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Kampf gegen Hochpreisinsel Bundesrat will Importzölle auf Kleider und Autos abschaffen

Legende: Audio Bundesrat will Zölle auf Import von Industriegütern streichen abspielen. Laufzeit 01:23 Minuten.
01:23 min, aus Heute um Fünf vom 20.12.2017.
  • Im Kampf gegen die Hochpreisinsel will der Bundesrat die Importzölle für Autos, Haushaltsgeräte, Körperpflegeprodukte oder Kleider aufheben.
  • Die Zölle für gewisse Agrargüter sollen gesenkt werden. Der Bundesrat rechnet mit Kosteneinsparungen von 900 Millionen Franken.

Davon profitieren Haushalte und Unternehmen. Der Bund hingegen muss mit mehreren hundert Millionen Franken weniger Einnahmen rechnen, wie es in einer Mitteilung heisst.

Weiter plant der Bundesrat, die Ausnahmen vom Cassis-de-Dijon-Prinzip bezüglich Energieeffizienz von Haushaltsgeräten und der Deklaration von Holz und Holzprodukten zu beseitigen. Ziel ist es, dass Produkte, die nach Vorschriften der EU hergestellt und dort rechtmässig in Verkehr gebracht worden sind, auch in die Schweiz eingeführt werden dürfen.

Laut Bundesrat liegen die Schweizer Preise von Konsumgütern und Dienstleistungen fast 60 Prozent über jenen der EU vor der Ost-Erweiterung.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Das heisst also: noch menr Kleider aus den Asiaten China & Co, Bangladesh, Türkei, Osteuropa und neuerdings gar Tunesien. Alles Länder mit umstrittenen Arbeitsbedingungen für die Fabrikarbeitenden, respektive Länder, welche Journalisten gefangen halten. Ferner Produkte aus Tierversuchen und umweltbelastende Chemieeinsätze, welche in der CH nicht zugelassen sind. In den Schulen findet eh keine Aufklärung der Jugend darüber statt. Billigware ist gefragt!
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    1. Antwort von Alfons Bauer (frustriert)
      Wieso "noch mehr Kleider"? Die Schweiz ist schon mit chemischem made in China und Bangladesh überflutet, egal ob Markenkleider oder billige Kleiderkette.
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  • Kommentar von Patrick Fuhrer (derFu)
    Nanu? Wird hier mal im Gesamtinteresse des Landes gedacht? Achtung, könnte mich daran gewöhnen. Zölle auf 'reinen' Importkonsumgütern, für welche es keine inländische Produktion gibt, können problemlos gestrichen werden. Selbst eine Komponsation der geringen Anzahl Profiteure via Direktzahlungen käme viel günstiger als die aktuellen Marktverzerrungen. Zu grosse Transparenz ist aber wohl zu unschweizerisch.
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  • Kommentar von Stephan Roos (SR)
    Ausgerechnet bei Autos, Kleidern. Ich ernähre mich vorwiegend von Essbarem. Gestern noch die Probleme um Pensionskassen, horrenden Kosten für Asyl-Sozialmassnahmen, Problemen AHV, Miniarmee.... müssen wir die fehlenden Einnahmen dann auch über Steuern bezahlen? Dieses Präsent kommt wohl in irgendeiner verzwickten Tarnung...?
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    1. Antwort von marlene Zelger (Marlene Zelger)
      Fröhliche Weihnachten wünscht die Landesregierung.
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