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Schweiz Fehlende Informationen befremden Bankiervereinigung

Die Schweizerische Bankiervereinigung begrüsst das geplante Abkommen mit den USA im Steuerstreit. Gleichzeitig gibt sie aber auch zu bedenken, dass noch vieles unklar ist. Am Ende müsse aber jede einzelne Bank selbst entscheiden, ob das Abkommen akzeptabel sei.

Die Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg) reagierte zurückhaltend. Grundsätzlich begrüssten sie, dass nun eine Lösung auf dem Tisch liegt.

«Wir finden es sehr positiv, dass damit die Möglichkeit geschaffen wird. So kann diese diese Steuerproblematik gelöst werden – rechtlich einwandfrei und abschliessend», erklärt Thomas Sutter. Er ist Mediensprecher der Bankiervereinigung zu Radio SRF.

Vorteil: Rechtssicherheit

Befremdet zeigt sich die Vereinigung, dass keine Angaben zum entsprechenden US-Programm vorliegen. Es seien aber noch sehr viele Fragen offen. Vom genauen Vorgehen, wie die Banken ihre Vergangenheit bereinigen könnten, wisse man noch gar nichts, sagte Sutter weiter.

US- und Schweizer Flaggen.
Legende: Das Abkommen zwischen der Schweiz und den USA löst bei der Bankiervereinigung gemischte Gefühle aus. Reuters/Symbolbild

Die Höhe der absehbaren Bussen sei für den Finanzplatz wichtig. Der Bundesrat müsse darum weiterhin alles daran setzen, dass die Bussen verhältnismässig ausfallen.

Am Ende müsse jede Bank selber entscheiden, ob die Bedingungen für sie akzeptabel seien, oder nicht, erklärt der SBVg-Mediensprecher. Der Vorteil der Vorlage sei, dass die beteiligten Banken Rechtssicherheit schaffen könnten.

Ob das einige Banken Kopf und Kragen kosten könnte, sei schwierig zu sagen, weil eben diese Bussenhöhe momentan nicht bekannt sei, sagt Sutter. «Wir kennen auch die Kriterien nicht. Aber es wäre gar nicht gut, wenn eine Bank wegen einer Busse in ihrer Existenz gefährdet wäre.»

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Nicolas Müller , Basel
    Mir kommen die Tränen. Diese armen, unschuldigen Bankster. Nach dem UBS-Debakel fröhlich weitermachen, in vollem Bewusstsein Schwarzgeld annehmen und Gewinn privatisieren und nun auf Vorrat jammern, in der Hoffnung allfällige Verluste würden sozialisiert, also vom Staat bzw uns getragen.
    1. Antwort von M Jaeger , Wildwil
      "Verluste würden sozialisiert, also vom Staat bzw uns getragen." Wäre jetzt noch interessant zu wissen, wieviel in Franken und Rappen so ein Nicolas Müller tatsächlich Steuern bezahlt
    2. Antwort von Nicolas Müller , Basel
      Mehr als Sie denken Herr Jaeger. Und Sie?
  • Kommentar von Walter Kathriner , Sarnen
    Am Ende müsse jede Bank selber entscheiden, ob die Bedingungen für sie akzeptabel seien, oder nicht, erklärt der SBVg-Mediensprecher. Der Vorteil der Vorlage sei, dass die beteiligten Banken Rechtssicherheit schaffen könnten.........für mich sind die Banken nun in den richtigen Händen, für Gerechtigkeit zu schaffen vertraue ich denen mehr als unseren neoliberalen Möchtegern Geldsäcken in Politik und wo sie alle hocken.