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Schweiz Erste Schweizer Pegida-Kundgebung verschoben

In knapp zwei Wochen hätte in der Schweiz der erste Pegida-Abendspaziergang stattfinden sollen. Weil sich offenbar mehr Leute und Medienvertreter angekündigt hatten, als erwartet, wurde die Kundgebung jetzt verschoben.

Demonstrationszug mit Transparenten.
Legende: Die Pegida-Teilnehmer demonstrieren in mehreren deutschen Städten immer am Montagabend. Keystone

Pegida Schweiz hat die erste geplante Kundgebung vom 16. Februar abgesagt. Der «Abendspaziergang» soll aber offenbar zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Auf ihrer Facebook-Seite schreibt die Organisation, der für übernächsten Montag angekündigte erste Abendspaziergang von Pegida Schweiz müsse wegen der «grösser als erwarteten medialen und politischen Nachfrage, zusammen mit dem damit verbundenen erhöhten administrativen und organisatorischen Aufwand, kurzfristig neu angesetzt werden.» An welchem Ort die Kundgebung hätte stattfinden sollen, war nicht bekannt.

Der Verein Pegida Schweiz wurde Anfang dieses Jahres gegründet – nach dem Vorbild der «Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes» (Pegida) in Deutschland. Seit Monaten demonstrieren Pegida-Teilnehmer wöchentlich in diversen deutschen Städten. Zeitweise gingen in Deutschland jeweils zehntausende Islamkritiker auf die Strasse.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Wenn solche "zweifelhafte" Gruppierungen (Pegida) auf der Strasse mit Megafonen und Spruchbänder aufmarschieren, erreichen sie genau das Gegenteil: Gegen die militanten Islamisten darf man keine solche "Provokationen" inszenieren! Es könnte nämlich schnell zu ähnlichen Massaker, wie in Paris kommen! Wir "hätten" (!) genügend politische Kräfte, Gesetze und Möglichkeiten, um sich der ausbreitenden und immer mit neuen Forderungen daher kommenden, islamisch geprägten Religionskultur zu begegnen!
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    1. Antwort von M. Hediger, Aarau
      Rolf Bolliger: Vielleicht hätten wir ja genügend politische Kräfte, Gesetze und Möglichkeiten, aber sie werden nicht genutzt. Auch unsere "direkte Demokratie" nutzt uns nichts, wenn sie nicht angewendet wird. Deshalb kann ich auch die Motivation der Spaziergänger/Pegida nachvollziehen.
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  • Kommentar von Niklaus Bächler, Winterthur
    Die SVP ist tot, es lebe die Pegida Schweiz... könnte man annehmen?! Die aktuell festzustellenden Strömungen neuer politischer Ausrichtungen & Protestbewegungen haben schon beinahe inflationären Charakter. Auf einmal machen sich rechtsgerichtete Parteien & Organisationen gegenseitig die Anhänger streitig. Die Entwicklungen sind spannend & beunruhigend zugleich. Griechenland lebt uns vor, wozu Wutbürgertum führen kann. Wer unzufrieden ist geht auf die Strasse & macht Regierungen verantwortlich.
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  • Kommentar von hans Koller, basel
    Vielleicht sind die Parolenschreiber auch noch nicht über die Parole "Wir sind das Volk" hinausgekommen ;-)
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