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Legende: Audio Zwiespältige Bilanz abspielen. Laufzeit 01:18 Minuten.
Aus HeuteMorgen vom 12.08.2019.
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Fête des Vignerons 2019 Vevey droht nach der Feier ein Kater

  • Nach gut drei Wochen ist am Sonntag das Winzerfest in Vevey zu Ende gegangen.
  • Die Aufführungen des Mega-Spektakels hatten das Publikum mehrheitlich begeistert.
  • Abstriche gibt es bei der Organisation – und es könnte noch ein böses Erwachen geben.

Schon gestern Abend flossen bei vielen der rund 6000 Mitwirkenden die Tränen. Ihre Euphorie war ansteckend. Nun befürchten sie, in ein Loch zu fallen.

Das Glas einer Dame wird mit Wein gefüllt.
Legende: Auch die Weinproben kamen beim Winzer-Stelldichein in Vevey nicht zu kurz. Keystone

Ticket-Potenzial offenbar überschätzt

Ein Loch droht auch in der Kasse – das Potenzial, 400'000 Tickets zu verkaufen, wurde überschätzt. In der Schlussbilanz haben die Organisatoren die Zahlen nach unten korrigiert: 65'000 Tickets fanden keine Abnahme.

Die Arena

Der Präsident der Winzerbrüderschaft, Abbé François Margot, gibt sich zugeknöpft. Natürlich sei man damit nicht zufrieden, sagt er. Zu den möglichen Auswirkungen dieser Zahlen auf das Budget von über 100 Millionen Franken will der Präsident der Winzerbruderschaft sich zu einem späteren Zeitpunkt äussern.

Erstmals in der Geschichte nicht ausverkauft

Doch Margot weiss: Der Ticketverkauf macht 70 Prozent des Budgets aus. Und er weiss auch: Ein Defizit müsste zu 100 Prozent von der Bruderschaft getragen werden.

Zahlen zum Fest

Diese soll finanziell zwar auf guten Beinen stehen – allein die letzten beiden Feste zusammen erwirtschafteten fast zehn Millionen Franken Gewinn. Das diesjährige Fest hingegen war nicht nur das grösste und das erste in der Geschichte, das nicht ausverkauft war. Es dürfte auch das erste seit über 150 Jahren sein, das nicht rentabel war.

Impressionen von Aussenminister Cassis in Vevey

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46 Kommentare

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  • Kommentar von Theresia Weber  (Resi)
    @Adrian Flükiger (Ädu) Es ist sicher Sache von SRF den Anlass kritisch zu beleuchten. Aber erst wenn die Schlussrechnung gemacht ist, was heute, Tag nach Ende des Festes unmöglich ist.Gestern Abend herrschte in Vevey keine Katerstimmung, sondern sehr emotional, weil das Fest zu Ende ging und der allg. positiven Stimmung. Seien Sie beruhigt, keine öffentliche Hand hat Garantie für evt. Verluste geboten. Mich stört, dass SRF heute bereits mit negativen Zeilen kommt: Vevey droht Kater!!!!
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  • Kommentar von H. Wach  (H. Wach)
    Insbesondere die Jubel, Trubel, Heiterkeit – Hopsassa, Trallala Dienstleistungs-Industrie ist auf unendliches quantitatives Profit-Wachstum ausgerichtet. Sei es bei Open Air-Veranstaltungen, Konzerten, Sportanlässen, usw. Medien berichten im Sinne des Gigantismus in erster Linie über die Masse, Nicht über die Qualität. Nicht über klein aber fein. Dies ist keine Kritik, nur eine Feststellung. Es wäre interessant, wenn man auch den CO2-Ausstoss für Zu-/Abfahrt u. Müllmenge bekannt geben würde.
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  • Kommentar von Asher Meng  (Ashi)
    FEVI braucht es nicht. Nein Danke. Dass dieses Fest dem regionalem Winzer gar nichts bringt, wissen diese seit der Planung. Das Auftreten der Winzer Bruderschaft war arrogant und nicht förderlich. Auch die Prämierung war ein militärischer angehauchter Witz. Schade, dass soviel Geld verlocht wird.
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