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Die Reise nach Italien muss warten
Aus SRF News vom 13.05.2020.
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Grenzöffnung ab 15. Juni Bis Mitte Juni braucht es triftige Gründe für Reisen

Doch die Einreisebeschränkungen sollen immerhin etwas gelockert werden, sagt Justizministerin Karin Keller-Sutter.

Die Schweizer Grenze zu Österreich, Deutschland und Frankreich soll ab dem 15. Juni wieder offen sein. Das sagte Justizministerin Karin Keller-Sutter vor den Medien in Bern.

Bedingung für die Grenzöffnung sei aber, dass die pandemische Entwicklung weiterhin positiv bleibe. Definitiv entscheiden will der Bundesrat am 27. Mai. Dann legt er auch die Schritte der dritten Etappe des Ausstiegs aus dem Lockdown per 8. Juni fest.

Noch keinen Zeitplan gibt es bezüglich der Grenzöffnung zu Italien. Dort präsentiere sich die Situation noch anders als in den anderen Nachbarländern, sagte Keller-Sutter. So sei die Reisefreiheit innerhalb des Landes noch stark eingeschränkt.

Liebespaare ja, Einkaufen nein

Möglichst rasch sollen jedoch die Reisebeschränkungen etwas gelockert werden. So soll für getrennte Paare der gegenseitige Besuch über die Grenze schon vor dem 15. Juni wieder möglich sein. Es müsse eine gefestigte Liebesbeziehung sein, um als Grund für einen Grenzübertritt zu gelten, schränkte Keller-Sutter allerdings ein.

Derzeit werde diskutiert, welche Personengruppen genau von der Lockerung betroffen seien. Mario Gattiker, Staatssekretär für Migration, fügte an, auch Besuche innerhalb der Familie, Beerdigungen oder der Besuch einer Zweitwohnung könnten bald als Gründe akzeptiert werden. Einkaufen im Ausland sei aber weiterhin kein triftiger Grund, die Grenze zu überqueren, betonte Keller-Sutter.

Sommerferien im Ausland möglich

Die Justizministerin stand schon seit geraumer Zeit wegen Grenzöffnungen im Kontakt mit Innenminister Horst Seehofer in Berlin, Karl Nehammer in Wien und Christophe Castaner in Paris. «Wir sind uns einig, dass wir so rasch als möglich zur Normalität zurückkehren wollen», so Keller-Sutter.

Ferien im näheren Ausland sollten im Sommer – wenn die Grenzöffnung angesichts der Pandemielage wie jetzt geplant erfolgen kann – möglich sein. Allerdings: «Jedes Land wird trotz der Öffnung Auflagen haben», so Keller-Sutter. In jedem Land gälten die jeweils erlassenen Gebote und Regeln.

Die Justizministerin appellierte jedoch an die Schweizerinnen und Schweizer, ihre Sommerferien wenn möglich im Inland zu verbringen, «um den Schweizer Tourismus zu unterstützen».

SRF 4 News, Nachrichten, 15.00 Uhr;

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38 Kommentare

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  • Kommentar von Wolfgang Bortsch  (a2b3c4d5)
    Jedenfalls nicht unüberlegt ,
    diese Grenzöffnung per 15. Juni .
    Wie man bedauerlicherweise gesehen hat , gibt es auch im
    Inland genügend Ansteckungsmöglichkeiten .
    Im Ausland wahrscheinlich nicht gefährlicher als im Inland .
  • Kommentar von JL Hug  (JLH)
    Die Massnahmen Bundes in der Bekämpfung des Virus waren bis jetzt gut. Jetzt geht der Kontrollwahn aber wirklich zu weit! Frau Keller-Sutter bestimmt im Mikromanagement Stil die Gruppen, die die Grenze passieren können: zB Gefestigte Beziehungen, aber keine Facebook Bekanntschaften? Für was halten Sie sich Frau BR? Nicht Sie definieren Beziehungen. Wenn Grenzen offen sind, sind sie offen. Wir sind mündige Bürger & können uns an die Social Distancing regeln halten ohne uns bevormunden zu lassen!
  • Kommentar von Heinz-Jürgen Otto  (Heinz-Jürgen Otto)
    Ich bin sehr für die Lockerung der Kontrollen vor dem 15. Juni und gewisse Ausnahmen, wie Zweitwohnung in der Schweiz. Wir sind Deutsche und haben seit 1980 ein Chalet in der Schweiz, für das wir auch immer brav unsere Steuern auf nationaler, kantonaler und lokaler Ebene zahlen. Als wir Anfang März nach Deutschland fuhren war die Grenzschliessung noch nicht abzusehen. Seit dem konnten wir nicht mehr ins Wallis um notwendige Arbeiten im Frühjahr in Haus und Garten zu erledigen!
    1. Antwort von Robert Joubert  (Robert Joubert)
      Wir (Holländer) haben auch ein Chalet im schönen Wallis. Es ist absolut nicht klar, ob die Lockerung nur für Einwohner der genannten Grenzländer oder allgemein für Zweitwohnungsbesitzer gilt. Wer weiß, darf sagen...