- Der ausgebrochene Grossbrand einer Schreinerei ist gelöscht.
- Die Strasse über den Klausenpass ist gemäss Kantonspolizei Uri seit 16:15 Uhr wieder befahrbar.
- Das Feuer im Urner Schächental war am Mittwochmorgen um 6.30 Uhr ausgebrochen.
Die Brandursache sei noch ungeklärt und Gegenstand der laufenden Ermittlungen, hiess es weiter. Die Feuerwehr bleibe für Nachlöscharbeiten vor Ort und übernehme die Feuerwache.
Der Brand im Schächental wurde am Mittwochmorgen, um 6.30 Uhr, gemeldet. Als die Feuerwehr eintraf, stand die Werkhalle der Schreinerei bereits in Vollbrand und die Flammen griffen auf angrenzende Gebäude über. Erschwerend kam hinzu, dass sich der Schreinereibetrieb in einem Wohngebiet befindet. Das Feuer griff von der Werkhalle auf andere Gebäude über, darunter ein direkt an die Werkhalle angebautes Mehrfamilienhaus. Die Strasse über den Klausenpass musste wegen des Brandes zwischen Bürglen und Spiringen gesperrt werden.
Personen seien keine verletzt worden, und es werde auch niemand vermisst, teilte die Kantonspolizei im Laufe des Vormittags mit. Die Angestellten der Schreinerei hätten die brennende Werkhalle rechtzeitig verlassen können. Aus den umliegenden Häusern seien neun Personen evakuiert worden.
Die Werkhalle der Schreinerei sei durch den Brand komplett zerstört worden. Das Mehrfamilienhaus habe grossen Schaden genommen. Das sagte Sepp Schuler, Chef des Gemeindeführungsstabes von Spiringen, auf Anfrage. «Für den Betrieb und die Gemeinde ist das Ereignis happig», so Schuler.
Alle fünf Mietparteien seien von einem Care-Team vor Ort betreut worden. Alle Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses hätten bereits eine alternative Wohnmöglichkeit gefunden, bei Verwandten oder Bekannten.
Auch ein Helikopter stand im Einsatz
Insgesamt waren 145 Feuerwehrleute aus Spiringen, Unterschächen, Bürglen und Altdorf im Einsatz. Sie konnten im Verlauf des Vormittags den Brand unter Kontrolle bringen.
Um den angrenzenden Wald vor dem Feuer zu schützen, setzte die Feuerwehr auch einen Löschhelikopter ein.