Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Schweiz Genf: Wieder Freigang für ungefährliche Häftlinge

Mutig oder einfach nur konsequent nach Gesetz? Genf lockert das Ausgangsverbot für Häftlinge – aber nicht für alle.

Nach der Tötung einer Sozialtherapeutin lockert Genf wieder seine Regelungen für Häftlinge. Wer nicht als gefährlich eingestuft wird, erhält seit knapp einer Woche wieder Freigänge.

Die Lockerung des Verbots trat am vergangenen Mittwoch in Kraft, wie die Genfer Sicherheitsdirektion erklärte. Sie bestätigte damit einen Bericht der Westschweizer Zeitung «Tribune de Genève».

Ausgenommen von den lockeren Ausgangsregeln sind auch Häftlinge im Zentrum La Pâquerette. Der mutmassliche Mörder der Sozialtherapeutin war in dieser Anstalt untergebracht.

Häftlinge aus La Pâquerette müssen warten

Die rund 130 als gefährlich eingestuften Häftlinge im Kanton Genf hingegen bleiben hinter Gitter und erhalten keinen Ausgang, wie ein Sprecher erklärte. Diese Gefangene müssen bis mindestens nächstes Jahr auf Freigänge warten.

Erst im Schlussbericht zum Tötungsdelikt an der Genfer Sozialtherapeutin werden die neuen Regelungen zu begleiteten Freigängen formuliert sein.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Alexander Moser , Interlaken
    Ich nehme an, damit sind so "ungefährliche Typen" wie Fabrice A. gemeint? Was muss noch passieren, damit auch die Genfer Justiz endlich zur Vernunft kommt? Unschuldige Tote reichen anscheinend nicht...
  • Kommentar von Hans Grunder , Bern
    Ha, ha, ha! Bitte regen sie sich nicht auf. Sie sind alle selber Schuld. Sie wählen und stimmen immer wieder Links/Grün/GLP/CVP. Da kann ich nur lachen!
  • Kommentar von Björn Christen , Bern
    Genf ist ganz offensichtlich lernresistent. Verurteilte Verbrecher gehören hinter Gitter. Punkt. Aus. Ende der Diskussion.