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Alfred Heer über die Sammelwut des NDB und das SVP-Präsidium
Aus Samstagsrundschau vom 01.02.2020.
abspielen. Laufzeit 29:50 Minuten.
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Kandidatur als SVP-Präsident Alfred Heer will nicht – er muss

  • Der Zürcher SVP-Nationalrat Alfred Heer hat seine Ambitionen auf das Amt des Parteipräsidenten am Samstag relativiert.
  • Der vorerst einzige offizielle Kandidat als Nachfolger des abtretenden Albert Rösti sagte, das Präsidium sei nicht sein primäres Ziel.
  • «Ich will nicht Präsident werden, die Kantonalpartei hat mich als möglicher Kandidat gemeldet, mit meinem Willen natürlich», sagte Heer in der «Samstagsrundschau» von Schweizer Radio SRF.

Er müsse nun zuerst mit der Findungskommission reden und diskutieren, wie sie seine Kandidatur einschätze. «Wenn sie mich als ungeeignet beurteilen sollte, bricht für mich keine Welt zusammen.»

Wenn sie mich als ungeeignet beurteilen sollte, bricht für mich keine Welt zusammen.

Das Amt als Parteipräsident sei «nicht etwas, das ich anstrebe oder suche», sagte Heer weiter. Ihm gehe es darum, die grossen Herausforderungen der Schweiz anzugehen, dazu gehöre etwa der Kampf gegen ein Rahmenabkommen mit der EU. «Wir brauchen dazu eine Partei, die gut aufgestellt ist.»

Alfred Heer liest Zeitung.
Legende: Heer liess sich nicht gross in die Karten blicken, was er als Präsident der grössten Schweizer Partei verändern würde. Keystone

«Ich habe eine klare Strategie»

Heer liess sich nicht gross in die Karten blicken, was er als Präsident der grössten Schweizer Partei verändern würde. «Ich habe eine klare Strategie und ein Konzept.» Dieses werde er aber nicht medial breittreten, bevor er es intern besprochen habe.

Klar sei aber, dass die SVP ihren pointiert rechten Kurs fortführen müsse. Dazu gehöre zwischendurch ein Gepolter, aber auch konstruktive Mitarbeit an Lösungen.

Dass Partei-Übervater Christoph Blocher bei der Wahl des neuen Präsidenten ein gewichtiges Wörtchen mitreden werde, sei klar, sagte Heer. «Ohne ihn wären wir in der EU, und die SVP wäre viel kleiner.»

Er lasse sich aber nicht den Mund verbieten. Wenn er keine sachliche Kritik an der Partei anbringen könne, ohne von «Weltwoche»-Verleger und Partei- und Nationalratskollege Roger Köppel angegriffen zu werden, «dann verstehe ich die Welt nicht mehr».

Wahl Ende März

Die Eingabefrist für Anwärter auf das SVP-Parteipräsidium lief am heutigen Samstag ab. Per Post übermittelte Kandidaturen können bis am Montag, 3. Februar, bei der Findungskommission eintreffen, wie deren Präsident Caspar Baader am Freitag erklärt hatte.

Voraussichtlich nächste Woche sollen die gemeldeten Kandidierenden bekanntgegeben werden. Ab Mitte Februar werden dann die Gespräche mit den Bewerbern geführt.

Die Wahl der neuen Präsidentin oder des neuen Präsidenten der SVP Schweiz findet dann an der ordentlichen Delegiertenversammlung der SVP Schweiz vom 28. März in Basel statt.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Marlies Artho  (marlies artho)
    A. H. sagte nur das was er erlebt in der Partei.Zudem wurde im Interview nie erwähnt vom Reporter,dass A.H. fünf Sprachen spricht,er war auch delegierter im Ausland.Wer interessiert die guten Seiten schon,eines SVP Exponenten.Ob er nun gewählt wird oder nicht,nehme ich ihm ab,dass die Welt nicht unter geht für ihn.Mitwirken kann er auch ohne Präsi.Titel.Jede Partei sollte selber wissen wohin die Reise führt,Erfolg oder Niederlage.Dies wird sich später zeigen.Beneidenswert ist dieser Job nicht.
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  • Kommentar von Werner Meyer  (HaWe)
    nicht gesucht, nicht angestrebt, aber wenn nicht gewählt wenigstens kein Weltuntergang. Irgendwie kommen mir ähnliche oder gleiche Statements doch ziemlich bekannt vor.
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  • Kommentar von Asher Meng  (Ashi)
    Heer tut mir sehr Leid.Auf der anderen Seite, hat ab und an Demokratische Ansätze und lässt sich vom SVP Urgestein und bezahlender Herrliberger, nicht dreinreden. Herr Blocker wird nie die Zahlen offen legen, obwohl dies dringend von Nöten ist. Heer ist Kleinunternehmer und kann und will diesen Gratis JOB nicht stemmen. Finde es fragwürdig,dass ein Partei Präsident einer Partei nicht entlöhnen lassen darf. Mindestens Spesen und 50.000 Fr. wie bei den meisten Parteien muss drin liegen. Blocher?
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