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Fall Jena-Claude Bastos Bundesanwaltschaft hat 210 Millionen US-Dollar gesperrt

  • Die Bundesanwaltschaft hat sich gestern mit dem angolanischen Generalstaatsanwalt in Bern getroffen, um hängige Strafverfahren zu besprechen.
  • Dabei ging es auch um den schweizerisch-angolanischen Geschäftsmann Jena-Claude Bastos. Gegen ihn laufen in der Schweiz und in Angola Ermittlungen wegen Geldwäscherei.
  • Man habe deswegen Vermögenswerte auf Schweizer Bankkonten von rund 210 Millionen US-Dollar gesperrt, bestätigt die Bundesanwaltschaft einen Bericht des «Tagesanzeigers».

Bastos ist Gründer der Quantum-Gruppe in Zug. Er wurde durch die Enthüllungen der sogenannten «Paradise Papers» bekannt und verwaltete bis vor Kurzem den Staatsfonds Angolas. Laut den Enthüllungen tätigte Bastos heikle Geschäfte und bereicherte sich dabei persönlich.

Ende April 2018 hatte die Bundesanwaltschaft ein Strafverfahren gegen eine unbekannte Täterschaft wegen des Verdachts auf Geldwäscherei eröffnet. Das Strafverfahren steht in Zusammenhang mit möglichen Straftaten gegen das Vermögen der angolanischen Nationalbank und des angolanischen Staatsfonds.

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