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Leuchtschriftzug der Schweizer Grossbank UBS
Legende: Zwei Franken zahlen UBS-Kunden künftig beim Bargeldbezug am Schalter – ausgenommen Jugendliche, Studierende und sehr vermögende Kunden. Keystone
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Gebühren am Schalter Bargeldbezüger zahlen bei UBS drauf

Die Grossbank erhebt künftig eine Gebühr für Bargeldbezüge am Schalter. So will man Personalkosten sparen.

Legende: Video Aus dem Archiv: Banken zocken Kleinsparer ab abspielen. Laufzeit 09:56 Minuten.
Aus Kassensturz vom 28.03.2017.

Die UBS will eigenen Bankkunden ab 1. Juli für jeden Bargeldbezug am Schalter eine Gebühr von zwei Franken verrechnen. Die Gebühr wird erhoben, wenn Schweizer Franken von einem UBS Privatkonto oder von einem UBS Kontokorrent Private bezogen werden. Von der Gebühr verschont bleiben Jugendliche, Studierende und sehr vermögende Kunden. Ein Sprecher der Bank bestätigte der Nachrichtenagentur AWP einen entsprechenden Artikel des Onlineportals Inside Paradeplatz.

Zürcher Kantonalbank verlangt bereits Gebühr

Damit zieht die UBS der Zürcher Kantonalbank hinterher, die schon heute gewissen Kunden bei Barbezügen eine Gebühr verrechnet. Bei Auszahlungen von einem Privatkonto oder Sparkonto des Pakets «ZKB Inklusive Basis» am Schalter in Franken oder Fremdwährungen müssen Kunden fünf Franken bezahlen. Restliche Bargeldbezüge sind bei der ZKB sonst grundsätzlich kostenlos.

Eine Umfrage der AWP zeigt, dass bisher sonst keine andere Schweizer Bank ihren Kunden Bargeldbezüge belastet. Laut einem Branchenbeobachter könnte das Beispiel der UBS dennoch Schule machen.

Banken wollen Personalkosten sparen

Den Banken macht das negative Zinsumfeld zu schaffen. Die Branche will Kosten verringern. Ein entscheidender Kostenfaktor ist dabei der Personalaufwand. Banken versuchen daher, auf digitalisierte und maschinelle Prozesse zu setzen. Die Angestellten sollen dafür verstärkt in der Kundenberatung eingesetzt werden.

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