Zum Inhalt springen
Inhalt

Grosse Lohnunterschiede Frauen verdienen immer noch deutlich weniger

Zu sehen ist ein Frauenstreik.
Legende: Auf die Strasse für Lohngleichheit. Hier eine Aktion in Genf 2011. Keystone
  • Frauen verdienen in der Privatwirtschaft im Schnitt rund 20 Prozent weniger als Männer. Im öffentlichen Sektor liegt die Differenz bei knapp 17 Prozent.
  • Dies zeigen neue Zahlen des Bundesamtes für Statistik aus dem Jahr 2014. Im Vergleich: Im Jahr 2010 lag die Differenz im privaten Sektor noch bei 24 Prozent.
  • Eine Mehrheit der Frauen hat eine Stelle, bei welcher der Vollzeit-Bruttolohn weniger als 4000 Franken beträgt.
  • Die Stellen mit Löhnen über 8'000 Franken sind dagegen mehrheitlich von Männern besetzt.
  • Die Differenz lasse sich teilweise durch Unterschiede in der Bildung oder in der Anzahl Dienstjahre erklären. Ein Teil bleibe aber unerklärt.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

42 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Dölf Meier (Meier Dölf)
    Wer bezahlt der befiehlt! Deshalb sollte es dem Arbeitgeber zustehen den Lohn je nach Leistung festzusetzen. Diese kann von Aussenstehenden kaum beurteilt werden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      Und wie ist das im öffentlichen Sektor? Da befiehlt die Stimmbevölkerung und die hat die Gleichberechtigung in die Verfassung geschrieben. Und trotzdem gibt es 17% Unterschied.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Leo Degelo (Leo Degelo)
    Ich habe als gelernter Maurer immer mehr verdient als gelernter Pfleger (je 3Jahre). Auf meine Nachfragen hin als Pfleger,warum das so sei, bekam ich immer die Antwort:" Der Pflegeberuf ist halt ein Frauenberuf"! Noch Fragen????
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Urs Dupont (udupont)
    Einfach nicht zu fassen, wie sich dieser Mythos von un(ter)bezahlten dank massiv gefälschten Studien hält. Alle Studien vergleichen nur die durchschnittlichen Stundenlöhne ohne Berücksichtigung der Leistung und ohne Berücksichtigung der Tatsache, dass Frauen viel häufiger Teilzeit und weniger lang für Firmen arbeiten. Kommt hinzu, dass Familienarbeit als unbezahlte Arbeit deklariert wird, obwohl es gerade hier Superlöhne gibt und primär (geschiedene) Männer wirklich unbezahlte Arbeit machen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Urs Dupont (udupont)
      Was viele Feministinnen übrigens vergessen, auch teilzeitarbeitende Männer, die primär ihre Hobbies pflegen, haben im Durchschnitt einen kleineren Stundenlohn als vollzeitarbeitende Männer, was gerecht ist, denn der Anteil von unproduktiven Stunden ist bei letzteren viel kleiner. Die ganz grossen Diskriminierungen sind aber, dass praktisch nur Männer zu unbezahlter Arbeit gezwungen werden (nach Scheidungen) und bei KK und Renten Mia. an Quersubventionierung von Männern zu Frauen fliessen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      @ Dupont: Sie vergleichen also Kinder aufziehen und Familienpflichten der Frauen mit einem Hobby der Männer. Und das mit der Quersubventionierung ist auch falsch. Die KK-Prämien sind für Frauen im gebährfähigen Alter höher als für Männer. Auch wenn sie gar keine Kinder bekommen können übrigens. Und die Unfallversicherungsprämien sind gleich hoch, obwohl Männer substantiell mehr Unfälle und Unfallfolgen behandeln lassen. Und die Renten sind auch tiefer, weil sie nach dem Lohn ausgerechnet werden.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      Und bis Sie Ihre Behauptung der "massiv gefälschten Studien" beweisen betrachte ich das mal als alternative Fakten. Zumal die Zahlen in den Studien des Bundesamt für Statistik und jene des Arbeitgeberverbands sehr ähnlich bis gleich sind. Die Interpretation differiert natürlich, die nakten Zahlen sind aber gleich.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen