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Menschenrechtshof in Strassburg.
Legende: Keystone
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Entscheid aus Strassburg Schweiz darf konvertierten Iraner ausweisen

  • Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat entschieden, dass ein in der Schweiz zum Christentum konvertierter iranischer Asylbewerber in seine Heimat weggewiesen werden darf.
  • Das Gericht geht davon aus, dass dem 35-Jährigen im Iran keine Strafe droht.
  • Somit hat die Schweiz nicht gegen das in der Menschenrechtskonvention festgehaltene Recht auf Leben und das Verbot der Folter verstossen, wie der Asylsuchende klagte.

Der Gerichtshof begründet seinen Entscheid damit, dass es sich bei dem Betroffenen um ein gewöhnliches Mitglied der christlichen Gemeinde handle. Da er sich nicht exponiert habe, sei er den heimischen Behörden wohl nicht bekannt. Damit bestätigt der EGMR die Sicht der Schweizer Behörden.

Der Iraner war 2009 in die Schweiz eingereist, wo er ein Asylgesuch stellte. Er machte geltend, dass er anlässlich der Präsidentenwahlen an Protesten teilgenommen habe und darum festgenommen worden sei.

Das Gesuch wurde 2013 abgelehnt. Die Behörden verfügten die Wegweisung des Mannes. Dieser stellte im gleichen Jahr ein zweites Asylgesuch. Er brachte neu vor, dass er in der Schweiz zum Christentum konvertiert sei. Darum sei er im Iran gefährdet.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Bauert  (A. Bauert)
    Dem Mann und der Schweiz sind die 9 Jahre bis zum Entscheid nicht vorzuwerfen. 2 Jahre bis zum Asylentscheid, 2 bis zum Verwaltungsgericht, und so vier bis zur grossen Kammer in Strasburg. Die Frage dürfte gewesen sein, ob er denn wirklich Christ geworden ist oder ob er dies als Vorwand nahm, um seine Gefährdung zu konstruieren.
  • Kommentar von Beat. Mosimann  (AG)
    Ich bin mir sicher, ein Moslem der zum Christentum konvertierter ist echt in Lebensgefahr. Es gibt keine konvertierten Muslimen, sowas wird auf schärfste verurteilt.Apostasie – Wikipedia.... ¨NZZ, Wenn Christen zum Islam übertreten, so stehen sie meist offen zu ihrem neuen Glauben. Muslime aber, die Christen werden, verheimlichen ihren Übertritt - die Scharia sieht für Abtrünnige die Todesstrafe vor.....
    1. Antwort von Margot Helmers  (Margot Helmers)
      Haben Sie auch gelesen: "Das Gesuch wurde 2013 abgelehnt. Die Behörden verfügten die Wegweisung des Mannes. Dieser stellte im gleichen Jahr ein zweites Asylgesuch. Er brachte NEU vor, dass er in der Schweiz zum Christentum konvertiert sei. Darum sei er im Iran gefährdet." Sind sie wirklich so naiv?
    2. Antwort von Beat. Mosimann  (AG)
      @M. Nun den ER will seine Haut retten, das kann ich verstehen. Hingegen kann ich dieses 9 jährige Asylverfahren nicht verstehen.
  • Kommentar von John Johnson  (Kelten)
    Der Iraner war 2009 in die Schweiz eingereist, wo er ein Asylgesuch stellte. Erst 9 Jahre später kann man offensichtlich diesen Iraner ausweisen. Wäre interessant zu wissen, ob diese 9 Jahre "Asylverfahren" dem Normalfall -oder dem Ausnahmefall entsprechen?
    1. Antwort von A. Keller  (eyko)
      Wurde also 9 Jahre durch den Steuerzahler finanziert.