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Katastrophe von Crans-Montana Weiteres Brandopfer verstorben – Zahl der Toten steigt auf 41

  • Die Brandkatastrophe von Crans-Montana hat ein weiteres Todesopfer gefordert.
  • Ein 18-jähriger Schweizer ist am Samstag in einem Spital in Zürich verstorben.
  • Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 41, wie die Walliser Staatsanwaltschaft mitteilt.

Zum gegenwärtigen Stand der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wurden keine weiteren Informationen gegeben.

In der Silvesternacht hatten in der Bar «Le Constellation» funkensprühende Partyfontänen einen Brand entfacht. Die Flammen breiteten sich rasant aus, viele Menschen kamen über die enge Treppe aus dem Kellergeschoss nicht mehr rechtzeitig ins Freie. Mehr als 100 Menschen wurden verletzt, rund 80 davon erlitten schwere und schwerste Brandverletzungen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung, Körperverletzung sowie Brandstiftung.

Bundesrat Pfister legt Blumenkranz nieder

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Zwei Personen stehen vor einem Gedenkzelt mit Blumen und Kerzen.
Legende: Bundesrat Martin Pfister mit seiner Tochter Fabiola an der Gedenkstätte in Crans-Montana. Keystone/ALESSANDRO DELLA

Martin Pfister hat am Sonntag an der Gedenkstätte in Crans-Montana einen Blumenkranz niedergelegt. Der Sportminister traf gegen 9.30 Uhr vor Ort ein. Er wurde unter anderem von seiner Tochter Fabiola, Nationalratspräsident Pierre-André Page sowie dem Walliser Staatsrat Christophe Darbellay begleitet.

Die Delegation traf sich zunächst mit jungen Skifahrern aus der Region, bevor sie die Gedenkstätte aufsuchten, die wenige hundert Meter vom Ort der Brandkatastrophe entfernt in der Nähe der Kapelle St-Christophe eingerichtet wurde. Dort legten die Politiker im Namen des Bundesrats einen Blumenkranz nieder und trugen sich in das Kondolenzbuch ein.

Pfister besuchte in Crans-Montana auch die Weltcup-Abfahrt der Männer. Gegen 11 Uhr, kurz vor dem Start des Rennens, legten am Sonntag tausende von Zuschauerinnen und Zuschauern im Zielbereich der Rennstrecke eine Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer ein. Gleichzeitig läuteten die Glocken der Kirchen der Gemeinde.

Die Brandkatastrophe im Walliser Ferienort ist eine der schlimmsten Tragödien in der jüngeren Geschichte der Schweiz. Am 9. Januar fand ein nationaler Trauertag im Gedenken an die Opfer des Unglücks statt.

SRF 4 News, 01.02.2026, 14 Uhr ; 

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