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Impfstart in der Schweiz
Aus Tagesschau vom 23.12.2020.
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Impfstart in der Schweiz Luzernerin erhält erste Impfung – auch weitere Kantone gestartet

  • Der Kanton Luzern hat am Mittwoch als erster Kanton mit den Corona-Impfungen gestartet.
  • Die erste Geimpfte ist eine 90-jährige Bewohnerin eines Altersheims.
  • Auch in den Kantonen Zug, Schwyz, Nidwalden und Appenzell Innerrhoden sind heute bereits erste Impfungen durchgeführt worden.

Die erste Impfung sei vollzogen worden, sagte der Luzerner Gesundheitsdirektor Guido Graf am Vormittag vor den Medien. Erhalten hat sie eine 90-jährige Frau in einem Alters- und Pflegeheim einer Luzerner Landgemeinde.

Der Kanton Luzern hat zum Start rund 500 Impfdosen zur Verfügung. In der Messehalle auf der Allmend haben die Behörden ein Impfzentrum eingerichtet. Von dort aus gehen die Impfdosen zuerst in Alters- und Pflegeheime. Mobile Equipen bringen sie direkt vor Ort und führen die Impfungen durch. Erst später wird das Impfzentrum dann auch für Impfungen für breitere Bevölkerungsschichten dienen.

Auch in den anderen Kantonen stehen die Impfstoffe den Angehörigen von Risikogruppen und dem Pflegepersonal zur Verfügung, erst später dann auch allen anderen, die sich impfen lassen möchten.

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Ankunft des Impfstoffs im Kanton Nidwalden
Aus News-Clip vom 23.12.2020.
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Neben Luzern haben heute weitere Kantone mit dem Impfen begonnen. Mit Hilfe von mehreren Hausärzten wurden in einem Nidwaldner Alters- und Pflegeheim rund 100 Betagte geimpft. Erfreulicherweise habe sich eine überwiegende Mehrheit bereit erklärt, sich impfen zu lassen, liess sich Gesundheitsdirektorin Michèle Blöchliger in einer Mitteilung zitieren.

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Anlieferung des Impfstoffs in Appenzell
Aus News-Clip vom 23.12.2020.
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Der Kanton Appenzell-Innerrhoden hat heute 13 Personen geimpft, morgen folgen 25 weitere. Danach geht es im nächsten Jahr weiter. Auch in Appenzell-Innerhoden lief alles reibungslos, wie die Behörden mitteilen. Auch in den Kantonen Schwyz und Zug wurde bereits geimpft. Impforte waren überall Altersheime.

Die ersten 107'000 Covid-19-Impfdosen des Herstellers Pfizer/Biontech waren am Dienstag auf dem Landweg in der Schweiz eingetroffen. Sie wurden anschliessend von der Armeeapotheke an die Kantone verteilt. Um einen guten Schutz zu erreichen, muss der auf der sogenannten Boten-RNA-Technologie beruhende Impfstoff zwei Mal im Abstand von drei Wochen gespritzt werden.

Regionaljournal Zentralschweiz, 23.12.2020, 12.03 Uhr;

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59 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Seeberger  (Aquarius)
    Liest man die Kommentare und ihre Repliken, schlägt einem bei vielen eine unterschwellige Agressivität, verkleidet als Impfskepsis, entgegen. Diese ablehnende Haltung gegenüber der vorbeugenden Maßnahme mit dem Ziel, vor einer übertragbaren Krankheit zu schützen, worin gründet sie? Rational werden vorallem zwei Gründe genannt: mögliche Nebenwirkungen und Langzeitschäden. Aber sind das die einzigen Beweggründe, für die Ablehnung? Sich bewusst nicht zu schützen ist das nicht "Selbstmisanthropie"?
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  • Kommentar von Philipp Notter  (Phil1)
    England ist uns bez. Impfung voraus und wir können von deren Erfahrung profitieren.

    Wer Interesse an exakten Zahlen zu den Geimpften, Anzahl Nebenwirkungen etc. hat, findet die offiziellen durch die CDC der FDA publizierten Zahlen auf Seite 6 unter: https://www.cdc.gov/vaccines/acip/meetings/downloads/slides-2020-12/slides-12-19/05-COVID-CLARK.pdf

    Die Anzahl „Healt Impact Events“ erscheint mir erstaunlich hoch, wenn man noch die Dunkelziffer berücksichtigt…
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    1. Antwort von Dominic Müller  (Domi3)
      6 Anaphylaxien - das ist bei mRNA bei 100'000 Geimpften zu erwarten und kann behandelt werden. 3000 "Health Impact events" sind tatsächlich sehr viel, allerdings sind die Angaben sehr unspezifisch. "Unable to work" ist sehr diffus, was sind die genauen Symptome, gibt es auch etwas Objektives?
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    2. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Dieses Mal die richtige Quelle, @Notter, besten Dank. @Müller: 6 wurden gemeldet, 4 waren falsche Alarme. Effektive Anaphylaxien nach Untersuchung: 2. (gemäss der Quelle).
      In der Tat sind die Gesundheitlichen Beeinträchtigungen nach der Impfung mit 2.8% etwas gar hoch.
      Von einer zusätzlichen Dunkelziffer würde ich jetzt hier nicht ausgehen, da die Geimpften am Anfang sehr eng beobachtet werden. Ausserdem werden sie bestimmt aufgefordert sich zu melden sobald etwas ist.
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    3. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Was mich noch verwundert ist, dass erstaunlich viele (0.5%) trotz Kontraindikation (Schwangerschaft) geimpft wurden. Eventuell gilt diese Kontraindikation nur in der CH?
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  • Kommentar von Jörg Imboden  (Jörg Imboden)
    Sehr eindrückliches Interview
    Über den Chef von Biontech, welcher im SWR veröffentlicht wurde. Produziert wurde der Artikel von der ARD, welche diesen schon vom Netz genommen hat. Ab min. 8:45 wird es brisant: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/interview-ugur-sahin-biontech-corona-impfstoff-eu-zulassung-100.html
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    1. Antwort von Martin Keller  (Martin98765)
      Habe das Interview geschaut und freue mich auf die Impfung. 4% der an COVID19 erkrankten haben einen schweren Verlauf und müssen ins Spital, 1.5% aller Erkrankten hier sterben, 0.002% der geimpften haben eine allergische Reaktion die einfach behandelt werden kann. Da ist es ein einfaches zu entscheiden, ob man geimpft werden will oder wartet bis das Virus einen erwischt, was früher oder später passieren wird. Jetzt werden über 80-jährige geimpft, 15% von ihnen sterben wenn sie COVID19 einfangen
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