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Glück im Unglück Soldat gibt versehentlich Schuss ab

  • In der Richtstrahl-Rekrutenschule in Neunkirch (SH) sind einige Soldaten mit dem Schrecken davongekommen.
  • Bei einem ihrer Kameraden hat sich versehentlich ein Schuss gelöst.
  • Vier Armeeangehörige mussten sich darauf in ärztliche Behandlung begeben. Es bestand der Verdacht auf ein Knalltrauma.
  • Die Militärjustiz hat eine Untersuchung eingeleitet.
Ein Soldat mit mit Gewehr steht in der Ruhn-Position.
Legende: Vier Soldaten der Rekrutenschule in Neunkirch mussten zu Untersuchung ins Spital. Keystone/Symbolbild

«Am 11. Mai ist es gegen Abend in der Rekrutenschule in Neunkirch zu einer ungewollten Schussabgabe gekommen», bestätigte Armee-Sprecher Stefan Hofer eine Meldung von «20 Minuten». Die Militärpolizei, die örtliche Zivilpolizei und die Sanität seien an den Unglücksort ausgerückt.

Kein Hinweis auf Absicht

Was genau an diesem späten Nachmittag geschah und wie es zur Schussabgabe kam, konnte der Armeesprecher nicht sagen. Standardmässig sei eine Voruntersuchung durch die Militärjustiz eingeleitet worden, welche noch nicht abgeschlossen sei. Der Schulkommandant habe aber keine Hinweise auf ein absichtliches Verhalten feststellen können.

Der betroffene Soldat konnte die RS deshalb auch normal beenden. Er – und auch die anderen anwesenden Armeeangehörigen – kamen mit dem Schrecken davon. Sie hätten zwar wegen Verdachts auf ein Knalltrauma ins Spital nach Schaffhausen eingeliefert werden müssen, sagte Hofer, «konnten dieses aber noch am gleichen Tag wieder verlassen».

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Lukas Gubser  (Mastplast)
    Wegen eines Schusses ein Verdacht auf ein Knalltrauma....??
    Wir reden hier von GP90 und nicht von Artillerie.
    1. Antwort von Luzian Wasescha  (Oberländer)
      Sie wissen ja nocht ob der Vorfall in einem Schiessstand stattfand(das heist mit Gehörschutz), oder sonst irgendwo. Der Fakt das die Ambulanz, Mp und der Papst höchstpersönlich vorbeikamen spricht dafür das die Rekr keinen Gehörschutz aufhatten.
    2. Antwort von Mark Bluemer  (Mark Bluemer)
      Wenn es in einem Gebäude passiert, wird der Schall an den Wänden zurückgeworfen und kann demnach mehr Schaden am Gehör zufügen als im Freien.
  • Kommentar von Ernst Weber  (AschiWeber)
    Entweder fand nach dem letzten laden kein entladen statt, oder es bestand Absicht.
    Die Verantwortung ist beim Waffentragenden und weiter beim Vorgesetzten.
    Ein Versehen gibt es nicht.
    1. Antwort von Simon Balmer  (geza)
      Das kann ich so nicht bestätigen. Das Sichern des StGW90 blockiert lediglich den Abzug, jedoch nicht den Abschiess-Mechanismus selber. Zum Beispiel durch nach-hinten-hängen des Gewehres kann (in extremen (!) Einzelfällen) der Knopf, auf den der Abzug drückt, ausgelöst werden (z.B. verhängen im GT). Ist bei uns auch einmal vorgekommen. Da in diesen Fällen das Gewehr jedoch auf den Boden zielt ist glücklicherweise nichts passiert. Alles in allem extrem unwahrscheinlich.
    2. Antwort von Luzian Wasescha  (Oberländer)
      @Simon Balmer
      Tut mir leid Ihnen sagen zu müssen das der Knopf von dem Sie sprechen lediglich dazu dient den Druckpunkt einzustellen. Sie können bei gespannter und gesicherter Waffe noch lange auf diesem Knopf rumdrücken, passieren tut schlicht nichts. Der Schlaghammer kann nur bei entsicherter Waffe freigegeben werden.
  • Kommentar von Luzian Wasescha  (Oberländer)
    Es gibt keine versehentliche Schussabgaben. Es gibt nur fahrlässige Schussabgaben. Habe genug Rekr ausgebildet um das zu merken.