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Peter Sutterlüti, Chef von «Cargo sous terrain»
Aus SRF 4 News aktuell vom 23.01.2018.
abspielen. Laufzeit 05:51 Minuten.
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Finanzierungsplan liegt vor Projekt «Cargo sous terrain» kommt voran

  • Das Projekt einer unterirdischen Güterbahn quer durch das Mittelland «Cargo sous terrain» (CST) hat Finanzierungszusagen in Höhe von 100 Millionen Franken erhalten.
  • Damit erfüllt CST die Vorgaben des Bundes, ein Interesse der Privatwirtschaft nachzuweisen.
3D-Modell eines CST-Fahrzeugs
Legende: Mit futuristischen Fahrzeugen sollen Pakete durch unterirdische Tunnel transportiert werden. Keystone

Mit den Gutsprachen, die an die Verabschiedung eines entsprechenden Bundesgesetzes geknüpft sind, will CST laut einer Medienmitteilung nunmehr die Baubewilligung für das erste Teilstück einer umweltfreundlichen Untergrundbahn von Härkingen (SO) nach Zürich erhalten. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) werde nunmehr anhand der von CST eingereichten Unterlagen die Erfüllung der bundesrätlichen Bedingungen prüfen.

Bundesrätin Doris Leuthard soll zudem am Dienstag einen Einblick in die anstehenden Projektphasen für das Logistiknetzwerk der Zukunft bekommen.

Zahl der Lastwagen soll sinken

Mit CST soll die Schweiz bis 2045 ein automatisiertes, digital gesteuertes Gesamtlogistiksystem erhalten, das die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und die Lebensqualität langfristig begünstigt.

Zu dem System gehören unterirdische Transporttunnel zwischen den Zentren nördlich der Alpen und eine umweltschonende Feinverteilung in Städten sowie Industriegebieten. Damit soll etwa die Zahl der schweren Lastwagen auf bestehenden Verkehrswegen um 40 Prozent sinken.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Und wenn der eine oder andere Investor sich zurückzieht, die Bauarbeiten aber schon im Gang sind? Wer kommt dann für die finanzielle Beteiligung der fehlenden Investoren auf? Wohl wir Steuerzahlenden.
    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Neue Investoren?
  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    eine gefährliche Entwickung bahnt sich an. Privatisierung des Verkehrsnetzes. Da werden nur noch Interessen der Investoren berücksichtig. Das zeigt sich am neusten Cargo Souterrain-Projekt, in dem sich nun sogar China als Investor einmischen will. Und was ich noch gehört habe: Die Strecke nach Luzern kommt erst anfangs der 40er Jahre. Wie gewohnt muss die Zentralschweiz hintenanstehen. Ich glaube nicht so recht, dass durch dieses Projekt mehr Lastwagen auf die Schne gehen werden.
    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Lesen Sie den Artikel. Es ist nicht die Zentralschweiz die "hintenanstehen" muss. Sie hat ja gar keinen Anspruch auf diese Leistung. Die Linien müssen dort gebaut werden wo die grössten Güterströme sind und wo die Investoren es wollen. Schliesslich bezahlen diese ja den Bau. Es sind also die einzigen die einen Anspruch anmelden können. Das ist ja logisch. Und es hat nichts mit Privatisierung, sondern mit Entlastung des Verkehrsnetzes zu tun. Es ist auch kein Verlagerungsprojekt für Lastwagen.
  • Kommentar von Achim Frill  (Afri)
    Gibt nichts zu meckern daran. Ausser den Kosten halt. Aber es ist ein richtiger Schritt zur Reduktion der Lastwagenflut. Und wenn man es noch richtig anstellt, dann kann man als Pionier das Know-How sogar noch in andere Länder exportieren. Interessenten gäbe es mit Sicherheit.
    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Es gibt auch bezüglich Kosten nichts zu meckern, es wird ja Privat finanziert?