Grenzüberschreitende Aktion U-Haft nach Anti-Terror-Einsatz

Totale auf die Bundesanwaltschaft in Bern. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Bundesanwaltschaft versetzt die am Dienstag verhaftete Kolumbianerin nun in Untersuchungshaft. Keystone / Archiv

  • Die Kolumbianerin, die vergangene Woche im Rahmen eines Anti-Terror-Einsatzes in der Westschweiz festgenommen worden ist, wird in Untersuchungshaft gesetzt. Das teilte die Bundesanwaltschaft (BA) mit.
  • Das Zwangsmassnahmengericht habe den Antrag der BA für drei Monate Untersuchungshaft bestätigt.
  • Zu einem ebenfalls im Rahmen dieses Anti-Terror-Einsatzes in Frankreich festgenommenen Schweizer machte sie keine Angaben.

Anti-Terror-Ermittler hatten am vergangenen Dienstag (7. November) in koordinierten Einsätzen in Frankreich und der Schweiz insgesamt zehn Personen festgenommen. Zudem fanden in den Kantonen Waadt und Neuenburg Hausdurchsuchungen statt.

FOKUS: Koordinierte Hausdurchsuchungen und Verhaftungen in der...

3:53 min, aus 10vor10 vom 7.11.2017

Am Samstag wurde bekannt, dass die französischen Behörden Ermittlungen gegen acht der festgenommenen Personen eingeleitet haben. Den Verdächtigen wird die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen, wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Justizkreise meldete.

Sieben Verdächtigte kamen demnach in Untersuchungshaft, ein Mann wurde unter Aufsicht gestellt und ein weiterer freigelassen. Was für den festgenommenen Schweizer gilt, wurde nicht ausgeführt.