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Schweiz Grippe breitet sich aus

Der Epidemie-Schwellenwert ist überschritten. Besonders die Kinder sind betroffen.

Legende: Video Grippe – «Puls» sucht die Viren und Überträger abspielen. Laufzeit 04:49 Minuten.
Aus Puls vom 21.01.2013.

Die Grippe hat sich in der Schweiz weiter ausgebreitet. Der Epidemie-Schwellenwert wurde zum ersten Mal in diesem Winter gesamtschweizerisch knapp überschritten.

Auf 100'000 Einwohner suchten in der vierten Jahreswoche 75 Personen wegen Grippeverdachts den Arzt auf. Dies gibt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bekannt. Der Epidemie-Schwellenwert liegt bei 74 Grippeverdachtsfällen pro 100'000 Einwohner.

Bei den Kindern lag diese Zahl deutlich höher: Bei der Altersgruppe der 5- bis 14-Jährigen wurden hochgerechnet 121 grippebedingte Arztbesuche pro 100'000 Einwohner registriert, bei den unter 5-Jährigen gar 128.

Besonders betroffen von der Grippe sind die Kantone Graubünden, Tessin, Aargau, Solothurn und die beiden Basel. In diesen Regionen meldet das BAG eine weit verbreitete Grippeaktivität – Trend steigend.

Mehr oder weniger verschont blieben bisher die Kantone Bern, Freiburg und Jura, wo die Grippe nur sporadisch auftritt. In den übrigen Kantonen wurde eine verbreitete Grippeaktivität registriert.

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Marie-Luise Reck, Turbenthal
    Ich werde mich nie mehr Impfen lassen gegen Grippe, ich habe bei jeder Grippe gearbeitet aber nach der Impfung ging es mir wirklich hundsmies deshalb vertraue ich nur Grossmutters Hausmittel da fahre ich am besten.
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  • Kommentar von Otto Würz, Winterthur
    Die Pharmalobby ist froh um die Impfkritiker. Denn diese verhindern mit ihrem Verhalten, dass Krankheiten eingedämmt werden können. Aktuell die Masern: Man könnte sie möglicherweise ausrotten, doch dazu müssten sich mind. 95 Prozent der Bevölkerung impfen lassen. Impfverweigerer halten jedoch die Viren am leben, so dass die Krankheit permanent weiter kursieren kann und ständig neue Impfungen nötig sind. Die Pharma freut sich. Denn mit ausgerotteten Krankheiten lässt sich kein Geld verdienen.
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    1. Antwort von Monica Ruoff, Bern
      Welche Krankheit wurde denn dank der Pharmaindustrie bisher ausgerottet? Aber bitte, wenn Sie gerne möchten, träumen Sie ruhig weiter.
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    2. Antwort von Otto Würz, Winterthur
      @Frau Ruoff: Beispiel Kinderlähmung: 1998 beschloss die Weltgesundheitsorganisation WHO, diese gefährliche Krankheit mittels Impfungen anzugehen. Die Zahl der auf über 350 000 geschätzten Erkrankungen im Jahr 1988 ist seither um über 99 % zurückgegangen. In ganz Amerika und Europa wurden seit dieser Maßnahme keine Fälle mehr registriert.
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    3. Antwort von M. Steiner, ZH
      Ich finde, Masern- und Grippeimpfung es sind zwei komplett verschiedene paar Schuhe. Beim einen geht es um eine saisonale Krankheit mit jährlich wechselnden Erregern, mit denen jeder normale Mensch leicht fertig wird. Masern ist ein klar eingrenz- und deshalb eindämmbares Problem, dort macht Impfen durchaus Sinn. Und so gibt es denn auch zwei versch. Sorten von Impfgegnern. Die pauschalen und die selektiven. Letztere haben etwas gegen Angsmechanismus, Pharmakommerz und die Ignoranz der Leute.
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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Während wir zwischen Erkältung und Grippe unterscheiden, verkauft hierzulande die Pharmawerbung jeden "Pfnüsel" als Grippe. Dabei existiert der Begriff "resfriado" für den ebenfalls virenbedingten, aber leichteren Krankheitsverlauf durchaus. Hier ist Medikamentenwerbung gegen jedes Zipperlein eh sektiererisch und penetrant. Volksverdummung zwecks Gewinnsteigerung. Auch Apotheken machen mit. Selbst rezeptpflichtige Antibiotika gehen über die Theke wie Bonbons. Eine bakterielle Zeitbombe.
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