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Legende: Video Pädophiler Sozialtherapeut nachträglich verwahrt abspielen. Laufzeit 02:57 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 11.04.2019.
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Hohes Rückfallrisiko Pädophiler Sozialtherapeut wird nachträglich verwahrt

  • Fünf Jahre nach dem Urteil wird ein pädophiler Sozialtherapeut verwahrt.
  • Das hat das Regionalgericht Bern-Mittelland entschieden.
  • Die Sicherheitsinteressen der Öffentlichkeit überwiegten «deutlich», argumentiert das Gericht.

Der heute 62-jährige Mann war 2014 wegen Schändung, sexuellen Handlungen mit Kindern und Pornografie verurteilt worden. Der Sozialtherapeut hatte gestanden, sich während Jahrzehnten an insgesamt 114 behinderten Kindern vergangen zu haben.

Rückfallgefahr zu hoch

Wegen Verjährung ging es noch um 33 Missbrauchsfälle. Vor einer Verwahrung sah das Gericht damals noch ab und verordnete zunächst eine stationäre Massnahme, die alle fünf Jahre verlängert werden könnte. Die Therapierbarkeit des Mannes wurde aber in der Folge in Frage gestellt.

Gemäss Urteilsbegründung wurde die Umwandlung in eine Verwahrung von den psychiatrischen Diensten angestossen. Vor dem Hintergrund des bestehenden Rückfallrisikos sei die Verwahrung verhältnismässig. Die Sicherheitsinteressen der Öffentlichkeit überwiegen «deutlich», hält das Regionalgericht im jüngsten Entscheid fest.

Legende: Video Aus dem Archiv: Die Mutter eines Opfers spricht abspielen. Laufzeit 04:05 Minuten.
Aus 10vor10 vom 14.03.2014.
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17 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Da gibt es doch wohl keine Diskussionen mehr: "lebenslang traumatisierte Opfer" = "lebenslange Verwahrung jedes Sexualstraftäters"!! Garantierte Sicherheits-Verwahrung und damit keine weiteren Möglichkeiten für Wiederholungstaten! Für diese abstruse, abartige "Spezies", gibt es nichts anderes!
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Seit Jahrzehnten bekannt ist, dass "Sexualstraftäter" generell und "pädophile Kriminelle" im besonderen, nicht "mit Garantie" heilbar sind und damit meist (Erfahrung) zu weiteren abstrusen Straftaten neigen ( Suchtverhalten - sexuelle Fantasien enstehen in einem Teilbereich des Hirns, welcher nicht operativ entfernt werden kann - daher absolute "Unberechenbarkeit"! Daher gibt es nur eine klare gesetzliche Konsequenz für diese widerwärtige Täterschaft = lebenslange Verwahrung!
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    1. Antwort von Hanspeter Müller  (HPMüller)
      Haben Sie Beweise für Ihre Behauptung, dass Sexualstraftäter "zu weiteren abstrusen Straftaten neigen" und nicht therapierbar sind, oder ist das einfach eine Hassfantasie? Haben Sie sich schon einmal überlegt, wie viele Menschen, die nie mehr straffällig würden Jahrzehntelang eingesperrt würden, während Gewaltstraftäter, die eine hohe Rückfallgefahr haben frei kommen? Und haben Sie schon einmal ausgerechnet, was das die Steuerzahler alles kosten würde?
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  • Kommentar von Thomas Bünzli  (Tumasch)
    …. und immer schön Stimmung machen gegen die EU, den EUGH etc., statt sich zu erkundigen, wie denn die Rechtslage wirklich ist …
    Aber halt einfacher, als die sklerotische Meinung zu hinterfragen.
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