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Fifa-Affäre Verfahren gegen Chefermittler Thormann eingestellt

  • Das Strafverfahren gegen den Chefermittler für Wirtschaftsdelikte bei der Bundesanwaltschaft, Olivier Thormann, ist eingestellt worden.
  • Thormann war vor wenigen Tagen nach Vorwürfen im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen den Fussball-Weltverband (Fifa) suspendiert worden.
  • Der Anfangsverdacht sei nun aber entkräftet worden, teilte der ausserordentliche Staatsanwalt des Bundes mit.
Legende: Video Aus dem Archiv: Fifa-Affäre – wurde Oberstaatsanwalt begünstigt? abspielen. Laufzeit 02:43 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 05.11.2018.

Gegenstand der Abklärungen waren verschiedene Tatbestände: Amtsgeheimnisverletzung, Begünstigung, Vorteilsannahme und der Verdacht, Chefermittler Thormann habe sich bestechen lassen. Dies schreibt der ausserordentliche Staatsanwalt weiter.

Ob Thormann künftig wieder in seiner alten Funktion arbeiten wird, bleibt unklar. Er verantwortete bei der Bundesanwaltschaft als Abteilungsleiter Wirtschaftskriminalität grosse Schweizer Strafverfahren von internationalem Ausmass. Dazu zählten etwa die Korruptionsfälle um den malaysischen Staatsfonds 1MDB, den brasilianischen Energiekonzern Petrobras sowie Ermittlungen gegen den Weltfussballverband Fifa.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von martin blättler (bruggegumper)
    So macht Fussball Spass.Da dürfte eine lebenslange Eintrittskarte für alle UEFA und FIFA-Anlässe drinliegen.
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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
    Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten: 1. Es gibt gar keinen Fifa-Sumpf, all die Vorfälle waren Einzelfälle. 2. Der noch grössere Sumpf liegt bei den Schweizer Justizbehörden, die die eigenen Staatsanwälte schützt. Wie etwa im Kanton Aargau, wenn eine Staatsanwältin einen tödlichen Raser-Unfall baut und mit dem mildesten Urteil = bedingte Geldstrafe davonkommt, während der Normalbürger für mindestens 5 Jahre unbedingt in den Knast geht. Insofern kann sich nun jeder selber denken, was er will.
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