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Folgenreiche Verfolgungsjagd Genfer Justiz macht Polizist zum Raser

  • Ein Genfer Polizist ist wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung bei einer Verfolgungsjagd zu einer bedingten Gefängnisstrafe von einem Jahr verurteilt worden.
  • Der Mann war während des Einsatzes auf einer auf 50 km/h begrenzten Strasse mit 126 km/h geblitzt worden.
  • Der Polizist will gegen das Urteil des Genfer Polizeigerichts Rekurs einlegen. Das teilt sein Anwalt mit.

Aus dem Archiv: Gespräch mit Jacques Roulet, Anwalt Polizeigewerkschaft (französisch)

«Mein Mandant wird verurteilt wie jeder gewöhnliche Fahrer, der sich in einer 50 km/h-Zone wie ein Idiot verhält», bestätigte der Anwalt Berichte der Zeitungen «Le Temps» und «Tribune de Genève».

Über 70 km/h zu schnell

Der Polizist, damals noch in Ausbildung, war im Februar 2017 an einer Verfolgungsjagd mit Sirene und Blaulicht beteiligt. Ziel des Einsatzes war es, als gefährlich eingestufte Einbrecher abzufangen. Dabei wurde sein Fahrzeug mit 76 km/h zu viel auf dem Tachometer geblitzt.

Die Anklage stützt sich auf den Raserartikel im Strassenverkehrsgesetz, der auch für Polizisten angewendet wird. In diesem Fall vertraten die Richter die Ansicht, dass der Zweck des Tempoüberschreitung darin bestand, Einbrecher abzufangen und nicht darin, Menschenleben zu retten.

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29 Kommentare

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  • Kommentar von Henriette Rub  (ehb)
    Verkehrte Welt. Öffnet doch bitte Tür und Tor für alle Verbrecher, damit sie sich ungestört bedienen können. Dann braucht kein Polizist mehr Leib und Leben für euch zu riskieren. Irgendwann wird niemand mehr diesen Beruf ergreifen wollen. Was dann?
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  • Kommentar von Olaf Schulenburg  (freier Schweizer)
    Wenn ich die Kommentare lese bleibt mir ein Gedanke: lieber einen Unschuldigen Menschen gefährden, vielleicht sogar verletzen als einen Raser, Flüchtigen ziehen lassen und ausserhalb einer Ortschaft mit anderen Polizeiaktionen fangen. Guter, alter Ami Stile. Aber wenn schon, dann bitte auch noch im TV live verfolgen. Wo bleibt sonst die Befriedigung der eigenen, voyeuristischen Begierden. Und da gibts halt auch mal Kollateralschäden.
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  • Kommentar von Andrea Esslinger  (weiterdenken)
    Es wäre interessant die Kommentare hier zu lesen, wenn der Polizist bei seiner übereifrigen Verfolgungsjagt ein Kind totgefahren hätte.
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    1. Antwort von Koni Herzog  (Koni H.)
      wenn und aber....... gut, dann lassen wir die Verbrecher halt fahren, ist auch eine Lösung! Aber bitte nicht jammern, wenn es Überhand nimmt mit flüchtenden Verbrechern. Die Polizei kann sie ja mit 50 km/h verfolgen!! Übrigens kann man nicht von Übereifer des Polizisten reden, er will nur einen guten Job machen.
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