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Keine Bürozeiten mehr Flugzeuge der Luftpolizei neu 16 Stunden einsatzbereit

  • Im neuen Jahr weitet die Schweizer Luftpolizei ihre Einsatzzeiten weiter aus.
  • Ab dem 1. Januar stehen täglich Flugzeuge zwischen 6 und 22 Uhr bereit, wie es in einer Mitteilung der Armee heisst.
  • Die zwei bewaffneten Flugzeuge kommen etwa zum Einsatz, wenn ein anderes Flugzeug die Luftverkehrsregeln oder die Lufthoheit verletzt.
  • Nachdem die Luftpolizei die Einsatzzeiten bereits 2016 ausgeweitet hat, soll zudem bis Ende 2020 ein 24-Stunden-Betrieb eingeführt werden.
Legende: Video Aus dem Archiv: Flugzeugentführung zeigt, dass 24-Stunden-Einsatz nötig ist abspielen. Laufzeit 01:27 Minuten.
Aus Tagesschau vom 19.02.2014.

2014 war die Empörung gross

Die Einsatzzeiten der Luftpolizei hatten 2014 für Aufsehen gesorgt, als die Schweizer Luftwaffe nicht zur Stelle war, als man ein entführtes äthiopisches Flugzeug hätte begleiten müssen. Eine durchgehende Überwachung gab es nur auf Anordnung, zum Beispiel während des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos.

Der Luftraum wurde rund um die Uhr bewacht, die Luftwaffe war aber nur zu Bürozeiten (8 – 12 Uhr und 13.30 – 17 Uhr) verfügbar. Für einen 24-Stunden-Betrieb wären ein Pikettdienst und zusätzliches Personal notwendig.

Mit den erweiterten Einsatzzeiten deckt die Luftpolizei ab dem 1. Januar mehr als 90 Prozent des Flugverkehrs über der Schweiz ab.

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38 Kommentare

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  • Kommentar von Toni Koller (Tonik)
    Gratuliere - jetzt bleiben dem Bösen Feind nur noch acht Stunden pro Tag, um über uns herzufallen. So hat unser unbescholtenes Ländchen immerhin eine Überlebenschance von 66 % !
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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
    Naja, vielleicht teilt mal einer diesem verbeamteten Rumpfstab von Armee mal mit, dass der Tag 24Stunden hat...
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  • Kommentar von Tom Duran (Tom Duran)
    Ein guter Witz. Unbewaffnete Schulungsflugzeuge zum Abfangen? Wie soll das gehen? Mit Winken? Oder dem Schweizerfähnli wedeln? Schickt doch eine PA-28 rauf, die säuft weniger, macht weniger Lärm und die falsch geflogenen Piloten sind dermassen verdutzt, dass sie freiwillig abdrehen.
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    1. Antwort von Yasha Bostic (YashaB)
      Da Sie von Schulungsflugzeugen reden, nehme ich an Sie reden von meinem Kommentar, aber waren leider nicht im Stande, am richtigen Ort zu antworten. Niemand redet von unbewaffneten Flugzeugen. Ausserdem ist die Häufigkeit, mit der luftpolizeiliche Aktionen in Kampfhandlungen ausarten etwa 1 zu 1 Million. In diesem äusserst unwahrscheinlichen Fall kann eine gute BodLuV immer noch alles vom Himmel holen, was da rumfliegt.
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