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Fohlenprämien für Ulrich K.
Aus Schweiz aktuell vom 09.08.2017.
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Vom Bund Geld erhalten Fohlenprämien für Pferdezüchter von Hefenhofen

Auf dem Hof des mutmasslichen Tierquälers von Hefenhofen hat die Armee die Pferde inzwischen abtransportiert. Nun zeigen Recherchen der Sendung «Schweiz Aktuell», dass der Pferdezüchter Ulrich K. bis zuletzt Prämien für seine Freiberger Pferde kassierte. Damit wurde mit Bundesgeldern Anreiz geschaffen, dass er immer noch mehr Tiere hielt.

Verband will nichts gewusst haben

Ulrich K. war leidenschaftlicher Züchter von Freiberger Pferden, der letzten Schweizer Pferderasse. Deshalb fördert sie der Bund. Jeder Züchter kann pro geborenem Fohlen 500 Franken Prämie beantragen. Ausbezahlt wird sie nur, wenn der Züchter die Vorgaben des Tierschutzes einhält.

Wieso auch der Thurgauer Züchter das Bundesgeld vom «Verband des reinrassigen Freibergerpferd» in Avenches ausbezahlt erhielt, erklärt Geschäftsführer Stéphane Klopfenstein: «Wir hatten in den letzten Jahren keine Rückmeldungen von Kontrollorganen oder Behörden, dass es auf dem Hof etwas zu beanstanden gebe.»

Kontrollen delegiert

Der Verband selbst führt keine Kontrollen durch. Er delegiert diese an den Kantonstierarzt oder beauftragte Kontroll-Organisationen. Laut Klopfenstein hat der Verband nichts von den Zuständen auf dem Hof in Hefenhofen gewusst. Deshalb habe er keine Möglichkeit gehabt, die Prämien zu kürzen oder die Situation zu verbessern.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von A. Keller  (eyko)
    Wenn es um Tierquälerei geht sind wir alle betroffen. Habe gestern auf Phoenix TV 09.08.17 eine Doku "Expedition ins Tierreich" gesehen und war schockiert über Bilder von Webervögeln in Afrika. Diese machen aus Strohhalmen hängende Nester an Bäumen. Die Bauern warten bis in die Nacht bis alle Vögel den Schlafplatz bei der Brut aufgesucht haben und zünden diese Bäume mit Benzin an. Hunderttausende Vögel verbrennen grausam. Tierquälerei auf eine andere Art. Traurig.
  • Kommentar von P. Gemperle  (PGT)
    Ich sage es ja schon lange. Die Herren Schönholzer (Chef vom Kantonstierarzt Witzig), Witzig (Kantonstierarzt) und der Gemeindeammann von Hefenhofen, der wahrscheinlich in zehn Jahren die Bilder vom Skandalpferdehof in Hefenhofen noch anzweifelt, weil er viel auf dem Quälerhof war und nie etwas bemerkt haben will !!!) gehören abgesetzt. Abgesetzt aber schnell.
  • Kommentar von Nicolas Dudle  (Nicolas Dudle)
    M.E. war Ulrich K. nicht wie im Text moniert "leidenschaftlicher Züchter von Freiberger Pferden", sondern eher ein "Züchter von Freiberger Pferden, der Leiden schuf".