Zum Inhalt springen

Header

Audio
Das neue Feuerwerksverbot in der Berner Innenstadt
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 19.07.2021.
abspielen. Laufzeit 01:00 Minuten.
Inhalt

«Es Füür chunnt tüür» Kein Feuerwerk mehr in der Berner Innenstadt

  • In der Berner Innenstadt dürfen keine Feuerwerke mehr gezündet werden.
  • Der Gemeinderat hat das neue Feuerwerkreglement in Kraft gesetzt.
  • Der Stadtrat hatte die Vorlage im Februar verabschiedet.

Das Abbrennen von Feuerwerk im Perimeter des Unesco-Weltkulturerbes sowie der angrenzenden Brücken ist ab dem 20. Juli 2021 verboten. Das Feuerwerkverbot gelte auch am 1. August und an Silvester.

Es drohten Bussen von bis zu 5000 Franken, wie der Gemeinderat betonte. Das Altstadtgebiet des Unesco-Weltkulturerbes Bern reicht vom Hirschengraben im Westen bis zur Nydeggbrücke am Ende der Aarehalbinsel.

In den vergangenen Jahren war es in der Berner Innenstadt immer wieder zu heiklen Szenen im Zusammenhang mit Feuerwerk gekommen. Die Sicherheitsabstände zu Menschen, Gebäuden und brennbaren Materialien könnten in der Altstadt kaum eingehalten werden, machte der Gemeinderat geltend. Dass noch nichts Schwerwiegendes passiert sei, grenze an ein Wunder.

Legende: Das Unesco-Weltkulturerbe Altstadt Bern reicht vom Hirschengraben (Bahnhof) bis zur Nydeggbrücke am Ende der Altstadt. Stadt Bern

Um die Bevölkerung auf die neue Regelung aufmerksam zu machen, lanciert der Gemeinderat eine Kampagne mit verschiedenen berndeutschen Slogans wie «Es Füür chunnt tüür».

Andere Städte haben Feuerwerke schon vor längerer Zeit verboten. In der Altstadt von Thun ist beispielsweise Pyromaterial seit 2002 grundsätzlich untersagt. Auch Städte in Deutschland, Österreich und Italien haben zum Schutz ihrer historischen Innenstädte ein entsprechendes Verbot erlassen.

SRF 4 News, 19.07.2021, 14:00 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

23 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Gema Genhart  (Gema)
    Ein FW-Verbot dürfte durchaus auf gesamte Schweiz ausgeweitet werden. Umwelt, Klima, Tiere, Menschen und andere leiden und haben Angst. Besonders schlimm sind die privaten Knallereien, weil die aus jeder Richtung zu den unmöglichzten Zeiten losgehen. Ein Spaziergang mit Hund und Kind ist so oft über mehrere Tage nicht mehr möglich. Ich hoffe sehr, dass die Gesellschaft sich des Problemes bewusst wird.
  • Kommentar von Lothar Drack  (spprSso)
    Zum Verwechseln ähnlicher Artikel, am 23.01.2014 um 6:58 auf SRF News erschienen: «Kein Feuerwerk mehr in der Berner Altstadt».
    Fertig Knall, Zisch und Goldregen: Der Berner Gemeinderat verbietet im Unesco-Weltkulturerbe Berner Altstadt Feuerwerk. Wenn immer mehr Leute immer mehr Feuerwerk anzünden, würde es in den verwinkelten Altstadtgassen zu gefährlich.

    Déjas vu?
    1. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
      2014 hat sich der Stadtrat mit dem Erlass eines Feuerwerkverbotes befasst. Die Vorlage wurde an der Stadtratsitzung im Oktober 2014 abgelehnt. Was wir jetzt haben, ist eine Neuauflage.
  • Kommentar von Thom Pfister  (pizgloria)
    Die Verkaufsstellen nehmen ja auch noch rapide ab. Vorgeschoben wird von den Grossverteilern die Verantwortung gegenüber der Natur. Tatsache ist aber wohl eher, dass es sich nicht (mehr) rechnet. Nun denn. Mir soll‘s recht sein.