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Rätsel um Lösegeldübergabe
Aus Schweiz aktuell vom 13.02.2018.
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Geldtransporter-Millionen Viele Fragezeichen im Fall der entführten Geldboten-Tochter

  • Der Fahrer des Geldtransporters und dessen Tochter sind am Dienstag vorübergehend festgenommen worden.
  • Sie wurden verdächtigt, die Lösegeldzahlung für die am letzten Donnerstag entführte Tochter fingiert zu haben.
  • Vater, Tochter und ein mutmasslicher Helfer sind gemäss Agenturen wieder auf freiem Fuss.

Der Geldbote aus Frankreich, der für eine Schweizer Firma tätig ist, gab letzte Woche an, den gesamten Inhalt seines Geldtransporters – 20 bis 30 Millionen Franken – an die angeblichen Entführer seiner Tochter übergeben zu haben. Daraufhin sei die Tochter freigelassen worden.

Die französischen Ermittler hegten dann offenbar Zweifel an der Darstellung von Vater und Tochter: Die 22-Jährige hatte der Polizei erzählt, sie sei vergangene Woche von zwei Männern aus ihrer Studentenwohnung in Lyon entführt worden, die sich als Sanitärinstallateure ausgegeben hätten. Die Kidnapper hätten dann ihren Vater kontaktiert, der den gesamten Inhalt des Geldtransporters auf einem Parkplatz im Kanton Waadt an die Kriminellen übergeben habe.

Unklarheiten bleiben bestehen

Ob es Verbindungen zwischen dem Geldboten und den Entführern gibt, ist weiter unklar. Auch die Beute bleibt verschwunden. Nach einem Bericht der Zeitung «Le Parisien» wurde ein kleiner Teil in der Schweiz gefunden. Gemäss Aussagen des Geldboten hätten ihm die Entführer 300'000 Schweizer Franken als eine Art «Entschädigung» überreicht, berichtete das Blatt. Aus Ermittlerkreisen wurde diese Information allerdings nicht bestätigt.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Fuchs  (Daniel Fuchs)
    Selbstverständlich, wie Ich finde, war da jemand informiert darüber, dass sich so viel Geld im Transporter befunden hat. Dass aber der Fahrer der ja sowieso der erste Verdächtigte werden würde dies ausgeplaudert hat und mit drin stecken würde glaube ich nicht so ohne weiteres.
  • Kommentar von mario hellberg  (fusci)
    "In dubio pro reo"... Hier geht es nicht um glauben sondern hat man Beweise oder nicht. Unser Gesetzsytem funktioniert immer noch so. Zum Glück!
    1. Antwort von Daniel Bucher  (DE)
      Also wenn ein Mitarbeiter den Inhalt seines Geldtransporters nach vorheriger Vereinbarung mit den Entführern abgibt ohne vorher die Polizei oder seinen Arbeitgeber informitert zu haben, scheint es mir in jedem Fall illegal. Er wurde ja nicht während der Fahrt aufgehalten und ausgeraubt. Er hat ihnen das Geld vorbei gebracht. Somit wäre auch genug Zeit gewesen die Polizei zu informieren.
  • Kommentar von Yann Amsler  (Trigger Wigger)
    Da war die Polizei ja wiedermal unglaublich fix unterwegs. Wer glaubt denn so eine absurde Story?