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Kampf den Schwarzfahrern Schweiz erhält nationales Schwarzfahrerregister

Legende: Audio Nationales Schwarzfahrer-Register geplant abspielen. Laufzeit 1:27 Minuten.
1:27 min, aus HeuteMorgen vom 10.02.2018.
  • Wer in einem öffentlichen Verkehrsmittel ohne gültiges Billett angehalten wird, soll in einem nationalen Register erfasst werden – und das ab April 2019.
  • Dies bestätigt «CH-direct», der zuständige Verein des öffentlichen Verkehrs, gegenüber Radio SRF.
  • Das Register wird schrittweise eingeführt und soll bis Ende 2019 die ganze Schweiz abdecken. Ein Eintrag bleibt während zwei Jahren bestehen.

Zweck des Registers ist es, dass Wiederholungstäter fürs Schwarzfahren unternehmensübergreifend verfolgt und mit immer höheren Zuschlägen bestraft werden können.

Aktuell führen die Transportunternehmen und Verkehrsverbunde – also etwa die SBB, Bern Mobil oder Postauto Schweiz – nur separate Schwarzfahrer-Register. Wer bei verschiedenen Verkehrsunternehmen schwarz fährt, bleibt daher von steigenden Zuschlägen verschont.

Steigende Zuschläge für Wiederholungstäter

Wird künftig ein Schwarzfahrer beim ersten Mal in einem Berner Tram erwischt, bezahlt er dort den geringsten Zuschlag. Wird er in einem Zug der SBB erneut ertappt, wird ihm dort bereits der nächsthöhere Zuschlag verrechnet.

Die Einführung des nationalen Schwarzfahrerregisters sei von allen Transportunternehmen der Schweiz gemeinsam beschlossen worden, sagte ein Sprecher von «CH-direct». Dieser Entscheid kommt überraschend, da sich bis vor kurzem viele regionale Transportunternehmen gegen ein nationales Register gestellt hatten.

Damit das Register den Erfordernissen des Datenschutzes entspricht, stehe «CH-direct» in Kontakt mit dem Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten.

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70 Kommentare

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  • Kommentar von tom rosen (tom rosen)
    Weil Schwarzfahren ja ein so unglaublich schädliches Vergehen ist, das die Gesellschaft so furchtbar trifft. Oder sind es die Misswirtschafter von SBB und Konsorten, die sich gern als Staat im Staat aufspielen (eigene Polizei, eigene Kontrolleur-Schwadrone, eigene Bussgeld-Erhebung). Bussen müssen sein und Schwarzfahren ist unfair - aber es muss ein Kavaliersdelikt bleiben. Auch wenn es von bestimmten Bevölkerungsgruppen ausgenutzt wird, darf es nicht zur Aushebelung unserer Freiheit führen.
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Ich bin überzeugt , dass ein grosser Teil des Strassenstau verschwinden würde, wenn der allgemeine ÖV kostenlos über eine ÖV - Abgabe der Unternehmen finanziert werden könnte. Zugleich wäre es eine Entlastung des Sozialsystems und die Bahnen wären mit weniger Umtrieb beschäftigt . Die Robotergesellschaft muss bei der Bürokratie ansetzen und nicht bei Strafregistern die real keinem Bürger nützen !
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  • Kommentar von Simon Furler (Simsler)
    Mir si wie Tram aus hätte mer uf de Stirn ä Nummrä Gäbe mir au Gas u dreihe glich nume im Chreis U mir chöme, mir chöme grad knapp über die Runde S geit de Stutz uf, doch dr Stutz geit nid uf du weisch Du weisch o Usstieger si a Hautesteue bundä Fahre schwarz u kenne Gsichter vo dene Schnöiz Mi steue Weiche, doch wär het die Gleis erfunde Freiheit isch es Medi und si dosieres wie sie wei -Lo & Leduc
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