative zum Gefängnis anbieten. Noch gibt es Mängel.

Per Anfang Jahr wurde schweizweit das sogenannte Electronic Monitoring eingeführt – elektronisch überwachter Hausarrest mit Fussfesseln. Dies nicht zuletzt aus finanzielle Gründen, denn so können die Haftanstalten entlastet werden.

Die Fussfessel kann bei kurzen Freiheitsstrafen von 20 Tagen bis zu einem Jahr, aber auch als Hafterleichterung nach langen Gefängnisstrafen eingesetzt werden. Die verurteilte Person muss dafür ein Gesuch stellen, eine Arbeitsstelle haben und darf kein Risiko für die Gesellschaft darstellen.

Überwachung per Internet

Die Fussfessel erlaubt die Überwachung der Person mittels eines GPS-Signals. Versucht eine Person mit angelegter Fussfessel, diese zu lösen, wird sofort ein Alarm ausgelöst. Ebenfalls beim Überschreiten des festgelegten Gebiets.

Im jurassischen Le Noirmont wird schon an den Modellen der Zukunft getüftelt – die Überwachung per WiFi. Die Internetlösung weist aber noch Mängel auf. Beispielsweise die Lokalisierung etwa in Tiefgaragen oder in dichten Menschenmassen. Zudem werden die Häftlinge nur während den Bürozeiten überwacht.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

8 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Alessandro Folini  (Bloodhound)
    Ist dasselbe wie von meinen Hounds (GPS Tracker)..nur etwas teurer und (wahrscheinlich) robuster (sollte es zumindest). Tipp...bei Straftätern sollte man noch (zusätzlich zum Alarm) eine Elektroschockfunktion hinzufügen...falls sie die Sicherheitszone verlassen. Hunde unterstehen dem CH Tierschutzgesetz, Straftäter nicht.
  • Kommentar von Ruedi Hammer  (Ruedi Hammer)
    Immerhin wissen unsere Fachkräfte - tragischerweise - bereits, dass die Fussfesseln nicht für Gewalttäter geeignet sind.
  • Kommentar von Connie Mueller  (Connie Elizabeth)
    Zudem werden die Häftlinge nur während den Bürozeiten überwacht. Ist das ein Witz ? Nach 17 Uhr löst man die Fessel und hat genug Zeit sich aus dem Stau zu machen.
    1. Antwort von Margrit Holzhammer  (Margrit Holzhammer)
      Frau Müller, habe ich es noch richtig in Erinnerung, dass auch die Schweizer Luftwaffe nur zu Bürozeiten einsatzfähig ist?
    2. Antwort von lorenz Bertsche  (lorenz.bertsche)
      Frau Margrit Holzhammer, ich weiss nicht so recht, ist das mit der Bürozeit der Schweizer Luftwaffe eine taktisch Information. Ich jedenfalls sah letztes Jahr wie drei F18 - Kampfflugzeuge ca. zwischen 21.45 und 22.15 Uhr, es war dunkel, im Berner Oberland noch Kampfeinsätze flogen, Angriffsmanöver und Abfangmanöver.