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«Für eine starke Pflege» Stimmvolk kann über die Pflegeinitiative entscheiden

Die Initiative will, dass der Pflegeberuf attraktiver wird und der Pflegebedarf auch gut gedeckt wird. Dafür braucht es laut den Initianten eben auch mehr Pflegefachpersonal.

Pflegefrau unterstützt Seniorin beim Gehen.
Legende: Heute wird der Mangel an inländischem mit ausländischem Personal kompensiert. Das reicht laut Initianten künftig nicht. Keystone

Das Volksbegehren, das den Pflegeberuf stärken will, ist mit 114'078 Stimmen formell zustande gekommen. Dies teilte die Bundeskanzlei mit. Die Unterschriften für die Initiative «Für eine starke Pflege» waren am 7. November nach nur acht Monaten eingereicht worden.

Die Initiative verlangt, dass Bund und Kantone die Pflege als wichtigen Bestandteil der Gesundheitsversorgung fördern. Diese sollen für eine ausreichende, allen zugänglichen Pflege von hoher Qualität sorgen und sicherstellen, dass genügend Pflegefachpersonen zur Verfügung stehen. Mit der Initiative soll auch die Attraktivität der Pflegeberufe gesteigert werden.

Wegen des demografischen Wandels wird der Bedarf an Pflegepersonal in den nächsten Jahren zunehmen – laut den Initianten um 20 Prozent bis 2025. Hinter der Initiative steht der Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner.

Legende: Video Für und Wider der «Pflegeinitiative» abspielen. Laufzeit 2:37 Minuten.
Aus Tagesschau vom 19.11.2017.

9 Kommentare

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  • Kommentar von Max Widmer (1291)
    Noch wichtiger wäre endlich eine Pflegeversicherung!
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  • Kommentar von Manuela Fitzi (Mano)
    Insbesondere in der Alterspflege und in Palliative Care hat die Schweiz in den letzten Jahrzehnten enorm viel gespart: miese Löhne, unwürdige Arbeitsbedingungen und ein viel zu grosser Gap zu den Bedingungen der Ärzteschaft. Zudem durften andere Länder unsere Pflegefachkräfte für teures Geld ausbilden und wir haben uns via PFZ einen Selbstbedienungsladen für "die Besten" erschaffen. CH soll durch inländische Ausbildung erfahren, wie viel Wert diese MA sind. So werden wir sie schätzen lernen.
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  • Kommentar von Dölf Meier (Meier Dölf)
    Ist das eine Wundertüte? Wie hoch sind die Jahressaläre, die Spanne vom Minimum zum Maximum? Wie viele Prozente werden die Krankenkassenkassen-Prämien steigen? Wie viel mag es noch vertragen?
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