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Grossfahndung im Wallis Einbruch in Sittener Waffengeschäft: Mutmassliche Täter gefasst

  • Nach einem Einbruch in ein Waffengeschäft in Sitten hat die Polizei fünf Tatverdächtige und zwei Komplizen festgenommen.
  • Der Grossteil des Deliktguts wurde sichergestellt.
  • Die mutmasslichen Einbrecher hatten die Haupttür aufgebrochen, machten Beute und flüchteten mit einem in Frankreich gemeldeten Auto.
  • Es lief eine Grossfahndung nach den unbekannten Tätern.

Die Kantonspolizei Wallis sei kurz vor Mitternacht über den Einbruch informiert worden, teilte sie mit. Die Täter hätten die Haupttür aufgebrochen, bevor sie nicht näher beschriebene Beute machten und mit dem Auto flüchteten.

Die umgehend eingeleitete, grossangelegte Fahndung konnte am Samstagmorgen wieder aufgehoben werden, wie die Kantonspolizei kurz nach 10 Uhr auf X mitteilte.

Wie die Kantonspolizei Wallis später mitteilte, wurden die mutmasslichen Täter kurz nach der Tat ausfindig gemacht, setzten jedoch ihre Flucht in Richtung Unterwallis fort, wo sie eine Polizeisperre durchbrachen. Anschliessend hätten sie ihr Fahrzeug auf dem Gebiet der Gemeinde Vérossaz zurückgelassen. «Zwei Insassen konnten rasch festgenommen werden. Die drei anderen setzten ihre Flucht zu Fuss fort, wurden jedoch kurz darauf zusammen mit zwei Komplizen festgenommen», so die Medienmitteilung.

Die Festgenommenen wurden demnach in die Räumlichkeiten der Kantonspolizei Wallis gebracht, wo sie befragt wurden. Es handele sich um französische Staatsangehörige im Alter von 16 bis 31 Jahren. Sie wurden «im Interesse der Ermittlungen» in Untersuchungshaft genommen, wie es weiter heisst.

Super Puma der Armee im Einsatz

Für die Fahndung wurden laut der Polizei auch technische Mittel wie Drohnen und ein Super-Puma-Helikopter der Schweizer Armee mit Nachtsicht- und Wärmebildsystem eingesetzt. Dazu Hundestaffeln des Wallis und des Waadtlands. Der Einsatz konzentrierte sich auf die Region Saint-Maurice VS, hiess es weiter. Beteiligt waren auch die Kantonspolizei Waadt, die Stadtpolizeien Monthey und Martigny VS sowie weitere Einheiten. Auch das Bundesamt für Zoll und Grenzschutz (BAZG) sei involviert gewesen.

Streifenwagen mit blinkendem Blaulicht in einem Tunnel.
Legende: Symbolbild. HO/Kapo Wallis

Die Staatsanwaltschaft sowie das Jugendgericht des Kantons Wallis haben ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Kantonspolizei Wallis erinnert daran, dass für die Festgenommenen bis zum Abschluss des Gerichtsverfahrens die Unschuldsvermutung gilt.

SRF 4 News, 4.07.2026, 10:00 Uhr ; 

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