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Jährlicher Alarmierungstest 98 Prozent der Sirenen haben funktioniert

Erstmals ist gleichzeitig mit dem Sirenenalarm auch die Alarmierung über die App Alertswiss getestet worden.

Legende: Video App ergänzt die Sirenen abspielen. Laufzeit 00:40 Minuten.
Aus Tagesschau vom 06.02.2019.
  • Der jährliche Sirenentest ist laut den Bundesbehörden erfolgreich verlaufen.
  • 98 Prozent der Sirenen hätten einwandfrei funktioniert.
  • Erstmals wurde auch die Alarmierung über die Alertswiss-App getestet.

Die Alarmierung der Bevölkerung bei einer Katastrophe in der Schweiz sei damit auf hohem Niveau sichergestellt, teilte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (Babs) nach dem Test am Mittwochnachmittag mit.

Die Kantone und die Gemeinden seien nun gehalten, die defekten Anlagen umgehend zu reparieren beziehungsweise zu ersetzen. Da die Sirenen jedes Jahr getestet und festgestellte Mängel im Anschluss behoben würden, könne die Funktionssicherheit auf sehr hohem Niveau gehalten werden.

In der Schweiz gibt es zur Alarmierung der Bevölkerung rund 7200 Sirenen für den Allgemeinen Alarm. Davon sind rund 5000 Sirenen stationär und rund 2200 Sirenen mobil eingesetzt.

App über 150'000 Mal heruntergeladen

Auch der erstmalige Test mit der Alarmierung über Alertswiss sei erfolgreich gewesen. Sämtliche Kantone hätten über die Alertswiss-Kanäle eine Test-Alarmmeldung verbreitet. Nach bisherigen Erkenntnissen habe auch diese Alarmierung einwandfrei funktioniert, schreibt das Babs weiter

168’00 Personen in der Schweiz haben bis diese App bereits heruntergeladen. Angesichts der rund 10 Millionen Mobiltelefone in der Schweiz ist dies sehr wenig.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Haller Hans (H.Haller)
    Eine App kann lediglich hilfreich sein, aber eben auch Verwirrung stiften. Die Sirenen sind da weit fortschrittlicher, sie funktionieren aller Wahrscheinlichkeit nach auch noch zuverlässiger als eine App. Und letztlich gibt es ja noch Radio und oder TV für weitere Informationen. Die App, dürfte wohl im Ereignisfall schnell einmal an die Grenzen stossen, das Netz durch Dauerüberlastung zusammenbrechen. An all das muss man nämlich ja auch denken.
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  • Kommentar von Haller Hans (H.Haller)
    Die Menschen warnen und alarmieren ist eine Sache. Den Menschen klar zu machen wie sie darauf zu reagieren haben ist eine andere, weit mehr herausfordernde, Sache. Und ach ja, einen Tsunami wird es wohl in der Schweiz so nicht geben können, dass man davor noch rechtzeitig gewarnt werden könnte.
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  • Kommentar von Cornelius Kortenbach (Olivier B. Bommel)
    Die App hat nicht fehlerfrei funktioniert. „Verbindung nicht möglich“ hat er als Fehlermeldung gebracht. Ist das wieder eine Software, die, wie eine Banana beim Kunde reift?
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    1. Antwort von Michel Koller (Mica)
      Eine ähnliche Meldung hatte eine Bekannte, War dann schnell klar, dass eine Stromsparfunktion die Datenverbindung gekappt hat. Da ist der Benutzer der App schon selbst mitverantwortlich. Bei mir und den sonstigen Nutzer im Freundeskreis funktionierte die App tadellos.
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