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Erfolg für Gsoa 120'000 Unterschriften für Kriegsgeschäfte-Initiative gesammelt

  • Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (Gsoa) hat nach eigenen Angaben 120'000 Unterschriften für ihre Kriegsgeschäfte-Initiative gesammelt.
  • Die Unterschriften werden am 21. Juni bei der Bundeskanzlei eingereicht.

Die Gsoa hatte die Initiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» im April 2017 lanciert, mit Unterstützung der Jungen Grünen. Die Delegierten von Grünen und SP haben sich bereits dafür ausgesprochen. Insgesamt umfasst das Bündnis zur Initiative rund 40 Organisationen.

Die Initianten wollen der Nationalbank, Stiftungen und Pensionskassen verbieten, in Kriegsmaterialproduzenten zu investieren. Als solche gelten Unternehmen, die mehr als 5 Prozent ihres Jahresumsatzes mit der Herstellung von Rüstungsgütern erzielen.

Keine Darlehen und Kredite

Verboten werden sollen die Gewährung von Darlehen und Krediten sowie der Kauf von Beteiligungen und entsprechenden Finanzprodukten. Zudem soll sich der Bund dafür einsetzen, dass auch Banken und Versicherungen nicht in solche Geschäfte investieren.

Nach Ansicht der Initianten trägt die Schweiz eine Verantwortung für Kriege und Konflikte in der ganzen Welt. Renditegetriebene Finanzinstitute nährten die Konflikte, die die offizielle Schweiz mit diplomatischen Mitteln zu lösen versuche, sagten sie bei der Lancierung des Volksbegehrens.

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36 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Das wird abgelehnt werden. Die Schweizer haben schon immer sich Lieber für das Geld Entschieden, dafür finden sie immer eine Legitimation, denn am Schluss kommt immer das Idiotischste alle Argumente , wenn ich es nicht tu , tut es ein anderer!
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Die Schweizer "Kriegsmaterial Industrie" muss dringend "umgepolt werden" und es gäbe genug "Nischen um inivative Technik zu produzieren"! Wenn der BR nicht handelt muss er vom Volk "dazu gezwungen werden"!
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    1. Antwort von Lukas Gubser (Mastplast)
      Die Rüstungsindustrie entwickelt und produziert nun mal Rüstungsgüter und nicht Wollsocken. Wenn wir ein eigenes Militär wollen brauchen wir auch eine innovative Rüstungsindustrie. Jemandem der wahrscheindlich auch die Armee abschaffen will kann man diesn Fakt nur schwer vermitteln das ist mir bewusst. Sicherheit kostet Geld oder sonst kostet sie später Blut und mir persönlich ist Geld lieber weil eigentlich ist Geld ja nichts.
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    2. Antwort von B. Moser (moser.b)
      Auch "Nischen" können für Kriegsmaterial genutzt werden. Ich nehme jetzt absichtlich EMS. Der Kunststoff von EMS wird für alles möglich gebraucht. Spritzen, Uhren, Mobiltelefone, Sackmesser, Küchengeräte, Autos, Flugzeuge u.s.w.. Man kann dem nicht ausweichen. Es ist doch völlig unrealistisch zu kontrollieren, ob jetzt der Kunststoff für ein Auto oder ein Atom-U-boot benötigt wird.
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  • Kommentar von André Schaller (André Schaller)
    Als ob diese Initiative im Endeffekt nur ein Todesopfer weniger bringen würde. Da kaufen sich die Kriegssüchtigen Länder eben ihre Kriegsmaterialien wo anders. Zum Glück haben wir keine anderen Probleme in der Schweiz!!!
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