Zum Inhalt springen

Header

Video
Der Bundesrat hebt fast alle Corona-Massnahmen auf
Aus Tagesschau vom 16.02.2022.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 2 Sekunden.
Inhalt

Ende der Corona-Massnahmen Diese weitreichenden Lockerungen hat der Bundesrat beschlossen

Der Bundesrat hebt die Corona-Schutzmassnahmen weitgehend auf. Die epidemiologische Lage entwickele sich weiter positiv, begründet er seinen Entscheid. Die Übersicht der beschlossenen Massnahmen:

Ab Donnerstag, 17. Februar, werden folgende Massnahmen aufgehoben:

  • Maskenpflicht in Läden und Innenbereichen von Restaurants sowie von öffentlich zugänglichen Einrichtungen, Betrieben und Veranstaltungen
  • Maskenpflicht am Arbeitsplatz
  • Zugangsbeschränkungen mittels Zertifikat (3G, 2G und 2G+) zu Einrichtungen und Betrieben wie Kinos, Theatern und Restaurants sowie bei Veranstaltungen
  • Bewilligungspflicht für Grossveranstaltungen
  • Einschränkungen bei privaten Treffen
  • Homeoffice-Empfehlung (Regeln zum Schutz besonders gefährdeter Arbeitnehmender bleiben bestehen)

Diese Massnahmen bleiben bis 31. März bestehen:

  • Isolation von positiv getesteten Personen
  • Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr sowie in Gesundheitseinrichtungen (ausgenommen sind Bewohner von Alters- und Pflegeheimen)

Zudem steht es den Kantonen frei, strengere Schutzmassnahmen anzuordnen oder bestimmte Einrichtungen von der Maskenpflicht auszunehmen. So könnten Kantone etwa die Zertifikatspflicht beibehalten. Möglich ist auch, dass einzelne Betriebe wie eine Hausarztpraxis oder ein Coiffeur-Salon Masken vorschreiben. Die eingeschränkte Maskenpflicht gilt voraussichtlich bis Ende März. Der Bundesrat behält sich vor, die Massnahme «je nach Viruszirkulation» früher aufzuheben.

Video
Cassis: «Ein wichtiger Schritt in die Normalität»
Aus News-Clip vom 16.02.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 11 Sekunden.

«Normale Lage» ab 1. April: Wenn sich die epidemiologische Lage «wie erwartet» entwickelt, plant der Bundesrat die Covid-19-Verordnung auf den 1. April ausser Kraft zu setzen und zur «normalen Lage» zurückzukehren. In der «normalen Lage» würden die Kantone in den allermeisten Punkten das Zepter wieder übernehmen. Weiterhin in Kraft bleiben die Regelungen im Rahmen der Bundeskompetenzen wie etwa zum internationalen Personenverkehr und zur Kostenübernahme von Medikamenten.

Einreisebestimmungen angepasst: Bei der Einreise in die Schweiz muss grundsätzlich kein Impf-, Genesungs- oder Testnachweis mehr vorgezeigt werden. Auch das Ausfüllen des Einreiseformulars fällt weg. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) weist aber darauf hin, dass für Drittstaatsangehörige (nicht EU/EFTA), die pandemiebedingten Einreisebestimmungen weiterhin gelten.

Covid-Taskforce wird auf Ende März aufgelöst: Das Beratungsmandat der wissenschaftlichen Taskforce werde auf deren Wunsch aufgelöst, teilt der Bundesrat mit. Das aktuell gültige Beratungsmandat ist bis Ende Mai 2022 befristet. Mit der positiven Entwicklung ändere sich der Bedarf an wissenschaftlicher Beratung. Einzelne Mitglieder der Taskforce würden dem Bundesrat und der Bundesverwaltung weiterhin für Beratungen zur Verfügung stehen.

Covid-Zertifikate werden weiter ausgestellt: Weiterhin ausgestellt werden Covid-Zertifikate, die von der EU anerkannt sind. Diese können etwa für die Einreise in andere Länder genutzt werden, welche die Zertifikatspflicht noch vorschreiben oder für gewisse Bereiche im Inland. Nicht mehr erhältlich ist das Schweizer Covid-Zertifikat, das nur in der Schweiz gültig war.

Anpassung bei Tests: Der Bundesrat hebt die generelle Empfehlung sowie die Finanzierung der repetitiven Tests in Betrieben auf. Repetitive Tests werden einzig noch ein wenigen Bereichen wie etwa Gesundheitseinrichtungen finanziert. Für die Schulen bleiben Empfehlung und Finanzierung solcher Massentests bis Ende März aufrechterhalten. Für Einzelpersonen bleiben Antigentests in jedem Fall gratis. PCR-Tests werden weiterhin  für Personen mit Symptomen oder nach engem Kontakt mit positiv Getesteten bezahlt.

Erwerbsausfall: Ab Donnerstag, 17. Februar, kann kein Erwerbsausfall mehr geltend gemacht werden wegen Betriebsschliessungen, Veranstaltungsverboten, eingeschränkter Erwerbstätigkeit oder weggefallener Fremdbetreuung von Kindern. Wer im Veranstaltungsbereich tätig ist und in der Erwerbstätigkeit wegen Schutzmassnahmen massgeblich eingeschränkt ist, kann noch bis Ende Juni Erwerbsausfall beantragen. Dasselbe gilt bis Ende März für Menschen, die wegen Schutzbedürftigkeit ihre Erwerbsarbeit unterbrechen müssen.

Quelle: Bundesrat, 16.02.22 Bundesrat beschliesstweitreichende Lockerungen Ab Donnerstag, 17. Februar, werdenfolgende Massnahmen aufgehoben: Diese Massnahmen bleibenbis 31. März bestehen: Einschränkungen privater Treffen Bewilligungspflicht für Grossveranstaltungen Isolation von positiv getesteten Personen Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr undGesundheitseinrichtungen (Ausgenommen sindBewohner und Bewohnerinnen von Alters-und Pflegeheimen) Maskenpflicht in Läden, Innenbereichen vonRestaurants, öffentlich zugänglichen Einrichtungen, Betrieben, Veranstaltungen und am Arbeitsplatz Homeoffice-Empfehlung (Regeln zum Schutz besonders gefährdeter Arbeitnehmenden bleiben bestehen) Bei der Einreise in die Schweiz muss keinImpf-, Genesungs- oder Testnachweis mehrvorgezeigt werden. Auch das Ausfüllen desEinreiseformulars fällt weg Zugangsbeschränkungen mittels Zertifikat(3G, 2G und 2G+) zu Einrichtungen und Betrieben wie Kinos, Theatern und Restaurants sowie beiVeranstaltungen

SRF 1, 16.2.22, 14 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

280 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von SRF News (SRF)
    Guten Abend liebe Community
    Vielen Dank für die vielen Kommentare und die angeregte Diskussion. Wir schliessen an dieser Stelle die Kommentarspalte und wünschen Ihnen einen schönen Abend. Liebe Grüsse, SRF News
  • Kommentar von Esther Jordi  (ejejej)
    Wie mes macht, ischs fautsch, gäuet Herr Berset. Aber da wir ja in zwei Jahren gelernt haben, worauf geachtet werden muss, sollten wir es hinkriegen. Vielleicht nicht alle, aber viele.
  • Kommentar von Halbeisen Charles  (chh)
    Von Lockerungen zu reden ist ein Gefängnisjargon und gegenüber den Bürgern dieses Landes eine unangemessene Redensweise.