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Elternzeit in Grosskonzernen Credit Suisse verlängert Elternzeit für Teil der Mitarbeitenden

  • Die Credit Suisse führt neue Regeln für die Elternzeit ihrer Mitarbeitenden in der Schweiz im kommenden Jahr ein.
  • Neu dauert die Elternzeit oder der Adoptionsurlaub für die Hauptbetreuungsperson bereits ab Beginn der Anstellung ein halbes Jahr, wie die CS mitteilt.
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Aus dem Archiv: Gemeinsame Elternzeit statt Vaterschaftsurlaub
Aus 10 vor 10 vom 11.09.2019.
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Für die zweite Betreuungsperson erhöht die Bank den Urlaub zudem von bisher zwölf Arbeitstagen auf sechs Wochen. Arbeiten beide Elternteile bei der CS, können sie die zehn Wochen nach der 16. Woche Mutterschaftsurlaub, oder bei einer Adoption die ganzen 26 Wochen, frei untereinander aufteilen.

So war es bei der CS bis jetzt

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Bis anhin gewährte die Bank einer Mutter, die seit weniger als vier Jahren bei der Bank tätig war, nach der Geburt 16 Wochen Elternzeit, wie eine Sprecherin auf Anfrage sagte. Vorgeschrieben sind 14 Wochen. Für dienstältere Mitarbeitende bleibt die Regel hingegen gleich – sie konnten laut der Sprecherin bereits jetzt 26 Wochen Elternzeit beziehen.

Für die Hauptbetreuungsperson eines Adoptivkindes gab es laut der Sprecherin bisher 12 Wochen Urlaub für Personen, die weniger als vier Jahre bei der Credit Suisse angestellt waren. Länger Angestellte erhielten bis anhin schon 26 Wochen Urlaub.

Gemäss Bund sind für Eltern von Adoptivkindern bisher keine Urlaubstage gesetzlich vorgeschrieben.

Seit der Annahme eines gesetzlich verankerten zweiwöchigen Vaterschaftsurlaubs im vergangenen Jahr haben zahlreiche Unternehmen die Elternzeit im Betrieb verlängert.

Grosszügige Grosskonzerne

Mit neu sechs Wochen Vaterschaftsurlaub erlaubt die CS zwei Wochen mehr Vaterschaftszeit als ihre Konkurrentin UBS. Diese gewährt den Mitarbeitenden einen vierwöchigen Vaterschaftsurlaub. Bei der Zurich Versicherung sind schon seit 2019 mindestens sechs Wochen Vaterschaftszeit vorgesehen. Der Pharmariese Novartis gibt frischgebackenen Vätern in der Schweiz gar 18 Wochen bezahlten Urlaub.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Erwin Lemoso  (Elemiso)
    Ich löse demnach mein Konto bei Credit Suisse auf. Mit meinem Geld bin ich nicht gewillt dies mitzufinanzieren.
    1. Antwort von Andreas Dante  (Marwin Darx)
      Herzliche Gratulation Herr Lemoso, Sie haben gerade erfolgreich die molekulare Essenz eines "first world problems" destilliert.
  • Kommentar von Manuela Fitzi  (Mano)
    Wie grosszügig. Zum Glück haben die Grossbanken, Versicherungen und sonstige Finanzinstitutionen vor einiger Zeit die Niedriglohnjobs (Reinigung, Facility Management, Kurierdienst, Dokumentendigitalisierung usw.) an intermediäre Firmen ausgelagert. Diese Leute dürfen dann für zwischen 21-23 Fr/Std. schuften. Die kriegen nicht einmal ihre Ferien bezahlt (diese ist im Stundenansatz inkludiert, sprich, für die Dauer des Ferienbezugs wird kein Lohn generiert). Tolle Konzerne, in der Tat.