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Grüne erklären die Wahlen zur «Klimawahl»
Aus Tagesschau vom 12.01.2019.
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Euphorische Grüne Grüne Partei erklärt die Wahlen zur «Klimawahl»

Die Grünen starten voller Zuversicht ihre Wahlkampagne für die Parlamentswahlen und setzen voll auf das Thema Klima.

Bei ihrer Delegiertenversammlung in Emmen (LU) haben die Grünen ihre Wahlkampagne für die nationalen Parlamentswahlen im Oktober lanciert. Mit ihrem Kernthema Umweltschutz liegen sie derzeit voll im Zeitgeist: Hitzesommer, CO2-Gesetz und Klimastreiks von Schülern waren in den letzten Monaten in aller Munde.

Neue Klimaschutz-Initiativen

Das Thema Klima dient als wichtigstes Wahlkampf-Vehikel und wird auch in neue Initiativen eingebunden: Im Frühjahr wird die «Gletscher-Initiative» lanciert, der Text dazu ist derzeit noch in Arbeit. Diese soll den Klimaschutz in der Verfassung verankern und sicherstellen, dass die CO2-Emissionen bis 2050 in der Schweiz auf null gesenkt werden.

Zudem drohen die Grünen mit einer weiteren Volksinitiative, um Flugtickets zu verteuern. Diese soll lanciert werden, falls das Parlament im neuen CO2-Gesetz keine Flugticket-Abgabe vorsehen sollte.

Ziel sind mindestens vier Nationalräte mehr

Die Grünen setzen sich zum Ziel, im Herbst mindestens vier Sitze zusätzlich zu gewinnen. Zwar blieben sie auch damit noch eine kleine Minderheit im Parlament. Laut Präsidentin Regula Rytz allerdings könnten sie so schon viel bewirken: «Die Abstimmungen im Nationalrat zum Thema Klimaschutz gingen oft mit zwei oder drei Stimmen Unterschied verloren. Mit vier bis fünf zusätzlichen Sitzen könnte sich dies in Zukunft ändern.»

Unterschriften gegen Steuerreform komplett

Weiter verkündete der Parteivorstand an der Delegiertenversammlung das Zustandekommen des linken Referendums gegen die Steuerreform 17, die Steuererleichterungen für Unternehmen mit zusätzlichen Einzahlungen in die AHV kompensieren will: Von den 60'000 Unterschriften, die nächste Woche eingereicht werden sollen, haben grüne Aktivisten 20'000 gesammelt.

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62 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Hug  (PHug)
    Da kommt man aus dem staunen kaum heraus. Die Schweiz hat sich bereit erklärt die beschlossenen Klimaziel umzusetzen. Jeder Staat soll dabei den Verbrauch reduzieren. die z.b. CO2 Werte senken. Es ist somit doch sonnenklar, dass die Einwanderung sehr viel damit zu tun hat. Und somit ist natürlich die Grüne Partei Widersprüchlich wenn sie den hohen Verbrauch, die hohe Nutzung von Autos oder fliegen u.s.w. bemängeln. und gleichzeitig für die uneingeschränkte Einwanderung ist.
  • Kommentar von Tobias Hofer  (Tobias Hofer)
    Meine Kinder würden Grüne wählen, nach dem sie obiges Wahlplakat gesehen haben.
  • Kommentar von Konrad Schläpfer  (Koni)
    Ich habe diese Woche gelesen, dass sich die Erdpole verschieben, vielleicht liegt der Grund der Klimaveränderung genau darin?
    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Eine gewisse Fluktuation der Erdachse ist in der Tat messbar, aber so weit ich gefunden habe gibt es aktuell keine Anomalie, also ist es nicht so einfach diese Veränderungen als Ursache zu begründen.
    2. Antwort von Peter Hug  (PHug)
      Da gibt es so viele vorgeschobene Gründe. Ich denke auch dass es daran liegt, Herr Schläpfer
    3. Antwort von Peter Hug  (PHug)
      Korrekt, Herr Schläpfer. Eindeutig, aber diese Vermeldung würde nicht ausreichen uns so streng zur Kasse zu beten.