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FC Helvetia – Gründung Frauenfussballteam des Parlaments
Aus Tagesschau vom 08.09.2020.
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Frauenteam in Bundesbern Nun grätschen auch die Parlamentarierinnen auf dem Fussballplatz

Diverse National- und Ständerätinnen haben heute im Berner Wankdorf den FC Helvetia gegründet. «Wir haben immer dafür gekämpft, dass wir gleichwertig sind, auf Augenhöhe, und haben jetzt gesagt, wir gründen diesen FC Helvetia», sagte Gründungsmitglied Aline Trede (GPS/BE).

Die Männer wollten uns nicht immer dabeihaben – es war immer ein Kampf.
Autor: Aline TredeNationalrätin der Grünen

Für Nationalrätin Corina Gredig (GLP/ZH) war ein Fussballclub der Frauen im Parlament längst überfällig, auch weil es mittlerweile über 90 Parlamentarierinnen gebe. 53 Jahre nach der Gründung des FC Nationalrats haben damit auch die Parlamentarierinnen ihren Fussballclub.

«Sie wollten uns nicht immer dabeihaben»

Einige Frauen spielten auch schon beim FC Nationalrat, darunter Nationalrätin Aline Trede. Man sei bei den Männern auf Widerstand gestossen: «Sie wollten uns nicht immer dabeihaben – es war immer ein Kampf.» Als Vorstandsmitglied des FC Helvetia freut sie sich, jetzt auch Frau gegen Frau spielen zu können: «Das hilft sicher auch dem Spiel.»

Frau und Shirt.
Legende: Auch das Netzwerken sei wichtig, meinte Bundesrätin Amherd. Keystone

Auch Sportministerin Viola Amherd gab sich beim Gründungsanlass die Ehre und hielt eine kurze Rede. «Frauen legen mehr Wert auf schnelles Zusammenspiel, wendige Dribblings und sie schiessen schöne Tore», sagte die CVP-Bundesrätin. Der FC Helvetia zeige, dass Sport verbinde – über Parteigrenzen hinweg.

Netzwerken abseits des Platzes

Das Verbindende ist auch für Gredig entscheidend: «Egal ob man links, rechts oder in der Mitte ist, man hat das gleiche Ziel, das gleiche Tor.» Das Zusammenspiel auf dem Feld könne man dann nutzen, um dann auch gute politische Lösungen zu finden.

Es gehe nicht nur um Bewegung, auch das Netzwerken sei wichtig, meinte Bundesrätin Amherd. Dort hätten Frauen Nachholbedarf, und da könne das sportliche Zusammenspiel helfen: «Wenn man im Parlament Lösungen finden will, muss man miteinander sprechen – über Partei- und Sprachgrenzen hinweg.»

Tagesschau, 08.09.2020, 19:30 Uhr

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Richard Limahcer  (Limi)
    "Drippeln" fände ich im Titel wesentlich netter als "grätschen".
  • Kommentar von Christa Moos  (Herbstzeitlose)
    VIVA FC HELVETIA! Ein schöner Zwischenruf in diesen von Corona und Kriegsgerassel geprägten Zeiten.
  • Kommentar von Roland Brechbühl  (RoBre)
    Hallo?! Ist das jetzt wirklich grad das Wichtigste? Wir haben weder Frauen noch Männer ins Parlament gewähl, dass sie Fussball spielen, sondern einen guten Job machen in Bern. Und wenn schon könnten sie die Aufmerksamkeit nutzen, um eine Randsportart zu featuren.
    1. Antwort von Urs Petermann  (Rhf)
      @RoBre: Haben Sie auch schon daran gedacht, dass es „für einen guten Job machen“ auch das Zusammenspiel über Parteigrenzen hinweg braucht?