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Taser als Abwehrmittel
Aus Tagesschau vom 18.01.2018.
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Gestiegene Bedrohungslage Transportpolizei will aufrüsten

Tragen die Transportpolizisten in den Zügen nebst der Pistole bald auch noch ein Elektroschocker?

Rund 190 Polizistinnen und Polizisten der Transportpolizei sorgen für die Sicherheit in den Zügen und Bahnhöfen. Innerhalb von wenigen Jahren hat die Zahl der Interventionen stark zugenommen. 2016 wurden 2063 Personen angehalten und den zuständigen Polizeicorps übergeben. Das ist eine Zunahme von mehr als 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Zugenommen habe aber auch die Bedrohungslage, bilanziert Kommandant Jürg Monhart. Angesichts der gestiegenen Terrorgefahr fordert Monhart deshalb eine bessere Bewaffnung: «Für mich sind Taser und Langwaffen nötig.»

Seit 2012 ist die Transportpolizei bewaffnet. Den Einsatz von Elektroschockgeräten erachtete der Bundesrat damals für nicht nötig. Dem widerspricht Jürg Monhart. «Ich denke in der heutigen Lage wo immer mehr Messer oder scharfe Gegenstände im Spiel sind, ist es zwingend, dass wir mit einem Taser auf diese Situation agieren können. Als Kommandant ist es meine Pflicht, den Polizisten die höchstmögliche Überlebenschance zu garantieren.»

Entscheiden ob die Transportpolizei nebst der Pistole auch mit Tasern ausgerüstet wird, muss letztlich der Bundesrat. Beim Bundesamt für Verkehr will man die Forderung jetzt prüfen.

Für Polizeieinsätze mit Maschinenpistolen an Bahnhöfen will das SBB-Management auch in Zukunft auf Kantonspolizeien setzen.

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Lucas Kunz  (L'art pour l'art)
    Sinnvoller wäre eine kompetente Ausbildung dieser Leute in Sozialkompetenz. Was man so Land auf, Land ab erlebt und sieht, ist erschreckend.
    1. Antwort von Roman Loser  (Jessica)
      Sie meinen sicher die Sozialkompetenz einiger Passagiere und Bahnhofpassanten!
  • Kommentar von Thomas Heimberg  (tomfly)
    Diese Entwicklung der Aufrüstung ist erschreckend! Wenn ich an meine Jugend in den 60er und 70er denke, war sicher auch nicht alles schön und gut. Aber die Agressivität von heute gab es damals nicht. Interessant wäre zu wissen, woher diese steigende Gewaltbereitschaft kommt. Täter sind ja nicht nur Ausländer / Immigranten, sondern auch CH-Bürger, denen es gut geht. Ich möchte in keinem Land leben, in dem immer mehr schwer bewaffnete Sicherheitskräfte nötig sind. Da muss ein anderer Hebel her.
    1. Antwort von Roman Loser  (Jessica)
      MannFrau darf sich ja nicht offen äussern zu diesem Problem! Das Niveau gleicht sich leider eher nach unten an statt wie erträumt nach normalo! Traurig aber allzu wahr!
  • Kommentar von W Streuli  (Wernu)
    Zu gerne erinnere ich mich an meine frühere Jugend zurück. Da gab es keine Betonsockel gegen Lastwagen, keine Polizisten in Zügen, kein Botschaftsschutz..usw..
    1. Antwort von A. Zuckermann  (azu)
      Zwischen 1970 bis 2000 gab es in Europa pro Jahr ca. 190 Terroropfer. Zwischen 2000 bis 2016 gab es in Europa noch gerade um 13 Terroropfer pro Jahr. Zugenommen hat einzig und allein die wahnhafte Paranoia. Und wer hat die geschürt?
    2. Antwort von Yann Amsler  (Trigger Wigger)
      13 Terroropfer pro Jahr, das kann unmöglich ihr ernst sein! Grundsätzlich hat sich die Art und Herkunft des Terrorismus massiv gewandelt.