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Falsche Bevölkerungsszenarien Ermahnung für die Bundesstatistiker

Das Bundesamt für Statistik hat die Bevölkerungsentwicklung in den letzten 15 Jahren unterschätzt. Nun gab es erstmals eine Rüge.

Die vom Bundesamt für Statistik (BFS) erstellten Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung sind wichtige Planungsgrundlagen für die Schweizer Politik.

Weitreichende Folgen

Seit dem Jahr 2000 hat das BFS die Bevölkerungsentwicklung jedoch fast immer unterschätzt. Das stellte die Geschäftsprüfungskommission des Ständerats (GPK) fest.

Die GPK bedauert dies: Denn die Ungenauigkeit könne weitreichende Folgen haben. Verwendet werden die Szenarien des Statistikamtes etwa für die Sozialversicherungen oder in der Raumplanung.

Immer wieder wurde den Bundesstatistikern vorgeworfen, sie würden die Bevölkerungsentwicklung bewusst unterschätzen, etwa die Migration zu tief ansetzen. Dieser Vorwurf sei unbegründet, schreibt nun die GPK des Ständerates. Die GPK fordert den Bundesrat daher auf, für einen besseren Einbezug der Kantone zu sorgen.

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Christmann (chrischi1)
    Einstampfen, diese Propagandaamt, denn es dient einzig der Meinungsmanipulation, genauso wie die jeweils "repräsentativen" Umfragen, die jeweils nach dem Gusto des Auftraggebers ausfallen.
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  • Kommentar von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
    Unserer Regierung gelang es, anhand einer 1999 erstellten Studie von Prof.Straubhaar vorgegaukelten Zuwanderungsrate von max.8-10'000/J, mit Ängsteschüren u.total untauglichen, flankierenden Massnahmen, die Stimmbürger zu einem Ja zur PFZ u.damit zur Unterzeichnung eines fatalen Vertrags zu überzeugen. Dieser Betrug am Volk hätte annulliert werden müssen, denn es hätte dem niemals zugestimmt! Von 1970-2007 wuchs die CH fast durchgehend im 0,-Bereich, seither ständig um 1.25%, wie ein Entw'land!
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  • Kommentar von Urs Dupont (udupont)
    Bei gewissen Themen hat man manchmal den Eindruck, dass das BfS die PR Abteilung der Euroturbos und Feministinnen ist. Für letzteres spricht vor allem die unhaltbaren Begriffsdefinitionen (Familienarbeit = unbezahlte Arbeit) und die tendenziösen Lohnstatistiken, die z.B. Aepfel mit Birnen, sprich Teilzeit- mit Vollzeitarbeit vergleichen, um den Mythos von Lohnungleichheit aufrecht zu erhalten. Es wäre wünschenswert, dass das BfS wieder unvoreingenommen Statistiken publiziert.
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