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Zeckenstiche und Fälle von Zeckenenzephalitis häufen sich
Aus Heute um Vier vom 10.08.2020.
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Frühsommer-Meningoenzephalitis Fälle von Gehirnentzündungen nach Zeckenbissen auf Rekordhöhe

  • In der Schweiz ist die Zahl der von Zecken verursachten Gehirnentzündungen so hoch wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr.
  • Bis Ende Juli wurden 332 Fälle der sogenannten Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) gemeldet, allein im Juli 2020 wurden 90 Fälle verzeichnet.
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) schreibt im Lagebericht, die Zahl sei von einer Saison zur anderen grossen Schwankungen unterworfen.

So seien seit dem Jahr 2000 im Zeitraum Januar bis Ende Juli jeweils zwischen 39 und 332 Fälle gemeldet worden. Eine Behandlung der Ursachen von FSME ist nicht möglich. Es steht aber laut BAG «eine gut wirksame Impfung» zur Verfügung.

Bis Ende Juli sei es hochgerechnet zu 19'800 Arztbesuchen wegen eines Zeckenstichs gekommen. Dabei seien 10'200 akute Fälle von Borreliose gemeldet worden, der sogenannten Lyme-Krankheit. Die hochgerechneten Zahlen der Hausarztbesuche wegen Borreliose oder eines Zeckenstichs liegen in diesem Jahr höher als im Vorjahr, aber sind niedriger als 2018, wie das BAG weiter schreibt.

Eine Borreliose kann mit Antibiotika bekämpft werden, unerkannt oder ungenügend behandelt können sich bleibende Behinderungen ergeben. Der Bericht zeigt laut dem BAG, dass auch in diesem Jahr sehr viele Zeckenstiche und zeckenübertragene Krankheiten gemeldet wurden.

Für weitere Informationen und zur Prävention verweist die Behörde unter anderem auf eine eigene Webseite, Link öffnet in einem neuen Fenster sowie auf die von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften entwickelte kostenlose «Zecken-App», Link öffnet in einem neuen Fenster für Smartphones, die hilfreiche Karten und Tipps bietet.

SRF4 News, 10.8.2020, 12:30 Uhr;

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19 Kommentare

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  • Kommentar von Gerbrand Ronsmans  (GRo)
    Der Bundesrat, machen sie Ferien in der Schweiz. Die Zecke, wir bleiben dieses Jahr zu Hause.
  • Kommentar von Andreas Genfer  (Andreas Genfer)
    FSME kann man ja impfen. Aber die Zecken verbreiten auch noch Borreliose und dafür gibt es keine Impfung. Mein Vorschlag: Sofort verbieten die Wälder in den befallenen Gebieten zu betreten. Oder nur mit Mundschutz dass niemand eine Zecke verschlucken könnte.
  • Kommentar von Hans Bernoulli  (H.Bernoulli)
    Auch hier: Infektion ist nicht gleich Erkrankung. Auf der BAG-Seite kann man lesen: Beim Grossteil der Patienten treten keine Krankheitszeichen auf. Bei 5-15% der Erkrankten wird das Nervensystem befallen. Bei einem Teil davon können bleibende Schäden auftreten und bei 1% der Erkrankten endet der Verlauf tödlich. Zum Vergleich: Tabakkonsum verursacht jährlich 9500 Todesfälle, der Verkehr ca. 200 usw. FSME: eine (kleine) Gefahr mehr unter vielen. Kein Grund zur Panik.
    1. Antwort von Mark Stalden  (Mark)
      Panik ist fehlt am Platz genau so wie Verharmlosungen und erst Recht diese Sinnlosen Vergleiche.