- Die Brandkatastrophe von Crans-Montana hat ein weiteres Todesopfer gefordert.
- Ein 18-jähriger Schweizer ist am Samstag in einem Spital in Zürich verstorben.
- Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 41, wie die Walliser Staatsanwaltschaft mitteilt.
Zum gegenwärtigen Stand der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wurden keine weiteren Informationen gegeben.
In der Silvesternacht hatten in der Bar «Le Constellation» funkensprühende Partyfontänen einen Brand entfacht. Die Flammen breiteten sich rasant aus, viele Menschen kamen über die enge Treppe aus dem Kellergeschoss nicht mehr rechtzeitig ins Freie. Mehr als 100 Menschen wurden verletzt, rund 80 davon erlitten schwere und schwerste Brandverletzungen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung, Körperverletzung sowie Brandstiftung.
Die Brandkatastrophe im Walliser Ferienort ist eine der schlimmsten Tragödien in der jüngeren Geschichte der Schweiz. Am 9. Januar fand ein nationaler Trauertag im Gedenken an die Opfer des Unglücks statt.