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Helikopter-Sprung-Fahndung Ein Erfolgsmodell macht im Ausland Schule

Die Schweiz führt zusammen mit Deutschland regelmässig Helikopter-Fahndungen durch. Diese Art Fahndung wollen nun andere Länder übernehmen.

Legende: Video Schweizer und deutsche Grenzpolizisten jagen gemeinsam Verbrecher abspielen. Laufzeit 00:59 Minuten.
Aus SRF News vom 15.09.2018.

Mehrmals pro Monat steigen im Grenzraum zwischen Deutschland und der Schweiz Helikopter in den Himmel. Das Ziel: Einsatzkräfte zu Verkehrskontrollen fliegen. Schmuggler, Verkehrssünder oder illegale Einwanderer sollen so möglichst überrascht werden.

Mit den sogenannten Helikopter-Sprungfahndungen sei es möglich, am gleichen Tag an mehreren Orten Kontrollen durchzuführen, sagt Thomas Zehnder. Er ist Kommandant der Grenzwachtregion II. Müssten die Einsatzkräfte mit dem Auto transportiert werden, könnte viel weniger kontrolliert werden.

Wir sind überzeugt, dass wir solche Einsätze mit Frankreich in Kürze durchführen können.
Autor: Christian WerleDeutsche Bundespolizei

Beteiligt an den Fahndungen sind die deutsche Bundespolizei, die Schweizer Grenzwacht, Zollbeamte sowie die Kantonspolizei. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist offenbar ein Erfolgsmodell: Neu sollen diese Fahndungen auch zwischen Deutschland und Frankreich stattfinden.

Auch wenn die Fahndungen mit Helikoptern aufwändig sind, ist das Grenzwachtkorps von diesen überzeugt. Es brauche so weniger Personal, als wenn die Strassen nach Deutschland einzeln kontrolliert werden.

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Arno Egloff (arnoegloff)
    Bei diesen Helikopterflügen absolvieren Militärpiloten ihre Pflichtflugstunden, also kein zusätzlicher Aufwand, meine Herren. Sollen sie besser leer fliegen? Ich finde die Einsätze sinnvoll.
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Helikoptere sind wichtig für den Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität und bandenmässigen Schmuggel. Helikopter bei Fahndungen, bei denen es schnell gehen muss oder man Einsatzkräfte zu einer überraschenden Kontrolle bringen muss. Zumindest auf Schweizer Seite entstanden durch den ungewöhnlichen Einsatz keine Mehrkosten, die abgestellten Beamten des Grenzwachtkorps standen ganz normal im Dienst. Die finanzielle Vergütung des Super Puma oblag den deutschen Behörden.
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Mit Kanonen auf Spatzen schiessen nenne ich so ein sinnloses Unterfangen, es gibt scheinbar keine Dummheit die nicht nachgeahmt wird . CO2 Ausstoss , Lärm, Irre Kosten , alles bezahlt ja der Steuerzahler. Überwachung bis ins Grab - immer mehr Unproduktive werden auf die noch Produktiven los gelassen . Bald einmal gehe ich zu Fuss alles erledigen aber ohne Handy im Sack . Alles klar ?
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    1. Antwort von M. Kaiser (Klarsicht)
      Den Ablehnern weiterhin einen guten Schlaf :-) Opposition kommt diesen selten in den Sinn -jedem Schmarren auf den Leim gehen . Darum ist die Welt wie sie Heutzutage ist - ein wirrer Haufen von Mainstreamgenossen, die das Denken denen überlassen, von denen sie vorangetrieben werden .
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